©    Supplementwerk                                

                   STAND:  September 2008

                              (nicht lektoriert)

 

 

 

 

FOTOARBEITEN & CHRONIK:

ERSTES PRIVATES DIGITALES NACHSCHLAGWERK ÜBER SIMMERING

in Wort und Bild - Autor: Herbert Langmüller 0664/ 121 32 52

QUELLEN siehe IMPRESSUM

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

©FOTO©COPYRIGHT©FOTO©COPYRIGHT©FOTO©COPYRIGHT©FOTO©COPYRIGHT©FOTO©COPYRIGHT©FOTO©   -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

GEORDNET NACH  STRASSENNAMEN und BEGRIFFEN.

W I C H T I G:

Schnellster Zugang zu den Gassen, Hausnummern und Seiten mit .: eingeben –

zum Beispiel, Geystraße.:

 

Erklärung:  

Hyperlink:    21-090ee=07-I-CD-co oder 22-038ja=02-III-19-sw

Die Zahl nach dem = Zeichen gibt die Jahreszahl von den eigenen bzw. die Quelle der fremden Fotos bekannt

Text  (rot) = aufgelassen, abgerissen, demontiert

FARBE GRÜN: IN ARBEIT 

Plan: D 6/7 = Planquadrat des 24 Stunden für Wien - Bezirksplan

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©CHRONIK©

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Öffentliche Gartenanlagen: 171 344 m² ,  2614 Sitzbänke.

Die Simmeringer Hauptstraße ist 6500 Meter lang und 28 Meter breit.

Höhenlagen:

Kaiser Ebersdorfer Straße / Schmidgunstgasse           157,8 m

Zentralfriedhof  Tor 2.                                                      171,3 m

Geiselbergstraße / Hauffgasse                                        180,7 m

Laaerberg                                                                            255,0 m

Bevölkerung:

Simmering:           1774: 1000           1832: 2506           1869: 11759         1873: 18322

Simmering u. Kaiser Ebersdorf:      1890: 25793        1900: 37035         1910: 47436        1923: 46232       

1934: 52280        1951: 42621         1961: 48373        1967: 52288         1971: 57349 Einwohner

Mit dem Beginn des Jahres 1979 werden schätzungsweise 72 000 Einwohner angenommen.

Bevölkerung: männlich: 37040, weiblich: 39253, Inländer: 66544 ( 87,2 %) Ausländer: 9749 ( 12,8% ) =76293

Einwohner: 31.12.99 – 76 293 (4,7% der Wiener)

2ooo: Fläche: 2326,51 Hektar;

2000: Einwohner; 76 293 = 3 279 pro m²

2003: Einwohner, 77 289 = 3 321 pro m²  

2006: Einwohner, 82 060 davon 12 411 Ausländer = 15,1%   

2007: Einwohner, 82 906 = 3 864 pro m²               

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Kleine Bezirksgeschichte:

Eindeutige Hinweise auf das heutige Simmering in Wien gibt es erst ab etwa 1130 in den Büchern des Stiftes Klosterneuburg, das die Grundherrschaft über diesen Raum besaß. Dabei tauchten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens auf, wie Simmaninngen, Simmanin, Symaningen, Symoningen, Simonig und Symaning.

Mit Ausklang des 19. Jahrhunderts drängte unaufhaltsam die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung Wiens zur Vereinigung mit den Vororten, die außerhalb des Linienwalls lagen. Im Jahre 1890 wurden 40 bisher selbständige Gemeinden in den Verband der Stadt Wien aufgenommen und erhielten die Bezirksbezeichnung 11 bis 19. Simmering und Kaiser-Ebersdorf wurden zu einem Verwaltungsbezirk zusammengeschlossen. Am 21. Dezember 1891 erhielt das Gesetz seine Rechtswirksamkeit. Am 1. Jänner 1956 kam noch das einstige Fischerdörfchen Albern, das schon seit dem Jahre 1938 dem Wiener Stadtverband angehört, zu Simmering.

Bezirkswappen: Der Bezirk Simmering entstand aus den Orten Kaiser Ebersdorf, Albern und Simmering. Daher setzt sich das Bezirkswappen auch aus den Symbolen dieser Orte zusammen. Das „S“ für Simmering fand schon seit 1615 im Gemeindesiegel von „Symmanningen“ Verwendung. Von Kaiser Ebersdorf wurde das Einhorn Übernommen, das die Herren von Ebersdorf bereits im Mittelalter in ihrem Familienwappen führten. Die gekreuzten Fische sind das Symbol für den Ort Albern, dessen Bewohner in früheren Zeiten ausschließlich vom Fischfang lebten. 1891. Simmering und Kaiserebersdorf kommen als 11. Bezirk zu Wien. Albern kommt als dritter Teil zum 11. Bezirk.

Die falsche Nummer: Simmering ist der 11. Bezirk von Wien. Genau genommen trägt Simmering eine falsche Nummer, gemäß dem Wiener System der Bezirksnummerierung müsste es der zehnte sein. Die Nummerierung erfolgt nämlich im Uhrzeigersinn. Um den 1. Bezirk liegt der innere Ring der Bezirke 2 bis 9. Im äußeren Ring entsprechen nur die Bezirke 12 bis 21 dieser Logik, die Bezirke 10 und 11 sind vertauscht. Das hat natürlich historische Gründe: Der 10. Bezirk, Favoriten, wurde bereits 1874 gebildet. Die Gemeinden Simmering und Kaiser Ebersdorf kamen erst 1890 gemeinsam mit 41 anderen Vororten zu Wien. Sie wurden – mit kleinen Teilen von Albern, Schwechat und Kledering – zum 11. Bezirk zusammengefasst. 1955 kam der Ort Albern

zum 11. Bezirk. 

------------------------------------------------------------------------------------------------

Geschichte.: – Kalendarium.:  

----- Mammutherden zogen einst über Simmerings Boden. Knochenfunde in der einstigen Rudolfsziegelei am Laaerberg, Siedlung Hasenleiten und Simmeringer Hauptstraße ein Backenzahn. (Fabrikgelände Simmering Graz Pauker AG).

Auf Bezirksboden lassen sich die ersten Spuren menschlicher Tätigkeit in die Zeit der Urnenfelderkultur (Seite 024c) (um 1000 vor Chr.) vor mehr als 3000 Jahren zurückverfolgen. In der Mühlsangergasse wurden zahlreiche Grabbeigaben von Brandbestattung gehoben.

Die Römer waren die Bauherren der heutigen Simmeringer Hauptstraße. Sie war ein Teilstück der Militärstraße, die Vindobona mit Carnuntum www.carnuntum.co.at verband. Nach dem Zusammenbruch des römischen Imperiums (5. Jahrhundert) brausten die Wogen der Völkerwanderung über diese uralte Verkehrsstraße hinweg.

791 – 803.:

Feldzug des Karl des Großen gegen die Awaren, die das heutige Ostösterreich rund 200 Jahre in ihrem Besitz hatten. Der Khan der Awaren regierte im Gebiet der Theiß. Gründung der karolinischen Grenzmark.

Wie namhafte Geschichts- und Namensforscher nachweisen konnten, ist in diesem Zeitabschnitt die Entstehung des Ortes Simmering zu suchen. Alle mit dem Patronikon „ing“ endenden Bezirke Wiens (außer Döbling) sind als bairische Ortsgründungen um das Jahr 800 anzusprechen – als Wehrbauerndörfer zum Schutz der Festung Wenia (Wien). In dem Ortsnamen Simanningen verbirgt sich auch mit aller Wahrscheinlichkeit der althochdeutsche Taufname Siman (Simon), dessen Träger der erste Wehrbauernführer gewesen sein dürfte. Als Siedlungskern ist, nach dem damaligen Stand der Fortifikationstechnik, das Gebiet vom Kirchenberg (St. Laurenz) bis zum „Roten Hof“ (Kobelgasse/Mautner Markhof Gasse) anzunehmen.

1028.:

Erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortsnamens Simanningen in einem Besitznachweis des Stiftes Emmeram bei Regensburg: „Für immer wünschen wir, dass allen Christgläubigen Kund sei, sowohl den Zukünftigen als auch den Gegenwärtigen, wie nämlich ein gewißer Edelmann namens Gottschalk zugleich mit seiner Frau, genannt Halika, ihr Grundstück, gelegen in Ostarrichi (orientalis regni), in einem Ort namens Simanningen rechtmäßig und ohne Widerspruch übergeben haben, auf dem Altare des Hl. Martyrers Emmeram zu Regensburg unter der Bedingung, daß nämlich ihren beiden Söhnen Albert und Rupert, die dort Gott und den Heiligen dienen, die Pfründe gegeben werde, was auch geschehen ist.

Dies ist geschehen im Jahre der Menschwerdung 1028 unter der Regierung des Kaisers Heinrich, dem Sohne Konrad, dessen Bischof Gebhard II. von Regensburg, Abt Richolfo und dessen Diözesanbeirat Timon v. Formbach. Die hier Anwesenden haben als Zeugen das gehört: Ruprecht, Graf von Regensburg und dessen zwei Söhne Heinrich und Babo, Paul v. Cheminaten und sein Bruder Adalbert v. Gekkenbach und Diemo v. Trogenhoven. Von den Ministerialen des Klosters St. Emmeram: Richtbert v. Hasenacker, Haiho v. Tanne, Richa v. Tunhelingen, Arnold v. Immigin, Gottschalk v. Ennsdorf und Friedrich v. Pettindorf“ (Übersetzung: Prof. Dr. Walter Strauß).

1130.:

Nach der Besitzübernahme des Wiener Beckens durch die Babenberger scheint im Salbuch des Stiftes Klosterneuburg (Salbuch= Verzeichnis von Besitzänderungen) der Name eines Mitgliedes der Herren von Simmanningen als Zeuge auf: Insinrich von Simmanningen. Das Geschlecht der Herren von Simmanningen, das im 14. Jahrhundert ausgestorben sein dürfte, gehörte dem unfreien Ritterstande an und dürfte vom Landesherrn

Zum Schutze Wiens hier angesiedelt worden sein. Die Herbortgasse erinnert noch an einen Herbort von Symaning (um 1260).

1185.:

Rabot von „Simanin“ (Simmering) ist Zeuge, als Heinrich von Perchtoldsdorf im Namen seiner Gattin eine Schenkung für das Stift Klosterneuburg siegelt.

1267.:

25. November. Erste urkundliche Erwähnung einer Kirche „zu Simeninge“ (St. Laurenz) in einem Stiftungsbrief des Pfarrers Gerhard von St. Stephan für das Siechenhaus St. Job beim Klagbaum (Wieden). Die Gründung einer Kirche in Simmering wird von namhaften Historikern im Zuge der karolingischen Grenzmarkgründung (791-907) angenommen. Adalbert Klaar bezeichnet die östlich vom Stadtzentrum gelegenen Kirchen St. Peter und Paul in Erdberg, St. Laurenz in Simmering und die Michaelskirche in Fischamend als Gotteshäuser mit Wehrringcharakter. Sie alle lagen im Bereich der alten Römerwege und an Steilhängen, die der römischen Bewehrung beraubt waren und neue Verteidigungspunkte erhalten mußten. Nach mündlicher Überlieferung soll der Unterbau des Laurenzerturmes römisch sein und eine Specula – einen römischen Beobachterturm – getragen haben. (St. Laurenz, Seite: 215)

1291.:

im Juli, fiel der Ungarnkönig Andreas III. mit 80 000 Mann in Österreich ein. Ringsum wüteten Brand und Raub. Durch sechs volle Wochen und darüber dauerten die Kämpfe, bei denen das Land verheert und bis weithinein mit Feuer und Schwert gewütet wurde. Am 28. August kam der Friede mit Herzog Albrecht I. zu Hainburg ( www.kulturfabrik-hainburg.at ) zustande und mit ihm Sicherheit und freie Bewegung innerhalb und außerhalb der Wiener Stadtmauer (M. Beermann). Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß auch Simmering und Kaiser Ebersdorf von diesem Einfall der Ungarn nicht verschont geblieben wurde.

1295.:

Herbort von Symaning (Herbortgasse) ist Zeuge zu Retz, als Graf Berthold von Haregg das Frauenstift St. Bernhard beschenkt.

1368:

14. März. Ruger von Tesdorf verkauft dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz mehrere Gülten (Grundstücke) zu „Symanningen“, wobei im Kaufbrief gesagt wird, daß von 3 Joch Ackern je ein Pfennig „hintz san Larentzen zu Symaning“ zu dienen Ist. Zum erstenmal werden wir auch in dieser Urkunde mit Bewohnern des Ortes konfrontiert: Stephan der Schuster, Niklas der Schmied, Georg der Suchentrunk, Jeans der Herter, Martin der Meßner, Dietrich der Ammann, einem Hans, Hermann und Jakob. (orig.Urkunde, Ernest K. Gatter (Seite: 119b). Bis zum Jahre 1850 war dann Simmering einer Grundherrschaft untertan.

1440-1446.:

unterstanden die Vororte Erdberg, Rennweg und Landstraße der Pfarre St.Laurenz (Ernest K. Gatter).

1446.:

fiel der ungarische Reichsverweser Johann Hunyadi in Österreich ein, um den minderjährigen Ladislaus Posthumes (der nach des Vaters Tod Geborene) aus den Händen des Kaisers Friedrich III. zu befreien. Er drang verwüstend bis an die Tore Wiens vor und brandschatzte die umliegenden Orte (M.Beermann). Auch Simmering wird nicht ohne Schaden davongekommen sein.

1485.:

Der Ungarkönig Matthias Corvinus nahm Wien im Sturm und hielt die Stadt fünf Jahre, bis zu seinem plötzlichen Tod besetzt. Laut einer Rechnung des Wiener Kammeramtes schickte der Wiener Hauptmann Sigmund Maroltinger eine Frau nach „Symoning“, die zu erkunden hatte, „ob die kayserl. Den Turm (der Laurenzerkirche) umhietern (behüten)“. Als Lohn erhielt diese Kundschafterin 28 Silberpfennige (Wiener Stadtarchiv).

1495.:

Erstmals ist seit dem Versiegen der Nachrichten über das Geschlecht der Herren von Simoning, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, wieder ein Besitz des Ortes nachweisbar: Christoph von Rappach (Gatter).

1529:

Erste Türkenbelagerung

1552.:

7. Mai: Von seinem Spanienaufenthalt heimkehrend, führte Erzherzog Maximilian – der spätere Kaiser Maximilian II. – bei seinem feierlichen Einzug in Wien einen mächtigen Elefanten mit. Es war dies der erste Elefant, der österreichischen Boden betrat. Er fand Unterkunft in der ältesten Menagerie des Kaiserlichen Hofes – im Jagdschloß zu Ebersdorf, wo er am 18. Dezember 1553 verendete (Seite: 347).

22a=Habsburger-co           Stammbaum 1218 – 1989 (Hochformat)

1562.:

Erste urkundliche Erwähnung des Thürnlhofes (Seite: 351).

1635.:

Isabella von Römersthal, scheint als Besitzerin der Herrschaft Simmering auf (Seite: 332).

1683.:

14. Juli: Kara Mustapha erschien mit dem gesamten türkischen Heer vor den Mauern Wiens. Von den 105 Untertanenhäusern in Simmering werden nach dem Türkensturm 54% als total beschädigt und 46 % als beschädigt gemeldet. Große Schäden in Kaiserebersdorf.

1687.:

Beginn des Wiederaufbaues des kaiserlichen Jagdschlosses in Kaiserebersdorf (Seite: 347).

1699.:

In der Gemeinderechnung scheint erstmals die Besoldung eines Schulmeisters in Simmering auf.

1704.:

9. Juni: Kukuruzeneinfall (ungarische Aufständische). Sie haben in Schwechat „übel gehaust, das Wienerische Neygebey verwüstet und fast sämtliche Tiere der kaiserlichen Menagerie getötet“. Sie konnten sogar bis an die Wiener Stadtmauern vordringen.

1712.:

Weihe der heutigen noch in Verwendung stehenden alten Laurenz- Glocke (Seite: 215).

1713.:

Abermals wütete die Pest im Wiener Raum. In Simmering waren über 100 Tote (bei rund 1000 Einwohnern) zu verzeichnen. Unter den in der Pfarrmatrik von St. Laurenz eingetragenen Toten befindet sich auch der Vermerk „den 30. Oktober stirbt eyn Schwäbischer Postkurier“. Mit dieser Eintragung wird eine alte Erzählung glaubwürdig, die in Simmering von Generation zu Generation weitergegeben worden ist: daß nämlich eines Tages Bauern am Rande der noch offene Pestgrube einen Postwagen vorfanden, dessen Pferde gierig das dürre Herbstgras verschlangen, während am hohen Kutschbock steif und starr der Postillon saß – der Schwarze Tod hatte ihn auf offener Straße, fern der Heimat, dahingerafft.

Vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert waren Simmering und Ebersdorf Weinbauorte.

1739.:

Nach dem Tod Prinz Eugens wurden über Anordnung Kaiser Karl VI. die im Schloß Belvedere befindlichen wilden Tiere in die Menagerie im Neugebäude überführt.

1745.:

3. September: Maria Theresia schenkt Schloß und Herrschaft Ebersdorf dem späteren Weihbischof Dr. Anton von Marxer (Seite: 347).

1746.:

Umbau der alten Laurenzkirche, wobei das Mittelschiff verbreitert wurde (Seite: 215).

Einrichtung der Wallfahrtsstätte Maria am Baume in der Pfarrkirche Kaiserebersdorf (Seite: 216). 

1752.:

Auf Befehl des Kaisers Franz Stephan v. Lothringen (Gemahl Maria Theresias) wurden alle friedlichen Tiere von der Menagerie im Neugebäude nach Schönbrunn überstellt, während die reißenden Tiere weiterhin, bis nach dem Tode Maria Theresias, im Neugebäude verblieben (Seite: 348).

1763.:

6. Mai: An Stelle des „Rothen Kreuzes“ wurde die „Georgskapelle“ errichtet (Seite: 122).

1774.:

18.4. die Oberin des Himmelpfortklosters zu Wien (der Orden war von 1677 bis 1783 im Besitz der Grundherrschaft Simmering) richtete an die niederösterreichische Landesregierung die inständige Bitte, zu bewilligen, daß in Simmering ein Kramladen errichtet werden dürfte, „wo man wenigstens Zucker, Kaffee, Gewürz, Zwirn, Bandeln, Nadeln und dergleichen fast jedermann unentbehrlichen Kleinigkeiten kaufen kann“. Die Oberin bemerkt, man zähle in Simmering 123 Häuser mit beinahe 1000 Einwohnern. (Seite: 334a)

1785.:

4. Jänner: Josepf II. revidiert seinen Erlaß, den „Simmeringer Freythof“ aufzulassen und bestätigt, daß der Friedhof weiterhin bestehen bleiben dürfe (Seite: 084).

1787.:

20. Mai: Erstes Wettreiten auf der Simmeringer Haide (Seite: 382).

1794.:

Baubeginn eines Schulgebäudes Kobelgasse 24 (Seite: 360a).

1803.:

12. Mai. Der erste Schiffszug mit vier geschmückten Frachtkähnen befährt den neu erbauten Wiener Neustädter Schifffahrtskanal. (Seite: 452)

1805.:

Besetzung durch die Soldaten Napoleons ( 1805, 1809 ) wissen alte Chroniken zu berichten.

1807.:

In der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober, tobte ein Orkan über Simmering. Er richtete Schäden an Hausdächern, Gebäuden und Bäumen an. Auch die Pfarrkirche St. Laurenz erlitt schwere Schäden.

1809.:

21+22. Mai: Gedenktage der Schlacht bei Aspern, die von Kaiserebersdorf ihren Ausgang nahm und bei der Napoleon durch die Truppen Erzherzog Karls seine erste Niederlage erlitt. Im darauffolgenden Juli überschritten die Franzosen zum zweitenmal die Donau: In der entscheidenden Schlacht von Wagram wurden die Österreicher geschlagen  (Seite: 289r).

31. Mai: Stirbt Marschall Jean Lannes (Seite: 266). 

1810.:

12. Oktober: Weihe des Turmkreuzes der Laurenzerkirche (Seite: 215).

1814.:

18. Oktober: Großes Fest auf der Simmeringer Haide im Zuge des Wiener Kongresses (Seite: 382).

1822.:

15. Jänner: Braumeister Georg Meichl erwirbt das Simm.-Brauhaus von Johann Georg Dittmann (Seite: 038h).

1830.:

lebten in Simmering 1166 männliche, 1210 weibliche Bewohner und 120 Schulkinder in 234 Häusern. Der Topograph Schweickhardt, dem wir diese Angaben verdanken, gibt auch den Viehstand der Gemeinde genau an: 141 Pferde, 16 Zugochsen, 169 Kühe und 363 Schweine.

1838.:

15. Oktober: Grundsteinweihe für den Bau eines Armenhauses, Kaiserebersdorfer Straße 310 (zuletzt Feuerwache Kaiserebersdorf), die Pfarrer Phillip Jakob Münnich (Münnichplatz (Seite: 289) vornahm.

1839.:

26. Juli: Verheerende Feuersbrunst in der Dorfgasse (Mautner Markhof Gasse), bei der 22 Häuser nebst Wirtschaftsgebäuden eingeäschert wurden. Das Feuer nahm vom Hause Nr. 67 seinen Anfang.

1843.:

1. Mai. Dr. Wenzel Sedlitzky eröffnete die erste Apotheke in Simmering. (Seite: 373)

1844.:

19. Oktober: Konzert mit Johann Strauß und seinem Orchester im Simmeringer Casino, Hauptstraße 16.

1846.:

12. September: Die Ostbahn – Raaber Bahn: Die Gegend um den Neusiedlersee bis zur Handelsstadt Raab (Györ) war eine der Kornkammern Österreichs. Simon Georg Freiherr von Sina bewarb sich am 17. Februar 1836 um die Konzession zum Bau einer Eisenbahn nach Raab. Am 20. März 1838 wurde die Gesellschaft der „Wien-Raaber-Bahn“ gegründet, und 1840 begann der Bau der Brucker Linie. Am 31. Juli 1846 war die Strecke bis Bruch an der Leitha befahrbar, doch beschädigte ein Hochwasser der Leitha Brücken und Dämme in der Nähe von Bruck, so daß die für die für den 14. August geplante feierliche Einweihung verschoben werden mußte, und die endgültige Betriebsaufnahme erst am 12. September 1846 erfolgen kann. 

1848.:

28. Oktober: Angriff der kaisertreuen Sturmtruppen auf die „Marxer Linie“. Die aufständischen Wiener mußten fliehen. Der Hauptstoß wurde parallel geführten Angriffen auf die „Erdberger Linie“ und die Gebiete entlang des Wiener Neustädter Schifffahrtskanals geführt.

Nach dem Revolutionsjahr 1848 ( Dorf mit 250 Häusern und etwa 2500 Einwohner ) erfolgte die endgültige Liquidierung des mittelalterlichen Wirtschaftslebens und der Feudalherrschaft. Simmering wurde 1850 freie Gemeinde.

1849.:

Typhus und Choleraepidemie in der Kaserne Schloß Kaiserebersdorf, die hunderte Opfer forderte.

1850.:

1. Februar. Simmering, bisher unter herrschaftlicher Botmäßigkeit stehend wird selbständige

Gemeinde. Der erste Simmeringer Bürgermeister hieß Dr. Wenzel Sedlitzky (Seite: 374), Apotheker

in Simmering.

1851.:

Der Undustrielle H.D. Schmid erwirbt das Haus Nr.250 an der Poststraße (Simm.-Hauptstraße) (Seite: 432).

1853.:

18. Februar: Entstehung des Spottliedes „Auf der Simmeringer Had hats an Schneider verwaht…“ (Seite: 382).

1856.:

Phillip Jakob Münnich gestorben (Seite: 289).

1858.:

Entzündung der ersten Gaslaterne für die öffentliche Beleuchtung in Simmering (Seite: 116).

1859.:

4. Mai: Geburtstag von Antonia Lautenschläger (Seite: 253).

Gründung des Simmeringer Kranken- Unterstützungs- und Leichenvereines durch den Seilermeister Josef Dommes (Seite: 052).

1861-65.:

Bau der Rinnböckhäuser, Simm.-Hauptstraße 1-3 (Seite: 329).

1862.:

Der Landwirt Joseph Braunhuber, Bgm von Simmering stirbt (Seite: 040).

30. Juli: 2 Uhr morgens. Die Laboratoriumshütte IX auf der Simmeringer Haide flog in die Luft. Das Gebäude der Laurenzkirche sowie der Pfarre in der Kobelgasse wiesen starke Schäden auf. Zwei große Fenster beim Hochaltar wurden aus ihrer Verankerung gerissen (Seite: 382).

1864.:

2. September: Auf Ansuchen des Bürgermeisters Lorenz Gey wurden die Schullehrer, die bisher den Pfarrer bei Versehgängen zu begleiten und das Läuten der Kirchenglocken (Wetterläuten) zu besorgen hatten, von diesen Kirchendiensten vom Pfarrer befreit. Es wurde ihnen nur mehr der Mesnerdienst zur Pflicht gemacht.

1865.:

1. Oktober: Eröffnung einer zweiten Schule in Simmering im Hof des Gemeindehauses Hauptstraße 82, die Baumeister Johann Schneider baute, da sich die alte Dorfschule bei der Laurenzerkirche als zu klein erwies.

Gründung der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Simmering (Seite: 076k) (nicht zu verwechseln mit der Freiwilligen Turnerfeuerwehr Simmering).

1866.:

18. Oktober. Die Ostbahn – Stadlauer Flügel: in einem Handschreiben Kaiser Franz Josephs an den Ministerpräsidenten Graf Belvedi vom 18. Oktober 1866 wird der Wunsch zum Baubeginn einer Eisenbahnlinie, der „Mährisch-Schlesischen Nordbahn“, zum Ausdruck gebracht. Die neue Eisenbahnlinie sollte zur Linderung des durch die „Kriegscalamitäten“ (Krieg mit Preußen und Italien) hervorgerufenen Notstandes beitragen. 

1867.:

Baubeginn der Ostbahnlinie (Marchfelder Flügel) (Seite: 026c).

20. August: Karl Lory starb (Seite: 263).

1868.:

21. Februar: Michael Krammer (letzter Ortsrichter) starb im 65. Lebensjahr (Seite: 238).

1872.:

29. Jänner: Karl Kaniak erblickte in einer Zinskaserne, Geiselbergstraße 5 die Welt. 

Am 3. Mai 1872 wurde die sogenannte Donauländebahn in Betrieb genommen.

1874.:

Bau einer Doppelschule in der Braunhubergasse 3 (Seite: 359).

6. März: Beginn der Pflasterung links und rechts der Hauptstraße (Seite: 384), und in den darauffolgenden Jahren in den übrigen Gemeindestraßen.

1. Juli: Eröffnung des ersten Simmeringer Marktes am Marktplatz (heute Enkplatz) (Seite: 396).

1. November: Eröffnung des Wiener Zentralfriedhofs. (Seite: 089)

Im Jahr 1874 verlängerte die Wiener Tramwaygesellschaft (Pferdebahn) (Seite: 317a) die Geleise von der „Marxer Linie“ zum, am 1. November eröffneten, Wiener Zentralfriedhof.

1875.:

Probefahrten im Zeitraum von sechs Wochen mit einer nach amerikanischem System konstruierte kleine Dampflok (Dampftramway) zum Zentralfriedhof, neben dem regelmäßigen Pferdebahnbetrieb. Die Kosten waren jedoch nicht billiger, als jene des Pferdebetriebes.

Mit dem Anbruch des Industriezeitalters entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Simmering mächtige Fabrikanlagen und Zinskasernen - Wohnstätten für die Arbeiter. Die Bevölkerungszahl stieg sprunghaft an.

1878.:

Die Aspangbahn wurde 1977 als „Wien-Saloniki-Bahn“ (W.S.B.) von einer belgischen Gesellschaft gegründet. 1878 begann der Bau.

1880.:

13. März: Josef Rinnböck (Seite: 329) baute mit den Ziegeln der Wiener Stadtmauer die sogenannten Rinnböckhäuser, Simm.-Hauptstraße 1+3.

1880 wurde das Rohrnetz der Wiener Hochquellenwasserleitung bis Simmering verlängert. Trotz der Eingemeindung zu Wien und der regen Bautätigkeit der Gemeinde in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg blieb Simmering ein Stadtbezirk mit halb städtischer und halb dörflicher Prägung.

1881.:

6. August: Eröffnung der Bahnlinie Wien – Aspang (Seite: 026).

1882.:

In der Ortsgemeinde Simmering werden 16 132 Einwohner gezählt.

1883.:

1. September. Offizielle Eröffnung der Schule am Simoningplatz. (Seite: 369)

Die erste heimatkundliche Darstellung Simmerings: „Denkwürdigkeiten der Gemeinde Simmering“ von Oberlehrer Ernest Karl Gatter erschien. (Seite: 119b)

1884.:

15. Februar: Lorenz Gey stirbt im 63. Lebensjahr. (Seite: 125)

1886.:

Mariazeller Prozessionsverein unter Vorsitz des Kooperators Anton Brenner von katholischen Männern aus Simmering gegründet.

1888.:

Errichtung des Simmeringer Kreuzes in Oedlitz (Seite: 216h).

1889.:

12. Jänner: Offizielle Eröffnung der Volksschule Molitorgasse (Seite: 367).

25. Februar: Geburtstag von Johann Spissak, Arbeiterdichter (Seite: 402).

1890.:

Die Gemeinden Simmering und Kaiser Ebersdorf kamen gemeinsam mit 41 anderen Vororten zu Wien.

1891.:

2. April. Erstmalige Beteiligung der Simmeringer an den Wiener Gemeinderatswahlen. Der Liberale

Gregor Grill wird Bezirksvorsteher.

Simmering und Kaiserebersdorf kommen als 11. Bezirk zu Wien.

Arbeiterdichter und Vizedirektor der „Arbeiter Zeitung“ Theodor Meidl geboren (Seite: 275).

1892.:

5. Jänner: Erste öffentliche Sitzung der Simmeringer Bezirksvertretung (damals Bezirksausschuß) im alten Bürgermeisteramt, Simm.-Hauptstraße 76, unter dem Vorsitz von Bezirksvorsteher Gregor Grill.

1893.:

4. Februar. Die ersten Schwestern „Von der schmerzhaften Mutter“  Simm.-Hauptstr. 173-175 kamen nach Simmering. (Seite: 384)

5. September. Josef Haas wurde geboren. (Seite: 136)

1894.:

17. Februar: Erster Bezvst. Von Simmering Gregor Grill stirbt im Alter von 60 Jahren.

7. Juni: Schweres Hagelunwetter. Das 14. Korps-Artillerie-Regiment, das gerade Übung auf der Simmeringer Haide abhielt, konnte sich vor dem Unwetter nicht mehr retten. Elf Soldaten mußten mit schweren Verletzungen in das Garnisonsspital am Rennweg übergeführt werden.

Im Herbst, mit Schulbeginn, bezogen die Kaiserebersdorfer Volksschüler das ursprünglich im Ziegelbau ausgeführte Schulgebäude am Münnichplatz (Seite: 367).

1895.:

12. Dezember: Bestimmung der Baulinie für das spätere Gaswerk (Seite: 116).

1896.:

Simmeringer Amtshaus auf dem Enkplatz eröffnet (Seite: 067).

Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr Simmering mit gleichzeitiger Übernahme in den Dienst der Stadt Wien.

1897.:

9. Jänner: Verheerender Fabrikbrand in der Jutespinnerei am Geiselberg.

12. Mai: Georg Krepp, Bezirksvorsteher stirbt (Seite: 242).

11. September: Starb Johann Schneider (Seite: 355a).

1898.:

Gründung eines Jüdischen Tempelvereines in Simmering, der sich den Bau eines Bethauses zur Aufgabe stellte (Eröffnung 1904, Braunhubergasse 7, von den Nationalsozialisten 1938 zerstört) (Seite: 216a).

1899.:

24. Oktober: Einweihung der Synagoge Braunhubergasse (Seite: 216a).

31. Oktober: Offizielle Eröffnung und Einweihung des Simmeringer Gaswerkes (Seite: 116).

23. November: Der letzte Hirsch von Simmering wurde in der Dorfgasse zur Strecke gebracht, er wurde in einem Hausgarten vom herbeigerufenen Wäschereibesitzer Diranko (Braunhubergasse) kurzerhand erschossen.

1900.:

Wegen der ständig auftretenden Überschwemmungen wurde der Friedhof der Namenlosen in Albern landeinwärts- diesseits des Staudammes verlegt. Der alte Friedhof, zwischen Strom und Staudamm, ist heute Augebiet (Seite: 086).

1901.:

16. Oktober. Umstellung der Pferdetramway Schwarzenbergplatz - Zentralfriedhof auf elektrischen Betrieb. Funkenkutschen – wie damals die Triebwagen der Straßenbahn Scherzhafterweise bezeichnete – durch Simmering: die Linie 72 nach Schwechat (1902) und der 73er nach Kaiser Ebersdorf (1912).

19. Juli: Rosa Jochmann geboren (Seite: 188).

1. Simmeringer Sport-Club gegründet, mit diesem Fußballclub sind Namen wie Pepi Argauer, Rudi Flögel

und Andi Ogris untrennbar verbunden.

1902.:

16. Mai: wütete ein Großfeuer in Kaiserebersdorf, bei dem sieben Häuser in der Schmidgunstgasse Nr.26 und 28 und Scheunen eingeäschert wurden.

Nach der Inbetriebnahme des Simmeringer Elektrizitätswerkes am 8. April eröffnete Bürgermeister Dr. Karl Lueger am 27. Mai die neuerrichtete Anlage, die von Weihbischof Dr. Johann Schneider die kirchliche Weihe erhielt (Seite: 065).

1903.:

25. Juni. Max Wopenka wurde geboren. (Seite: 450)

1904.:

14. Oktober: Eröffnung und Einweihung der Evangelischen Abteilung des Zentralfriedhofs (Seite: 209).

1905.:

Dr. Lueger eröffnet den Simmeringer Park – heute Hybler Park (Seite: 184).

27. April: Eröffnung des neuen Postamtes, Hauffgasse 4a (Seite: 319h).

30. November: (30. April?) Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 7 nach Favoriten (Seite: 317a).

1907.:

14. Juni: Am 14. Juni ging die Omnibusstrecke nach Kaiserebersdorf in Betrieb, die später als Straßenbahnlinie 73 umgebaut wurde (Seite: 317a).

26. Oktober: Grundsteinlegung für die Neue Kirche am Enkplatz (Seite: 217).

1908.:

11. Mai: Einweihung des Grundsteines für die Begräbniskirche am Zentralfriedhof (Seite: 208).

8. August: Mit Erlaß des k.k. Ministeriums für Kultur und Unterricht wurde in Simmering eine Realschule ins Leben gerufen. Nach einem Übereinkommen mit dem Ministerium mußte die Stadt Wien die Räume der Volksschule in der Molitorgasse (Seite: 367) für vier Jahre kostenlos zur Verfügung stellen (Wechselunterricht) und einen Baukostenbeitrag von 50000 Kronen leisten (Übersiedlung in das Schulgebäude Gottschalkgasse: (Seite: 364) 1921).

28. Oktober: Einweihung der neuerbauten Volksschule für Mädchen Pachmayergasse 6 (heute Hauptschule) und des Kindergartens Rinnböckstraße 45 im Beisein von Bgm. Dr. Karl Lueger.

1909.:

24. September: Verlegung des Simm.-Marktes (wegen Kirchenbau) vom Enkplatz in die Sedlitzkygasse (an der Stelle des heutigen Polizeikommissariats) (Seite: 396).

23. Oktober: Der Schauflug Bleriots auf der Simmeringer Haide (Seite: 034).

1910.:

29. August: Antonia Lautenschläger stirbt (Seite: 253).

3. Oktober. Landung auf der Simmeringer Haide mit der Etrich- Taube.

7. Dezember: Einweihung der Neuen Kirche (Seite: 217).

1911.:

16. Juni: Erzbischof Koadjutor Dr. Franz Nagl weiht die fertiggestellte Dr. Karl Lueger Gedächtnis Kirche

(Seite 208) am Zentralfriedhof.

22. Juni. Wettflug mit der Etrich- Taube Wien – Budapest – Wien gewann der Flugpionier Rittmeister Umlauf mit einer Flugdauer von 2 Stunden 22. Minuten (Rückflug: 2. St. 23. Min.) (Seite: 382).

November. Eberjagd in der Dorfgasse ( heute Mautner Markhof-Gasse ). Ein Eber, der in einem Hausgarten seinen Hunger zu stillen versuchte, wurde mit Peitschenhieben vertrieben. Er flüchtete über die Krausegasse. 

1912.:

14. Juni: Einweihung der städtischen Doppel- Volksschule Herderplatz 1(Seite: 365).

31. Dezember: Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 73, Laurenzerkirche - Münnichplatz (Seite: 317a).

1913.:

Baubeginn für die Landwehrkaserne (Artillerieplatz 1) die 1915 fertig gestellt wurde.

1914.:

28. Juli: Kriegserklärung an Serbien. Beginn des Ersten Weltkrieges.

16. September: Inbetriebnahme der neuerbauten Schule am ehemaligen Haeckelplatz (Haeckelschule).

(Seite: 369)

12. Dezember: Erster Weltkrieg. Grundbücherliche Übertragung mehrer Parzellen im Ried Hasenleiten zwecks Aufstellung eines Kriegsspitals. (Seite: 159)

1915.:

Baubeginn des Kriegslazarettes VI, Hasenleiten (Seite: 159).

11. Mai: In den Mittagsstunden brannte das Gebäude der einstigen Kaiser Ebersdorfer Dorfschule (hinter der Kirche) ab (Seite: 367).

1. November: Benediktion der Holzkirche im Militärlazarett Hasenleiten durch den Feldkuraten und späteren Prälaten Dr. Karl Rudolf (Seite: 211).

1919.:

Neuwahl der Bezirksvertretung nach Einführung des Allgemeinen Wahlrechtes. Die Sozialdemokraten erhielten erstmals 21 Mandate, die Christlichsozialen nur sieben. Zwei Mandate entfielen auf die tschechische Liste.

1920.:

Gründung des Wiener Arbeiter Turnvereines Simmering unter dem Vorsitz des Bezirksvorsteher Eduard Pantucek im kleinen Brauhaussaal (Seite: 038h).

1921.:

Beginn der Adaptierungen der Baracken Hasenleiten für Wohnzwecken, 136 Wohnungen (Seite: 159).

Errichtung einer Jugendstrafanstalt im Schloß Kaiserebersdorf (Seite: 347).

Juni: Übersiedlung der Schüler des Gymnasiums, das bisher in der Volksschule Molitorgasse untergebracht war, in das neue Schulhaus in der Gottschalkgasse 21 (Seite: 364).

Wohltätigkeitsverein „D´nassn Füass“ gegründet.

Franz Zehetbauer gestorben (Seite: 456).

1922.:

2. Mai Spatenstich – 17. Dezember Eröffnung der Feuerhalle (Krematorium) (Seite: 093).

1923.:

26. Jänner: Der Arbeiterdichter Alfons Petzold starb (Seite: 316).

Baubeginn der ersten städtischen Wohnhausanlage in Simmering – Alfons Petzold Hof. (Seite: 316a)

1924.:

Fertigstellung und Besiedelung des ersten Gemeindewohnbaues in Simmering (Alfons Petzold Hofes) (Seite: 316) mit 110 Wohnungen, 3 Wannen- und 3 Brausebäder sowie 6 Werkstätten.

13. Juni: Verlegung des Simm.-Marktes vom Enkplatz an die Geiselbergstraße/Lorystraße/Gottschalkgasse (Seite: 396).

1925.:

21. Februar: Österreichs letzter Scharfrichter, Josef Lang stirbt (Seite: 252).

18. Dezember: Kirchenraub in der St. Laurenzkirche (Seite: 215).

1927.:

15/16. Juli: „Sturm auf den Justizpalast“, ausgelöst durch einen nicht verständlichen Freispruch von drei Mitgliedern der „Frontkämpfervereinigung“ statt. Im Verlauf der Auseinandersetzungen wurden 85 Personen, darunter 5 Simmeringer, Anna Bolzer, Leopold Schmied, August Schweitzer, Julius Vicovics und Karl Luka, sowie vier Exekutivbeamte getötet.

1928.:

Baubeginn vom Herderpark, Eröffnung 1929 (Seite: 169).

Bei Abbruch der alten Seemannsschmiede, an der Ecke Simm.-Hauptstraße 71 – Kopalg.1, stieß Baumeister Richard Himmel auf ein Awarengrab (Seite: 024).

1929.:

Übernahme der ehemaligen „Freiw. Turner- Feuerwehr“ als neugegründete „Freiw. Siedlungsfeuerwehr Simmering“ für den Brandschutz der Barackenstadt „Hasenleiten“.

21. Juli: Eröffnung des Kinderfreibades im Herderpark (Seite: 025).

1931.:

16.September: Arbeiterdichter Karl Kaniak, gestorben (Seite: 196).

Hanns Hoerbiger gestorben, Begründer der Hoerbiger-Ventilwerke (Seite: 177).

1932.:

Überfielen Nationalsozialisten, anlässlich eines Werbemarsches durch Simmering, das Bezirkssekretariat der Sozialistischen Partei in der Drischützgasse 4. Bei den sich entwickelten bewaffneten Auseinandersetzung fiel Rayoninspektor Karl Tlasek in Ausübung seines Dienstes, weiters auch zwei SA-Leute und ein unbeteiligter Passant (Seite: 420a).

1934.:

12. bis 15. Februar: Bürgerkrieg in Österreich. Blutige Auseinandersetzungen zwischen der Regierung Dollfuß und der Sozialdemokratie. Den Auftakt bildeten Heimwehrultimaten in verschiedenen Bundesländern (4. Februar aggressive Rede Stahembergs in Innsbruck, 11. Februar eine noch schärfere Brandrede Feys in Großenzersdorf). Die schwersten Kampfhandlungen fanden in Wien statt. Verbot der Sozialdemokratischen Partei, zwangsweise Ende der Amtsperiode von Bezirksvorsteher Pantucek und der sozialdemokratischen Bezirksräte.

29. April: Gründung des Alt- Simmeringer- Clubs durch Leopold Swatosch (Seite: 415a), der sich die Gründung eines Bezirksmuseum zum Ziel setzte. Unserer heutiger Museumsverein ist der rechtliche Nachfolger dieser Institution. 

1935.:

6. August: Tod des österreichischen Flugpionier Karl Illner (Seite: 184b).

9. Oktober: Schlusssteinsetzung und Einweihung der Auferstehungskapelle, Friedhof der Namenlosen

(Seite: 086).

1936.:

1. März: Am 1.3.1936 wurde der Grundstein für den Bau des Kardinal Piffl Saales, Hauptstraße 173, von Kardinal Dr. Theodor Innitzer geweiht. (von 1950-1972 als REX-Kino, 1975 Abbruch) (Seite: 207).

1938.:

12. März: Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg hatte für den 13. März eine Volksbefragung über die Unabhängigkeit Österreichs angekündigt. In der Nacht vom 11. auf den 12. März marschierten jedoch deutsche Truppen auf befehl des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler in Österreich ein. Schon in den frühen Morgenstunden des 12. März besetzten bewaffnete SS- uns SA- Leute die wichtigsten Industriebetriebe Simmerings.

1939.:

1. September: Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Er endete 1945. 55 Millionen Menschen wurden getötet.

1940.: 26 Bezirke In Wien: I. Innere Stadt, II. Leopoldstadt, III. Landstraße, IV. Wieden, V. Margareten, VI. Mariahilf, VII. Neubau, VIII. Josefstadt, IX. Alsergrund, X. Favoriten, XI. Simmering, XII. Meidling, XIII. Hietzing, XIV. Penzing, XV. Fünfhaus, XVI. Ottakring, XVII. Hernals, XVIII. Währing, XIX. Döbling, XX. Brigittenau, XXI. Floridsdorf, XXII. Groß Enzersdorf, XXIII. Schwechat, XXIV. Mödling, XXV. Liesing, XXVI. Klosterneuburg.

1942.:

Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 106 (Seite: 317a).

14. Mai: Tod des Arbeiterdichters Johann Spissak (Seite: 402).

1944.:

17. März: Erstmaliges Überfliegen des Schutzpolizei- Abschnittskommandos VI (Simmering) durch feindliche Flugzeuge, die auch einige Bomben abwarfen, die größtenteils auf freiem Feld in Kaiserebersdorf aufschlugen und geringen Schaden verursachten (im Gegensatz zu den Wochen später einsetzenden Bombenabwürfen in unserem Bezirk). 

1945.:

8. April: Ermordung des Widerstandskämpfers Otto Koblicek (Seite: 231a).

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges fielen bei 43 Luftangriffen 6000 Bomben auf unser Bezirksgebiet. 977 Tote waren zu beklagen, 2713 Wohnungen wurden zerstört oder schwer beschädigt, 100 000 Kubikmeter Schutt lagen in den Straßen unseres Bezirkes. 8. April 1945 (6.4 ?) Befreiung Simmerings durch die Rote Armee.

27. April: Proklamation der Wiederherstellung der Republik Österreich durch Dr. Karl Renner.

8. Mai: Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Dauer des Krieges:

5 Jahre, 8 Manate und 8 Tage. Bilanz: 17 Mill. Gefallene Soldaten, 4 Mill. getötete Zivilisten, 9 Mill. KZ-Opfer und Hingerichtete, 35 Mill. Verwundete, 200 Mill. Waisen und 190 Mill. Vertriebene. (Statistik der Unesco)

22a-Wögerer 6-sw              E- Werke – Haidestraße, Flugaufnahme 20.Mar 45

22a-Wögerer 2-sw              Simm.-Haide Flugaufnahme 21.Mar 45 - Bombeneinschläge

22a-Wögerer 3-sw              Simm.-Hauptstraße Flugaufnahme 21.Mar 45 – Bombeneinschläge

22a-Wögerer 4-sw              Donaukanal, Simmering + Freudenau, Flugaufnahme 21.Mar 45

22a-Wögerer 8-sw              Gaswerke, Flugaufnahme 4.Apr. 45

22a-Wögerer 9-sw              Gaswerke – Dorfgasse, Flugaufnahme 5.Apr.45

22a-Wögerer 10-sw            Gaswerke – Simm.-Hauptstraße 1, Flugaufnahme 5.Apr.45

Nach dem Zerstörungswerk der Bomben des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) entfalteten Gemeindeverwaltung und Baugenossenschaften eine rege Bautätigkeit, die das Bezirksbild veränderte.

In den Nachkriegsjahren ernährten sich viele Simmeringer von dem Gemüse, das von den Gärtnern nicht verkauft wurde, z.B., welker Salat, krumme Gurken, angeschlagene Paradeiser u.s.w. Für die Bevölkerung von Simmering war es eine große Hilfe denn in den 40ern hatte kaum jemand Geld, denn Lebensmittel bekam man nur mit Lebensmittelmarken. Heute in den frühen 2000er Jahren wiederholt sich der Vorgang, jedoch wird das Gemüse nicht von den „Wienern“ gehamstert, sondern vorwiegend von unseren Türkischen Immigranten.  

23-083nrf=07-I-CD-co      2007, Gemüsereste mit Folientunnel

1948.:

29. September. Der einst sehr populäre Simmeringer Mandatar Florian Hedorfer gestorben. (Seite: 080)

1948/50.:

Geplanter Flugplatz auf der Simmeringer Haide im Bereich Seeschlachtweg / Haindlgasse / Hörtengasse / Kaiser Ebersdorferstraße / Florian Hedorfer Straße sollte der amerikanische Flugplatz entstehen. Dafür nahmen die Planer auch die Absiedlung von 40 bis 50 Gärtnereibetriebe in Kauf. Ein Flugplatz der britischen Alliierten sollte im Bereich Zentralfriedhof / Kledering / Klein Schwechat entstehen.

1950.:

4. September: Eröffnung der Heimschule Hasenleiten (Seite: 364).

7. Oktober: Leopold Swatosch stirbt im Alter von 60 Jahren (Seite: 415a).

1951.:

Bau einer Notkirche in der Braunhubergasse 20 (Seite: 210).

26. Oktober: Pfarrer Konrad Thurnher von Hasenleiten, gestorben (Seite: 234).

1952.:

In der Nacht vom 12. auf den 13.Mai, um ½ 1 Uhr früh, wurde Kaiserebersdorf infolge eines Dammbruches der Schwechat überschwemmt. Die Umleitung des Flusses nach Niederösterreich erfolgte im Dezember 1980.

30. Mai: Bezirksvorsteher Max Wopenka stirbt (Seite: 451).

1954.:

14. April: Eröffnung des neuen Polizeikommissariats am Enkplatz 3 durch Innenminister Oskar Helmer.

1. Juni: Festliche Eröffnung des Simm.-Heimatmuseums, Braunhuberg.3 (altes Schulstöckel) (Seite: 029k)

1955.:

22. Jänner:  Der letzte Bauabschnitt der nun mit einer Betondecke überzogenen Simm.-Hauptstraße (bisher gepflastert) wird von Stadtrat Leopold Thaller dem Verkehr übergeben.

19. Juli: Verheerendes Unwetter mit Hagelschauer. Die Schloßen haben die Größe von Taubeneiern. Schwere Schäden melden die Gartenbaubetriebe und Hausverwaltungen.

28. Oktober: Der Pfarrer von Neusimmering Carl Rondonell ist gestorben (Seite: 333).

1956.:

Abzug der Besatzung (britischen Zone), am 1. Jänner 1956

Albern wird in den Bezirksverband Simmering aufgenommen (Seite: 005).

Vergrößerung des Herderparkes um 43650 m² (Seite: 169).

Bezirksmuseum zieht aus dem Schulstöckel, Braunhubergasse 3, aus (Seite: 029k).

1957.:

7. Oktober: Ehrenkanonikus Franz Schaludek stirbt im 79. Lebensjahr (Seite: 340).

8. Dezember: Weihe der neuen Glocken für die Laurenzkirche (Seite: 215).

1959.:

19. Dezember: Letzte Messe in der alten Barackenkirche, die der einstige Militärkaplan des Kriegesspitals und nunmehrige Prälat Dr. Karl Rudolf feierte.

1960.:

30. September: In Premstätten bei Graz stirbt der Flugpionier Rudolf Simon (Seite: 399).

1961.:

4. April: Letzter Betriebstag der Straßenbahnlinie 73. Umstellung auf Autobusbetrieb (Seite: 317a).

20. April: Die Holzkirche in der Hasenleiten brannte vollkommen ab (Seite: 211).

16.6: Letzter Betriebstag der Straßenbahnlinie 72 ( Zentralfriedhof 3.Tor – Schwechat) Umstellung auf Autobusbetrieb (Seite: 317a).

21. Dezember: Eduard Pantucek, Bezirksvorsteher, gestorben (Seite: 312).

1962.:

6. Dezember: Anschluss Kaiserebersdorf an das Wiener Kanalnetz.

1963.:

1. September: Der bisherige Pfarrprovisor Anzon Stilling wird zum Pfarrer der Pfarre Hasenleiten ernannt (Seite: 409).

14. Dezember. Grundsteinlegung für die neue Knaben- und Mädchenhauptschule am Enkplatz. (Seite: 361).

Abriss der 1951 errichtete Evangelischen Notkirche Braunhubergasse 20.

29. Dezember. Einweihung der evangelischen Glaubenskirche in der Braunhubergasse 20. (Seite: 210).

14. Dezember: Grundsteinlegung für die neue KMH am Enkplatz (Seite: 361).

1964.:

17. Oktober: Eröffnung des Kindertagesheimes Rinnböckstraße 47 durch Bgm. Franz Jonas.

1965.:

22. Mai: Wiedereröffnung des Bezirksmuseums (Seite: 029k).

Im Oktober des Jahres 1965 fielen die „alten Posthäuser“ in der Rautenstrauchgasse der Spitzhacke zum Opfer. Ein Eigentumswohnbau erhebt sich seither an ihrer Stelle.

1966.:

Eröffnung des neuen Gebäudes der Hauptschule Enkplatz durch Bgm. Marek (Seite: 361).

1968.:

17. Dezember: Bgm. Bruno Marek schaltet im Beisein zahlreicher Prominenz im Gaswerk Simmering den neuen 300000 Kubikmeter fassenden Schraubengasbehälter an (Seite: 118).

1969.:

7. November: Eröffnung der Volksschule Wilhelm Kreß Platz (Seite: 370).

1970.:

14. April: Eröffnung der Forschungsanstalt MA 39, Rinnböckstraße 17- richtig Nr.15.

4. Juni: Grundsteinlegung zur Kläranlage (Seite: 061).

25. August: Eröffnung der Zugwache der Wiener Feuerwehr- Florian Hedorfer Straße 6. Auflösung der bisherigen Unterkünfte, Enkplatz 2 sowie Kaiserebersdorfer Straße 310.

7. September: Umstellung von Stadtgas auf Erdgas- Gaswerke (Seite: 116).

23. September: Grundsteinlegung für das Pensionistenheim „Haide-Hof“, Rzehakgasse 4.

14. Oktober: Alois Handlos Autodidakter Maler stirbt (Seite: 156).

3. Dezember: Inbetriebnahme des Blockkraftwerkes VI, E-Werke (Seite: 065).

17. Dezember: Anton Steinböck verstorben (Seite: 019a).

1971.:

Umstellung der Straßenbahnlinie 106 auf Autobusbetrieb (Seite: 317a).

1972.:

16. November: Todestag von Karl Gunsam, akademischer Maler (Seite: 134b).

25. November: Weihe der Klemens Maria Hofbauer Kirche in der Meidlgasse (Seite: 218).

1973.:

30. Mai. Eröffnung des Pensionistenheimes „Heidehof“ durch Bürgermeister Felix Slavik

28. September. Eröffnung des Kindertagesheimes Wilhelm Kreß Platz Nr.33 für 166 Kinder durch Bürgermeister Leopold Gratz und Wohlfahrtsstadträtin Maria Jacobi.

November. Beginn der Demolierung der einst stadtbekannten Rinnböckhäuser, Simm.-Hauptstraße 1, für den Bau der Südost- Tangente.

1974.:

3. Mai. Eröffnung der Rundturnhalle Florian Hedorfer Straße. (Seite: 362)

10. Mai. Eröffnung der Unterführung Simmeringer Hauptstraße nach Schwechat durch Bürgermeister L. Gratz.

22. Mai. Eröffnung der ASO und KMH Florian Hedorfer Straße 22 und 26 (Seite: 362) und der VS Rzehakgasse 9. (Seite: 369)

29. Mai. Eröffnung der Zentralwerkstätte der Wiener Verkehrsbetriebe, Simmeringer Hauptstraße 252.

1. September: Pfarrer Franz Merschl übernimmt die Pfarre St. Laurenz in Alt- Simmering. (Seite: 360a)

25. Oktober: Eröffnung des neuen Ausstellungsraumes (Zubau) im Bezirksmuseum (Seite: 029k).

1975.:

21. März: Bezirksvorsteher Josef Haas gestorben (Seite: 135).

31. Mai: Schweres Hagelunwetter mit nachfolgender Überschwemmung, wobei an den Kulturen der Simmeringer Gärtner Sachschaden in der Höhe von 50 bis 70 Millionen Schilling zu verzeichnen ist.

Eröffnung des Hauses der Begegnung im Högerhof, Lorystraße 40 (Seite: 176).

22. November: Sterbetag des Gesangshumoristen Ludwig Zwickl (Seite: 464).

Auflassung der Erziehungsanstalt Kaiserebersdorf, Umwandlung in eine Strafvollzugsanstalt (Seite: 347).

1976.:

Freilegung des größten awarischen Gräberfeldes auf österreichischen Boden mit 705 Gräbern (Seite: 024c).

1977.:

25. Jänner: Eröffnung der Volksschule Miltnerweg 13 (richtig 14) (Seite: 366) und der Hauptschule Hoefftgasse 7 (Seite: 365).

29. März: Eröffnung des Kindergartens Thürnlhofstraße 19.

25. Juni: Spatenstich für das Bezirkshallenbad in der Florian Hedorfer Straße.

4. Oktober: Eröffnung der Ärztepraxis im Amtshaus durch Stadtrat Univ. Prof. Dr. Stacher.

28. Oktober: Eröffnung der Parkanlage in der Zinnergasse 2 (Seite: 314).

Verrohrung des Choleragrabens, der gegenüber dem 2. Tor des Zentralfriedhofs gegen Kaiser

Ebersdorf zu floss (an den Choleragräbern vorbei).

Das ehemalige Werksgelände der SGP AG zwischen der Simm.-Hauptstraße und Am Kanal wird von der Stadt Wien um 45 Mill. Schilling gekauft.

1978.:

13. Februar: Eröffnung des Kindertagesheimes der Stadt Wien, Lorystraße 126.

21. Februar: Eröffnung der Ganztagesschule Hasenleitengasse 7 (Seite: 364).

25. Februar. Inbetriebnahme der verlängerten Autobuslinie 15A nach Simmering durch Bezirksvorsteher Komm.-Rat Hans Paulas.

12. Mai. Freigabe der Hochstraße (Gürtelstraße A 20) St. Marx – Favoriten für den Verkehr. Dadurch Entlastung der Grillgasse – Krausegasse vom Durchzugsverkehr über Bitterlichstraße zur Südautobahn.

24. Mai. Freigabe eines 2,7 km langen Teilstückes der A 4, der künftigen Flughafenautobahn, Erdberger Lände - Simmeringer Lände in Richtung Kaiser Ebersdorf.

29. September: Eröffnung des neuen kalorischen Kraftwerkes in Simmering (Seite: 065).

30. September: Eröffnung des Hallenbades Florian Hedorfer Straße 5 (Seite: 025).

Oktober: Abbruchsbeginn der Fabrikhallen der SGP (Seite: 432).

November: Grabungsbeginn in der Laurenzerkirche (Seite: 215).

1979.:

17. April: Eröffnung der städtischen Wohnhausanlage Kaiserebersdorfer Straße 174.

Mai: Es wurde ein Bürgerdienst im Amtshaus eingerichtet.

7. Oktober: Feierliche Grundsteinweihe für das Seelsorgezentrum St. Josef auf der Haide (Seite: 221).

23. Oktober: Pflanzung von 10 Linder in Kaiserebersdorf (heute Hans Paulas Park) (Seite: 314).

16. November: Eröffnung eines Schulverkehrsgartens im Hofe der Herderschule (Seite: 365).

1980.:

9. März: Einweihung des Seelsorgezentrum St. Josef (Seite: 221).

13. März: Eröffnung des Kindertagesheimes Dreherstraße 8 durch Fr.Vizebgm. Gertrude Fröhlich Sandner.

20. Juni: Grundsteinlegung zum EKAZENT Simmeringer Hauptstraße 96a-100.

30. Juni: Eröffnung der Wiener Hauptkläranlage in Kaiserebersdorf (Seite: 061).

7. September: Tod des Schriftstellers u. Komponisten Phillip Jakob Formann (Dommesgasse 15).

16. Dezember: Eröffnung der Wohnhausanlage Kaiserebersdorfer Straße 290-292.

Dezember. Umleitung des Schwechatflusses von Kaiser Ebersdorf und Albern nach Niederösterreich.

1981.:

4. Jänner: Manfred Mautner Markhof, Industrieller, gestorben (Seite: 271).

24. Jänner: Wilhelm Weber, Bezirksvorsteher, gestorben (Seite: 437).

14. April: Franz Wohlmuth gestorben. „Wohlmuth-Terzetts“  (Seite: 449).

29. Juni: Eröffnung des zwölf Hektar großen Naturlehrpfades Neugebäude – Pantucekgasse (?)

(Heft 65/66 Seite 749).

2. Oktober: Eröffnung des Einkaufszentrum Simm.-Hauptstraße 96a.

1982.:

17. September: Spatenstich für die Wohnhausanlage auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Simmering- Graz- Pauker- Werke, Simmeringer Hauptstraße 36-40, durch Stadtrat Johann Hatzl.

1983.:

15. März: Gustav Jauch (Maler) verstorben (Seite: 186).

5. April: Eröffnung der städtischen Wohnhausanlage Eisteichstraße 17-27.

8. April: Baumpflanzung für ein Stadtwäldchen beim Neugebäude durch VizeBgm Gertrude Fröhlich Sandner, Stadtrat Johann Hatzl und Bzvst. Otto Mraz.

7. August: Verstarb Angela Stadtherr, erste Spenglermeisterin in Österreich (Bildhauerin) (Seite: 406).

1984.:

16. Februar: Eröffnung des Kindertagesheimes Kaiserebersdorfer Straße 92.

1986.:

Sefritsäule erhält nach einer Renovierung ihren neuen Aufstellungsort am Enkplatz (Seite: 067).

31. Mai: Inbetriebnahme der S-Bahn-Station Haidestraße.

20. Juni: Eröffnung des Kindergartens Simmeringer Hauptstraße 34-40.

27. Juni: Aufnahme eines Nachtautobusbetriebes nach Simmering.

9. Oktober: Eröffnung des Kindertagesheimes in der Dopplergasse 2a.

1989.:

7. April: Grundsteinlegung für den Neubau des Blockkraftwerkes 3/4  im E-Werk (Seite: 065).

6. Juni: Eröffnung des Luise Montag Parks (Seite: 263h).

9. Juni: Gemeinderat Franz Haas tritt die Nachfolge von Bezvst. Otto Mraz an.

1990.:

4. März: Weihe der neuerbauten Kirche St. Lukas (Seite: 216) in der Anton Steinböck Gasse.

6. Mai: Eröffnung des Sommerbades (Seite: 025) Florian Hedorfer Straße 5.

Bischofsvikar Pater Zeininger vollzieht den ersten Spatenstich für das Pfarrzentrum am Münnichplatz 2.

1996.:

Beginn des Baues der U3.

Josef Fuchs gestorben (Seite: 094e).

1999.:

Enthüllung der Gedenktafeln Jüdischer MieterInnen an den Gemeindebauten die 1938/39 von den Nationalsozialisten aus ihren Wohnungen vertrieben und deportiert wurden.

2000.:

2. Dezember. Eröffnung der U3; Stationen: Gasometer - Zippererstraße - Enkplatz –Simmeringer Platz.

2007.:

22. Oktober: Ab Heute werden die Sender Kahlenberg, Himmelhof und Arsenal die Programme von ORF 1, ORF 2 und ATV ausschließlich digital übertragen.

2028.:

Millennium Simmering`s.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------  

                                                                                                                       Seite: 024c.:

Awaren.:                                                                                                     ( 23-581)              Plan:

Awarenzeitliches Gräberfeld:

Die ersten Nachrichten von Awarengräbern in Simmering stammen aus den Jahren 1928 und 1933. Erst im Zuge von Straßenbauarbeiten systematisch in Angriff genommenen Grabungen lieferten jedoch den Beweis, daß unter dem sogenannten Kelleracker (in der früheren Mühlsangergasse, heute Csokorgasse) der größte Friedhof der Frühgeschichte Wiens liegt. Bis 21. Oktober 1977 konnten insgesamt 705 Awarengräber geöffnet werden. Das Gräberfeld war vom beginnenden 7. bis späte 8. Jh. belegt worden. – Bei der Verbauung des Kellerackers 1971, Freilegung des Awaren Friedhofes mit 705 Gräbern, 192 Frauen 137 Männer und 246 Kindergräber, 130 sind nicht identifiziert. Viele Grabbeigaben wurden gefunden – Töpfe, Speisereste, Arbeitsgeräte, Frauenschmuck. 99 Männer waren mit ihren Waffen bestattet worden, vier – offenbar besonders hochgestellte – sogar mit ihren Pferden, einer davon auch mit seinem Hund. Einige Gräber waren bereits geplündert.  ( Awaren  mongolisches Reitervolk, 6. Jahrhundert).

21-037od=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab, Mädchen ca.6 Jahre alt.

21-037oh=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab mit Beigaben

21-037oi=04-II-CD-co      Bez.Museum, Awarengrab, Kopf mit Oberkörper

21-037oj=04-II-CD-co      Bez.Museum, Awarengrab, Beckenbereich

21-037ok=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab, Beckenknochen mit Schmuckstücke

Bei den Grabungen im Bereich Csokorgasse- Sängergasse stieß man 1976/77 auch auf Siedlungsspuren aus der Zeit der Urnenfelderkultur (um 1000 vor Christi).

 

                                                                                                                              Seite: 289r.:

Napoleon.:                                                          ( 575)

Napoleon in Simmering und Ebersdorf:

Am Beginn des 19. Jahrhunderts erlebten die beiden Orte allerdings die Schrecken des Krieges. Zweimal, 1805 und 1809, wurde Wien von den Truppen Napoleons besetzt.

1805 dürfte die Besetzung von Simmering und Ebersdorf nur wenige Tage gedauert haben. Wie es damals üblich war, mußten die Dörfer die fremden Soldaten beherbergen und verpflegen, wobei die Soldaten nicht zögerten, sich zu nehmen, was sie haben wollten.

Viel dramatischer verlief die Entwicklung im Jahre 1809. Am 13. Mai wurde Wien von den Truppen Napoleons besetzt. Am linken Donauufer sammelte Erzherzog Karl die österreichischen Truppen, um ein weiteres Vordringen der Franzosen in Richtung Böhmen zu verhindern.

Napoleon entschied sich für den Angriff auf diese Armee. Sein Problem war es, wie seine Truppen über die Donau kamen. Die einzige Brücke im Wiener Raum über den Hauptarm der Donau, die große Holzbrücke zwischen Brigittenau und Floridsdorf, war von den Österreichern zerstört worden. Als günstige Möglichkeit für eine Pontonbrücke bot sich die Donau bei Ebersdorf an, wo eine große Insel, Lobau genannt, den Strom teilte. So sammelte Napoleon seine Truppen im Raum zwischen Simmering und Mannswörth. Ab Mitte Mai standen hier 60 000 Mann. Sie plünderten die Dörfer völlig aus. Nicht nur Lebensmittelvorräte wurden enteignet, sondern auch alles, was sich als Brennholz verwenden ließ, Türen, Fenster und Möbel, dazu natürlich Geld, Schmuck, Schuhe, Wäsche – und was halt Soldaten, für die es in jenen Zeiten keine organisierte Versorgung gab, brauchen konnte. Nicht nur die Bauernhäuser wurden geplündert, sondern auch die Kirchen und Gewerbebetriebe. Dabei kam es auch zu Gewalttaten.

Am 21. Mai befahl Napoleon, die Donau zu überqueren. Der Wasserstand war hoch, die Strömung war stärker als erwartet. Immer wieder wurde die Pontonbrücke unterbrochen und mußte mühsam wiederhergestellt werden. Boote mit Soldaten wurden abgetrieben. Als um 13 Uhr die Schlacht begann, waren nicht einmal 40 000 Franzosen im Kampfgebiet in Asparn, denen nahezu 100 000 Österreicher gegenüberstanden. Die österreichische Artillerie war um das mehrfache überlegen. So war von vornherein der Schlachtverlauf einseitig. Auch als am nächsten Tag Napoleons Streitmacht auf etwa 77 000 Mann anwuchs, blieben die Österreicher zahlenmäßig weit überlegen. Ihren 288 Kanonen hatten die Franzosen noch immer erst 152 Kanonen entgegenzusetzen. Während der äußerst brutal geführten Kämpfe sind auf beiden Seiten je 20 000 Mann gestorben. Am Abend des 22. Mai entschloss sich Napoleon zum Rückzug. Er hatte erstmals eine Schlacht verloren. Erzherzog Karl wurde als „ Sieger von Asparn „ glorifiziert. Er konnte allerdings den damit errungenen Ruf eines genialen Feldherrn nie mehr bestätigen.

Wenige Wochen nach der Schlacht bei Aspern griff Napoleon das österreichische Heer neuerlich an. Diesmal wurde der Transport über die Donau bei Ebersdorf besser vorbereitet. In der Nacht zum 5. Juli 1809 überquerten 180 000 Franzosen die Donau und griffen danach die 120 000 Österreicher an. Deutsch Wagram war das Zentrum der Schlacht. Diesmal war das Kräfteverhältnis umgekehrt – und demnach auch das Ergebnis. Erzherzog Karl befahl den Rückzug nach Znaim. Das rasche Ende der Schlacht hatte zur Folge, daß die Zahl der Opfer diesmal viel geringer war. Sie lag bei etwa 6 000 Mann auf jeder Seite.

Für Simmering und Ebersdorf war die Zeit der harten Besetzung vorbei. Es blieben nur ein paar Soldaten in den Dörfern, die natürlich weiter versorgt werden mussten. Es gab dafür genaue Befehle. In der Früh musste jeder Soldat reichlich Brot für den ganzen Tag, dazu Käse und ein Glas Brandwein bekommen, zu Mittag eine warme Mahlzeit mit Suppe, einem halben Pfund (28 dag) Fleisch und Beilagen, abends ein Maß (1,4 Liter) Bier oder ½ Maß (0,7 Liter) Wein.

Mitte November zogen die fremden Truppen endlich ab. Die völlig ausgeplünderten und verarmten Menschen konnten beginnen, ihre Häuser zu restaurieren. Ein harter Winter ohne Vorräte stand ihnen noch bevor. Erst nach der nächsten Ernte hatten sie die Chance, wieder ein halbwegs normales Leben zu führen.

 

                                                                                                                              Seite: 190a.:

Kaiserebersdorf.: - Kaiser Ebersdorf.:                 (23-545)

 

Das springende Einhorn, das Wappentier der Grundherrschaft der Ebersdorfer, findet sich heute noch am kreuzrippengewölbten Vorhalle, unter der Orgel, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie war die einstige Patronatskirche dieses Ministerialengeschlechtes unter den Babenbergern und später den Habsburgern, denen es als Erbkämmerer (Finanzminister) diente. Nach der Beseitigung der mittelalterlichen Strukturen zierte das Wappen das Gemeindesiegel der seit 1850 bestehenden Gemeinde Kaiser – Ebersdorf. Im dreiteiligen Bezirkswappen steht es für diesen Bezirksteil. Es ist auch das Emblem des Kaiser Ebersdorfer Kulturvereins.

Geschichte: Durch die Wahl als Wohnsitz durch Konrad von Hintperg ( Himberg ), der nach einem Güteraustausch mit den Landesfürsten anno 1243 die Burg seiner Väter verlassen musste, trat der Ort aus d

em dunklen Schatten seiner Vergangenheit. Die nunmehrigen Herren von Ebersdorf werden in Urkunden als Erbkämmerer des Reiches und gar oft unter den Räten genannt, die in allen Dingen zur Wohlfahrt des Landes gehört wurden.

1288. Im Totenbuch der Minotiten zu Wien befindet sich folgende Eintragung: „Im 3. Grab (in der Unterkirche) ist begraben Reinprecht von Eberstdorf (aus dem Geschlecht der Herren von Ebersdorf), der gestorben ist im Jahre des Herrn 1288. Der Gedächtnistag des Herrn Reinprecht von Eberstdorf wird feierlich begangen, des hie Begrabenen, weil er den Brüdern vererbt hat 100 Pfd. Pfennige und ein schönes Kreuz mit verschiedenen Steinen geschmückt und dessen Corpus ganz aus Gold ist.“

1499 kamen durch Gütertausch Schloß und Herrschaft Ebersdorf in kaiserlichen Besitz ( Jagdrevier ). Der erste Elefant, den anno 1552 Erzherzog Maximilian II. von seiner Spanienreise nach Wien brachte, fand Kost und Quartier in der Menagerie zu Ebersdorf. Als Maximilian II. begann der nunmehrige Kaiser 1569 mit dem Bau eines prunkvollen Lustschlosses am Steilabhang zur Simmeringer Haide. Seiner einstigen Pracht beraubt, ist es als Neugebäude auf unsere Tage gekommen. Abseits von der großen Ausfallstraße nach dem Osten gelegen, konnte Kaiser- Ebersdorf bis in die Gegenwart sein ländliches Landschaftsbild bewahren.

1565 Schloß Ebersdorf auf einem Fresko im Palazzo Vecchio in Florenz.

Die Bürgermeister von Kaiser Ebersdorf kennen wir erst ab 1861, da die älteren Protokolle verloren gegangen sind. 1861-67 Georg Schmidgunst, 1867- 70 Lorenz Herret, 1870- 73 wieder Georg Schmidgunst, 1873-91 Johann Haindl, alle vier waren Landwirte.

1893- 94 Eingemeindung mit Simmering zu Wien.

23. März 1907 fuhren die ersten städtischen Benzinautobusse von Simmering nach Kaiserebersdorf. Ab 1912 wurde diese Strecke auf Straßenbahn umgestellt.

31. Dezember 1912 erreichte der erste Sonderzug - Straßenbahnlinie 73, mit den Festgästen die Georgskapelle (Seite: 122) bei der Mailergasse bis Zinnergasse. Von der Zinnergasse bis Münnichplatz 13.8.1913.

6. April 1945. In den Abendstunden dringen die ersten Einheiten der Sowjetarmee im östlichen Bezirksteil Kaiserebersdorf ein.

Durch den Bau eines Sammelkanals in den Jahren 1957 bis 1962 und den damit verbundenen Anschluss an das Wiener Kanalnetz wurde der Grundstein zu einem rigorosen Wohnbauprogramm der Stadt Wien gelegt.

4. April 1961. Letzter Betriebstag der Straßenbahnlinie 73, Simmering St.Laurenz- Kaiserebersdorf- Münnichplatz nach Kaiserebersdorf. Umstellung auf Autobusbetrieb.

Dezember 1980. Umleitung des Schwechatflusses von Kaiser Ebersdorf und Albern nach Niederösterreich.

22a-301=A.Bacher-33-co Kaiserebersdorf - St. Peter u. Paul, Schwechatbach, Donauländebahn

1. September 2007: 27.Kaiser Ebersdorfer Kirtag, mit Kunst- und Kulturmarkt, sollte eigentlich Malerei- und Kunsthandwerksmarkt heißen.

23-545bc=07-I-CD-co       Plakat – Programm

23-545bd=07-I-CD-co       Transparent mit Markteinsicht

23-545be=07-I-CD-co       Bilderstand (Kunst und Kulturmart)

23-545bf=07-I-CD-co       Bilderstand Heinrich Kampel (Kunst und Kulturmart)

23-545bg=07-I-CD-co       Marktstände

23-545bh=07-I-CD-co       Rummelplatz mit Ringelspiele

23-545bi=07-I-CD-co        Bierzelt

 

SIMMERING IM MITTELALTER: Die Herren von Ebersdorf und der Jude Lebmann.

Simmeringer Museumsblätter Heft 58/Dezember 1998 – Sabine HÖDL / Tina WALZER.

Simmering und Ebersdorf: Die erste Nennung eines Simmeringer Herrengeschlechtes stammt aus dem Jahre 1130. Die Familie gehörte zum unfreien Ritterstand, verfügte über nur wenige Güter und ist urkundlich bis zum Jahr 1400 nachweisbar. Bedeutender als die Simmeringer waren die Ebersdorfer. Es handelt sich um die mittelalterlichen Grundbesitzer des späteren Kaiser Ebersdorf, das heute ein Teil des Wiener 11. Bezirkes Simmering ist.

Ebersdorf wird zu Beginn des 12. Jahrhunderts erstmals schriftlich genannt. Schon in dieser Zeit befand es sich in den Händen der Herren von Himberg, den Vorfahren der späteren Herren von Ebersdorf. Diese Familie behielt ihre Macht bis Ende des 14. Jahrhunderts, als der ungarische König Matthias Corvinus auch das Schloss Ebersdorf belagerte. Auf die Herrschaft der Ungarnkönigs folgte jene Maximilians I., der Ebersdorf als Jagdgebiet zu besitzen wünschte und die Familie der Ebersdorfer zu einem Tausch der Ländereien drängte. So wurde Ebersdorf kaiserlicher Besitz, während das dazugehörige Herrengeschlecht nach Ernstbrunn übersiedelte. Damit verloren die Herren von Ebersdorf ihre politische Bedeutung, die Familie starb kurz darauf aus. Die nunmehr Kaiser Ebersdorf genannte Siedlung wurde am 21. 12. 1891 nach Wien eingemeindet und stellt seit damals einen Teil des Stadtbezirkes Simmering dar.

Die Herren von Ebersdorf als prominente Adelige:

Im Laufe des Mittelalters gingen große Wandlungen im sozialen Verhältnis der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen zueinander vonstatten. So gelang es auch einigen ursprünglich unfreien, unbedeutenden Familien, zur neuen Schicht des Dienstadels – der Ministerialität – aufzusteigen. Dieser Dienstadel stellte dann die breite Führungsschicht an der Stelle des Landesherrn dar. Reinprecht und Kalhoch I. von Ebersdorf zum Beispiel gehörten den Rat Albrechts I. an, den dessen Vater Rudolf von Habsburg ihm als Verwaltungsinstanz für Österreich und Steiermark beigegeben hatte. Die Ebersdorfer sind in dieser Hinsicht in einer Reihe mit den Kuenringern und den Maissauern in Niederösterreich, den Wallseern in Oberösterreich oder den Kärntner Auffensteinern zu sehen – alles Familien, die von den Habsburgern gleich zu Beginn ihrer Herrschaft in Österreich favorisiert wurden, um den alten hochfreien Adel die Machtbasis zu entziehen. Diese „ministeriales austriae“ nahmen schnell den Titel „Herr“ an, mit dem Recht verbunden war, Lehensleute zu haben. Die Ebersdorfer trugen diesen Titel seit 1292.

Zur Familie der Ebersdorfer:

Die Herren von Ebersdorf gehören also zu den ministeriales austriae, das heißt, zum österreichischen Landesherrenstand. Ihr Stammvater, Marquard I. von Himberg, gehörte zu den Ministerialien des Babenberger Markgrafen Leopold III. Später teilte sich die Familie zwischen zwei Brüdern: Ulrich wurde der Gründer der Pillichsdorfer, Konrad jener der Ebersdorfer Linie. Ursache für die Spaltung der Familie war die Erbschaftsregelung nach Marquard II. von Himberg. In der Folge die Stammburg Himberg am 18. Jänner 1243 an Herzog Friedrich II. verkauft, der restliche Himberger Besitz zwischen den gleichberechtigten Erben geteilt. Zu den wichtigsten Mitgliedern der Familie der Ebersdorfer im 13. und 14. Jahrhundert gehörten neben Konrad I. von Himberg – Ebersdorf, dem Begründer der jüngeren Linie der Ebersdorfer, seine Söhne Kalhoch I., Reinprecht I. und Konrad II. (er war Bischof von Chiemsee) sowie Enkel Rudolf und Reinprecht III.

Die Besitzverhältnisse: Die Ebersdorfer erweiterten im Laufe der Zeit ganz gezielt ihren Besitz. 1292 erwarben sie von den Watensteinern das Alberner Urfahr, also eine Furt, die es ermöglichte, die Donau zu überqueren. Wenig später gelang es ihnen, den Turm von Poigen, den die Ebersdorfer ursprünglich als freies Eigen besessen hatten, der im Zuge der Aufstände der österreichischen Landherren gegen die Habsburger aber in ein Lehen verwandelt worden war, zurückzukaufen. 1318 übernahm sie die Feste Parz von Heinrich von Schwechat. Die beiden letztgenannten Erwerbungen waren von größtem strategischem Wert, bildeten sie doch im Verband mit der Feste Ebersdorf ein Burgdreieck, das es erlaubte, die gesamte Ebene zu sperren. Außerdem mussten diese eigenen Burgen dem Landesherrn nicht geöffnet werden.

Zusätzlich war man darauf bedacht, die Besitzungen um diese machtpolitisch wichtigen Punkte auszudehnen und damit die eigene Herrschaft zu festigen. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts etwa wurden sukzessive drei Viertel des Dorfes Mannswörth erworben; weiters bestand Urbarbesitz beispielweise in Oberlaa. 1376 wurde ein Hof in Simmering erworben, bald darauf mehrere Weingärten am Südostabhang des Wienerberges. In Zusammenhang damit sind auch die Bemühungen um einen Ausbau der rechtlichen Befugnisse – etwa den Wildbann, die Fischweide oder die Blutgerichtsbarkeit – zu sehen.

Investitionskredite beim Wiener Juden Lebmann: (Seite: 190s)

Die geschäftlichen Aktivitäten des Kalhoch von Ebersdorf sind vor allem in einer Zahl von Verträgen mit den Wiener Juden Lebmann zwischen 1301 und 1308 nachvollziehbar. Lebmann fungierte als Financier der Ebersdorfer. Immer wieder wurde Kalhoch der Schuldner Lebmanns, wobei es sich hier interessanterweise nicht um Anleihen aus Geldnot, sondern eindeutig um Investitionskredite handelte. Dies steht in Zusammenhang mit der weiter oben geschilderten Besitzerweiterungsstrategie der Ebersdorfer, denn Kalhoch verwendete das Geld, um weitere Grundstücke zu erwerben. Sein Sohn Rudolf setzte diese Machtpolitik fort – Zeugnisse dafür sind Urkunden zwischen ihm und Lebmann von 1307 bis 1315.

Lösegeld nach einer Schlacht:

Einen Sonderfall stellt die Urkunde von 1315 dar. Hier war der Bargeldbedarf aufgrund eines ganz anderen Ereignisses gegeben: In der Schlacht bei Gammelsdorf 1313 war das österreichische Ritterheer  unter Führung des Marschalls Dietrich von Pillichsdorf gefangengenommen worden. Die Gefangenen hatten hohes Lösegeld zu bezahlen. Im Falle des gefangengenommenen Rudolf von Ebersdorf musste sein Verwandter, Marquard von Mistelbach, in dessen Namen Ebersdorfer Einkünfte bei Lebmann versetzen, um ihn auszulösen.

Die Verpfändung des Kämmereramtes:

Das Kämmereramt war ein nach dem Muster des Königshofes vergebenes Amt am Hof des österreichischen Herzogs. Anfänglich wurde das Amt vom Landesfürsten in freier Wahl besetzt, doch kam es bald zur erheblichen Belehnungen. Ein Adeliger aus dem Umfeld des Herzogs wurde zum Oberkämmerer ernannt und musste als Lehensinhaber dem Herzog eine gewisse Summe entrichten, d.h., dass das herzogliche Amt im Grunde erkauft wurde. „Der oberste Kämmerer hatte gewisse Aufsichtsrechte über die Wiener Münzstätte, bezog Einnahmen einiger landesfürstlicher Güter bzw. von Märkten und war (….) Stellvertreter des Herzogs hinsichtlich der Gerichtsbarkeit über die Juden“. Durch diese Zuständigkeit wurden die Juden zu einem Teil des herzoglichen Kammerguts.

Kalhoch I. von Ebersdorf war ab Februar 1298 Kämmerer von Österreich; sein Vater, Konrad I. von Himberg- Ebersdorf, war seit 1.7.1242 Oberstkämmerer gewesen; 1286 war Reinprecht I. von Ebersdorf Kämmerer von Österreich geworden.

Kalhoch I. kaufte das Amt um 2000 Pfund Wiener Münze 1298 und wurde damit von Albrecht I. belehnt. Um die Jahre 1307-1308 dürfte sein Sohn Rudolf das Kämmereramt übernommen haben. Zeitweise wurde es auch schon in dieser frühen Zeit von seinem Bruder Reinprecht III. von Ebersdorf ausgeübt, der es 1326 und dann 1332 bis 1336 besaß. Insgesamt hatten die Ebersdorfer das Kämmereramt bis 1556 inne.

Kalhoch von Ebersdorf verpfändete 1305 das Amt des obersten Kämmerers Österreichs an Lebmann. Die Verpfändung dieses Amtes an einen Juden hatte umfangreiche Auswirkungen. Lebmann sollte sieben Jahre lang als Stellvertreter des Herzogs die richterliche Gewalt über die Juden ausüben. Damit hatte er nicht nur eine wesentliche innerjüdische Funktion inne, sondern bekleidete ein wichtiges Amt gegenüber der jüdischen Gemeinde. Für Lebmann traten die finanziellen Aspekte dieses Geschäfts mit Sicherheit in den Hintergrund, denn seine so erworbene Podition sicherte der Judenschaft des Herzogstums ein hohes Maß an Unanhängigkeit und gab Schutz vor willkürlichen richterlichen Entscheidungen. Die Kämmererfunktion als Schutzherr über die Juden in Stellvertretung des Herzogs konnte Lebmann jedoch nicht ausüben, da dies die Prinzipien des Verhältnisses zwischen den Juden und den landesfürstlichen Beauftragten verändert hätte. Somit wurde diese Funktion an den Grafen Berthold von Hardegg übergeben.

Rechtsnachfolger von Lebmanns Tod war Dietrich von Pillichsdorf.

Sigmundt.:                                                                                                          Seite.: 190t.:

Grabepitaph des letzten Ebersdorfers Sigmundt (gest. 3. Oktober 1556) in der Pfarrkirche von Ernstbrunn – NÖ:

22a-545bb=08-I-CD-co    Pfarrkirche von Ernstbrunn, Ansicht

22a-545bd=08-I-CD-co    Marienaltar, rechts Grabepitaph von Sigmundt (Hochformat)

22a-545bfa=08-I-CD-co   Grabepitaph von Sigmundt, Ansicht

22a-545bfd=08-I-CD-co   Grabepitaph von Sigmundt, Detail (Hochformat)

22a-545bfg=08-I-CD-sw   Grabepitaph von Sigmundt, Detail (Hochformat)

22a-545bgd=08-I-CD-sw  Gibel vom Grabepitaph, mit Schriftzug

Text: Anno 1556. den 3. tag October ist in Gott zu Prellnkirchen Entschlaffen der Wolgeborn herr. Herr Sigmundt Graff zu Tierstain und Herr von Eberstorff zu Ernstbrunn: Obrister Erbhamerer zu Österreich: der letzt dises Namens unnd Stamen Deßen Leib ligtt hie Begraben der Selle Gott Genadt

 

Zur Geschichte des Wiener Juden Lebmann:                                         Seite: 190s.:

Der Wiener Jude Lebmann wird erstmals 1295 urkundlich erwähnt. Es ist nicht bekannt, wann er nach Wien eingewandert ist. Sehr bald gehörte er zur Führungsschicht der damals kleinen Wiener jüdischer Gemeinden an, möglicherweise war er sogar einer der Gemeindevorsteher (Parnaß). Zumindest war er aber der Besitzer eines Bades, genannt die „Wunderburch“, das er möglicherweise sogar in einer Gemeindefunktion verwaltete. Der mit seinem hebräischen Namen Marlevi ha-Kohen genannte Lebmann hatte in Vergleich zu anderen Gemeindemitgliedern vermehrt finanzielle Möglichkeiten, was nicht nur aus der Anzahl der erhaltenen Urkunden, die ihn und seine Familie betreffen, hervorgeht, sondern auch aus der Bedeutung der Schuldner und der Höhe der gewährten Darlehen bzw. der als Sicherheit gegebenen Pfänder. Lebmann lebte im Bereich der mittelalterlichen Judenstadt, die rund um den heutigen Wiener Judenplatz lag und deren Zentrum die seit 1995 ergrabene Synagoge darstellt. Lebmanns Familie, die in zahlreichen Urkunden erwähnt wird, war groß. Gemeinsam mit seiner Frau Weichsel, die auch häufig zusammen mit ihm bei verschiedenen Geschäften auftritt, hatte Lebmann fünf Töchter – Schönfrau, Golde, Taube, Symichel und Leuphilt – und sechs Söhne – Gutman, Kalman, Judel, Josel, Mordon und Harsel. Nach seinem Tod 1314 treten vorrangig die Kinder der beiden in verschiedenen Zusammenhängen auf. Lebmanns Sohn Gutmann, hebräisch Nissim, führte nach dem Tod seines Vaters die Geschäfte weiter, Gutmans Erben werden als Besitzer des Bades noch in späterer Zeit genannt. Labmann war beruflich als Geldleiher tätig, so wie die meisten anderen mittelalterlichen Juden. Diese Tätigkeit war nicht eine von Anfang an selbst gewählte, doch waren die Juden im Verlauf der Hochmittelalters aus den meisten anderen Berufen verdrängt worden. Als Nichtchristen stand ihnen der nach kanonischem Recht für Christen verbotene Geldverleih offen. Das machte die Juden bei der christlichen Umwelt, die auf diese berufliche Funktion angewiesen war, nicht beliebt, doch sicherte diese Art von Geschäften den Juden ihre Existenz. Nicht nur, dass sie damit das Geld für das alltägliche Überleben erzielten, sondern sie waren durch diese Tätigkeit lange Zeit für die Gesellschaft und vor allem für den Adel und den Herzog des Landes unentbehrlich. Zu den Schuldnern Lebmanns gehörten neben den Ebersdorfern auch andere Adelige des Herzogtums.

 

                                                                                                                              Seite: 005.:

Albern.:                                                                                                       (23-525)                Plan: Q 7-10

 

Die Geschichte dieses Bezirksteiles reicht in eine dämmerdunkle Zeit zurück und wird am 4. Juli 1162 in einer Urkunde Kaiser Friedrich I. genannt Barbarossa (italienisch: Rotbart), als „ albrah „ erwähnt (albrah = Pappel oder Pappelwald). Die Bewohner beschäftigten sich vornehmlich mit dem Fischfang, daher auch die gekreuzten Fische im Gemeindesiegel. Bis 1938 konnte Albern seine dörfliche Selbständigkeit bewahren und wurde dann in den Stadtverband Groß-Wien aufgenommen.

MITTEILUNGEN: Kulturverein Kaiser Ebersdorf e.V. Nr.2/2006 - November 2006.

50 Jahre beim 11. Bezirk: Albern wird erstmals in einem Schenkungsbrief des Kaisers Friedrich Barbarossa vom 4. Juli 1162 genannt. Ist es Zufall, dass nur 1 Jahr vorher, nämlich 1161, in einer Urkunde Ebersdorf erstmals erwähnt wurde, als Herzog Heinrich II. Jasomirgott dem eben gegründeten Schottenkloster den Wolfgershof, den späteren Thürnlhof, schenkte? Eigentlich waren es vier kleine Fischerdörfer, die Conrad de Prato erwarb. Sie waren wegen ihrer Lage in der Au sehr oft Überschwemmungen ausgesetzt, so dass alle außer Albern im Laufe der Zeit zugrunde gingen. Auch Albern versank öfters in den Fluten und musste immer wieder aufgebaut werden. Bis 1775 und 1793 befand es sich in der Gegend des heutigen Alberner Hafens. Dann wurde Albern zum Schutz vor der Donau weiter gegen Schwechat, an der Sendnergasse und Mannswörther Straße wieder errichtet, wo es sich heute befindet. Seit der Donauregulierung 1875 bildet auch in Albern der Gartenbau den Haupterwerbszweck.

Albern war wie Ebersdorf ein eigenes Dorf. Beide gehörten zur Grundherrschaft (Schloss) Ebersdorf. Albern war auch seit jeher bei der Pfarre Ebersdorf, die an der Patronatskirche um 1310 gegründet wurde. Ab Errichtung einer Grundschule (Volksschule) gehörte es zur Schule Kaiser Ebersdorf. Lediglich zwischen 1918 und 1938, als Kaiser Ebersdorf in Wien eingemeindet war und Wien ein eigenes Bundesland wurde, musste Albern, noch zu Niederösterreich gehörig, eine eigene Volksschule (in der Mannswörther Straße) errichtet und führen. Das Gebäude ist nach dem Zweiten Weltkrieg wieder abgerissen worden.

1938 wurde Albern, seit 1850 eine selbstständige Gemeinde mit Bürgermeister und Gemeinderäten, dem Reichsgau Groß Wien einverleibt und dem 23. Bezirk, Schwechat, zugeschlagen. Diese Maßnahme NS-Deutschlands sollte 1945 rückgängig gemacht werden. Aber erst 1954, gegen Ende der Besatzungszeit, wurde entschieden, dass die betroffenen Gebiete wieder zu Niederösterreich kämen – mit Ausnahme der so genannten Randgemeinden, die in einem besonderen Nahverhältnis zu Wien standen. Diese, zu denen natürlich Albern gehörte, wurde entgültig dieser Stadt zugeteilt.

Da die in Niederösterreich stationierte russische Besatzungsmacht sich gegen einen Gebietsverlust aussprach – der 11. Bezirk gehörte zur britischen Zone -, kam Albern zunächst zum 2. Bezirk, Leopoldstadt- Prater, der in der russischen Zone lag. Erst nach Abzug der Besatzung, am 1. Jänner 1956, gehörte Albern zum 11. Bezirk, Simmering, der aus den ehemaligen Gemeinden Simmering, Kaiser Ebersdorf und jetzt auch Albern gebildet wird. Dazu muss gesagt werden, dass die Pfarrzugehörigkeit niemals unterbrochen war, und auch die Volksschule auf dem Münnichplatz besuchten die Alberner Kinder bereits seit 1938 wieder.

1883 17. Juni. Nach einem verheerenden Brand bei Josef Leitl in Albern wurde von den Gemeindemitgliedern die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beantragt und noch im selben Jahr durchgeführt.

Am 1. Jänner 1956 wurde Albern verwaltungs- rechtlich dem 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering zugeteilt.

Als verlängerte Molostraße 1 zwischen den Alten Friedhof der Namenlosen (Seite: 086) und den Neuen führt die Zufahrt zum Gasthaus „Zum Friedhof der Namenlosen“ sowie zur Donau. Neben dieser Straße liegt das Bahngeleise mit Prellbock (Puffer) der ÖBB-Betriebsbahn Alberner Hafen.

22a-254=A.Bacher-39-sw Flugaufnahme- Alberner Hafen mit Umgebung

23-525bh=96-V-20-sw      Friedhof der Namenlosen, Bahngeleise mit Puffer

Zwischen den Friedhof der Namenlosen und dem Gasthaus Zum Friedhof der Namenlosen, Adresse Albern 54 Inhaber Elisabeth Ettl (früher Adresse Alberner Straße 54) stehen drei Fischerhütten auf Pfählen, Sektion II. Albern V.Ö.A.F.V. mit den Nummern 235, 236, 237.

23-525fg=96-V-21-sw       Albern 54, Gasthaus „Zum Friedhof der Namenlosen“ Ansicht

23-525fg=96-V-22-sw       Albern 54, Gasthaus „Zum Friedhof der Namenlosen“ Ansicht

23-525fg=96-V-23-sw       Albern 54, Gasthaus „Zum Friedhof der Namenlosen“ Ansicht mit Zille

23-525fg=08-I-CD-co        Albern 54, Preisliste und Schild mit Namen und Adrssse

Albern 18.: Tabak Trafik

 

                                                                                                                              Seite: 371a.:

Schwechat.:                                                        (24- 569)

 

Im Juli 1954 wurde das bereits im Jahre 1945 von der österreichischen Regierung beschlossene Gesetz über die Abtrennung der ehemaligen Randbezirke von Wien (bislang 23. Bezirk – Liesing 24 Bezirk) von den Alliierten anerkannt. Das Gesetz trat mit 1.September 1954 in Kraft, wodurch Schwechat wieder den Status einer selbstständigen Stadt erhielt. Schwechat liegt ab zu dieser Zeit im Bundesland NÖ. 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

                                                                                                                              Seite: 410k.:

Die Geschichte der Wiener Straßennamen.:      (600)

Bezirksjournal 2007.

Wiens Häuser wurden erstmals im Jahr 1770 nummeriert. Die sogenannten Conscriptionsnummern sollten die Briefzustellung und auch die Rekrutierung des Militärs verbessern. 1862 erfolgte im Zuge der Eingemeindung der Vorstädte eine gassenweise Nummerierung der Häuser. Längsgassen wurden mit rechteckigen, Quergassen hingegen mit ovalen Straßenschildern versehen.

Die verschiedenen Bezirke, insgesamt neun, trugen jeweils eine bestimmte Umrandungsfarbe:

1. Bezirk: rot

2. Bezirk: violett

3. Bezirk: grün

4. Bezirk: rosa

5. Bezirk: schwarz

6. Bezirk: gelb

7. Bezirk: blau

8. Bezirk: grau

9. Bezirk: braun

Später, ab 1920, wurde in allen Bezirken einheitlich eine rote Umrandung der Straßenschilder eingeführt,

21-037lh=04-II-CD-co      Sammelstück Bez.Museum: Tafel, XI. Simmering – Am Gottesacker

1923 wurde die Fraktur- Schrift abgeschafft und seit 1944 sind alle Straßenschilder einheitlich rechteckig gehalten. Alle Wiener Straßennamen und ihre historische Bedeutung finden sie auf: www.wien.gv.at/strassenlexikon/internet/

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Bürgermeister von Simmering: 1850- 52 der Apotheker Dr. Wenzel Sedlitzky (Seite: 374), 1853- 57 der Mühlenbesitzer Joseph Dachler, 1857- 62 der Landwirt Josef Braunhuber (Seite: 040), 1862- 85 der Landwirt Lorenz Gey (Seite: 125), 1885- 86 der Kaufmann Alois Fröschl (Seite: 094a), 1887- 89 der Kaufmann Gregor Grill (Seite: 129) und der Wundarzt (Chirurg) Wilhelm Seidler 1888-1891 (Seite: 377).

Bürgermeister von Kaiser Ebersdorf: 1861- 67 Georg Schmidgunst, 1867- 70 Lorenz Herret, 1870- 73 wieder Georg Schmidgunst, 1873- 91 Johann Haindl.

 

Bezirksvorsteher.:/in von Simmering 1892 bis dato

1892 – 1893         Gregor Grill                          (29.4.1887 - 17.2.1894)

1893 – 1896         Georg Krepp                        (11.8.1830 - 12.5.1897)

1896 – 1918         Albin Hirsch                        (12.12.1847 -11.9.1918)

1918                     Josef Schmölzer                 

1919 – 1920         Franz Zehetbauer                (1870 - 10.4.1921)             

1921 – 1934         Eduard Pantucek                 (29.3.1887 - 21.12.1961)

1934 – 1938         Johann Fuhry                       (1879 - 66.7.1948)

1945                     Eduard Pantucek                 (29.3.1887 - 21.12.1961)

1945 – 1952         Max Wopenka                    (25. 6. 1903 – 30.5.1952)

1952 – 1964         Josef Haas                           (5.9.1893 - 21.3.1975)

1964 – 1973         Wilhelm Weber                   (4.1.1907 - 24.6.1981

1973 – 1980         KR. Johann Paulas             (30.6.1913 – 28.7.1988)

1980 – 1989         Otto Mraz                             (27.2.1925 - 1999)

1989 -  2001        Franz Haas                          (23.12.1937 – 11.7.2008)

2001 - 2003          Otmar Brix                           (6.7.1944 - 26.7.2003)

2003 – 200           KR. Renate Angerer           (  )

 

Bezirksvorsteher/in und Vertreter:                             23. Oktober 2005

KR Renate Angerer – Bezirksvorsteherin, SPÖ

Ing. Eduard Leitenmaier Bezvst.-Stellvertreter, SPÖ

Paul Stadler Bezvst.-Stellvertreter, FPÖ

 

33 SPÖ – BezirksrätInnen von 50:

Ernst Achatz                        Mag. Silvia Amreither                       Paulette Böhm                     Christian Decker

Herbert Dolezal                   Karl Eschelmüller                               Isabella Freudl                     Willibald Grad

Eva Maria Hatzl                  Kurt Hofmann                                    Ernst Holzmann                 Karl Hopf

Mag. Birgit Jischa              Monika Kirchner                                Franz Koranda                    Hans Kramel

Peter Kriz                              Brigitte Lang                                       Silvia Mold                          Adele Müller

Alfred Oppenberger            Maria Ostermeier                                Helga Pelz                            Hannelore Pfann

Franz Prinzinger                  Gerhard Raub                                     Dr. August Reschreiter      Friedrich Taraba

Karl Trost                             Johann Wagner                                   Leopoldine Withalm          Herbert Zabinsky

10 FPÖ - BezirksrätInnen von 50:

Karl Bauernhofer                Sonja Bauernhofer                            Harald Einfalt      Univ.Prof.Dr.Herbert Eisenstein

Manfred Hofbauer             Katharina Krammer                          Hermine Rauch                   Regina SchragnerIng. Robert Thanheuser   

5 ÖVP - BezirksrätInnen von 50:   

Cristian Pooladi                  Mag. Leopold Prohazka                   Andreas Umgeher               Leopold Waclawek

Mag. Christian Zetschock

4 Grüne - BezirksrätInnen von 50:

Seyhan Cakmakci              Patricio Diaz-Figueroa                      Anita Kirchner- Wiederisch         Carlos Rojas

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

           

                                                                                                                                              A::

                                                                                                                              Seite: 003.:

A 4.: Ostautobahn.:                                                                         (23-564)                Plan: E-H 2-9

 

--- Flughafenautobahn

1978, 24. Mai. Freigabe eines 2,7 km langen Teilstückes der A 4, der künftigen Flughafenautobahn, Erdberger Lände - Simmeringer Lände in Richtung Kaiser Ebersdorf.

Verlauf: Vom 3. Bezirk kommend Fahrtrichtung Stadtauswärts Erdberger Lände – Simmeringer Lände – (Knoten Schrägseilbrücke -Fahrtrichtung Stadteinwärts) über die Simmeringer Haide, Auf und Abfahrt Simmeringer Haide (über Zinnergasse, Alberner Brücke) Richtung Flughafen – Grenze Nickelsdorf / Slowakei.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Erdberger Lände: Ausfahrt A4 Autobahn Alt Simmering/Neu Erdberg .: Seit Ende des Jahres 2004 gibt es die mit Ampel geregelte Ausfahrt knapp vor der Ostbahnbrücke, mit Einmündung in die Erdbergerstraße (3. Bezirk Seite- früher bis 1999, 11. Bezirk).

22-038pe=05-I-CD-co       Erdberger Lände: Bildstock mit A4 + Wien Strom- Wegweiser Alt Simmering

23-564kl=06-I-CD-co        Ausfahrt Alt Simmering (3.Bezirk Seite)

Simmeringer Lände:

23-213bh=06-I-CD-co       A 4, Höhe 1.Haidequerstraße + Hochwasserpumpwerk

23-564pl=06-I-CD-co        A 4, Hinweisschild Raststation vor Aus- Auffahrt 7.Haidequerstraße

23-213fi=00-III-26-sw      Simm.-Lände, Richtung Industriezeile 7 Haidequerstraße, TeerAG, Mikado,

Höhe Schrägseilbrücke:

23-213ga=00-III-22-sw     Schrägseilbrücke- A4, Richtung Stadt

23-213gd=00-III-24-sw     Schrägseilbrücke, Autobahnteilung- Stand Sackgasse

23-213gc=00-III-25-sw     Sackgasse, A 4 Stadt ausw.+ einwärts, Richtung HUMA - Sackgasse

Auffahrt Richtung Stadt sowie Abfahrt vom Flughafen kommend:

23-104kf=97-XIV-25-sw  Autobahnabfahrt mit EBS im Hintergrund  

23-104kf=97-XIV-26-sw  Autobahnabfahrt mit EBS im Hintergrund  

Zinnergasse/Artillerieplatz:

Alberner Brücke/Alberner Straße: 

23-354bc=04-II-CD-co     Alberner Brücke mit Alberner Straße

 

                                                                                                                              Seite: 003b.:

A 23.: Südosttangente.:                                                                (21-565)                Plan: B 3-5

 

--- Stadtautobahn

Verlauf: Vom 10 Bezirk kommend gesperrte Simmeringer Abfahrt  über Geiselbergstraße Abfahrt St. Marx,

3. Bezirk A 4 (Erdberger Lände) Richtung 2. Bezirk.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

21-059bd=99-VI-25-sw     Geiereckstraße 6, Fa. BOSCH mit A23 Trasse, Richtung Gänsbachergasse

21-060dc=04-II-CD-co     Geiereckstraße Ecke Geiselbergstraße 14 mit A 23 Trasse, Richtung Werkstättenweg.

22-212ak=08-I-CD-co       Simmeringer Hauptstraße 2a – 4, Panorama mit A 23

22-212ah=08-I-CD-co       Simm.-Hauptstr.1, Auto Benda – Mercedes, Ecke Litfaßstraße

 

                                                                                                                              Seite: 006.:

Stefan Achatz Hof.:                                                       (24-333)                Plan: M 8

 

--- Lage: Kaiserebersdorfer Straße 332- Münnichplatz 1.

22a-333=A.Bacher-36-sw Nr.332, Stefan Achatz Hof mit Kirche St. Peter u.Paul sowie Volksschule

Stefan Achatz (Wien 20.7.1905 - 4.10.1979 Wien), Wagensattler.

3 Stock Wohnhausanlage 1957-1959. Der Hof wurde 1984 nach Stefan Achatz, dem Schutzbündler, Arbeiterturner, Naturfreundefunktionär und Leiter der SPÖ-Sektion Kaiser-Ebersdorf, benannt.

An dieser Stelle (Kaiser Ebersdorfer Straße) stand vorher ein Einstöckiges Bürgerhaus das sogenannte „Gnadenstöckl“. 

Kaiser Ebersdorfer Straße 332: Zugang zu den Stiegen 5 + 6 + 7, sowie zur Stiege 8.

Mosaik im ersten und zweiten Stock oberhalb des Reisebüros: Diese Brunnen waren bis in die 40er Jahre des 20. Jahrhunderts bei den Gärtnern auf der Simmeringer Haide in Verwendung. Darstellung: ruhende Rinder - Ziehbrunnen und Zugvögel.

Geschäfte: Reisebüro Swoboda

24-333tc=04-II-CD-co      KEStr.332; Mosaik- Zugvögel, Ziehbrunnen und Rindvieh

An der Stirnseite des Hauses, Ecke Stiege 5 ziert ein Mosaik das Gebäude. Text: Unter Kaiser Maximilian II. wurde von Carl Closius im Schlosz Kaiser Ebersdorf der erste Tiergarten in Wien errichtet. Hier war erstmals in Wien ein Elephant zu sehen.

24-333sb=02-I-30-sw        KEStr.Nr.332; Achatz Hof, Mosaik „Erster Elephant in Wien“

24-333sb=02-I-31-sw        KEStr.Nr.332; Achatz Hof, Mosaik „Erster Elephant in Wien“ (Hochformat)

24-333sb=02-I-32-sw        KEStr.Nr.332; Achatz Hof, Mosaik „Erster Elephant in Wien“

24-333sb=03-X-07-co       KEStr.Nr.332; Achatz Hof, Mosaik „Erster Elephant in Wien“

24-333sc=04-II-CD-co      KEStr.Nr.332; Achatz Hof, Mosaik „Erster Elephant in Wien“

Münnichplatz 1: Zugang zu den Stiegen 1,2, Durchgang, 3,4.

Gedenktafel im Durchgang: Stefan Achatz 1905-1979. Durch sein Jahrelanges wirken als Bezirksrat von 1950-1973 wurde Kaiser Ebersdorf ein modernes Attraktives Wohngebiet. Seiner Beliebtheit wegen wurde er im Volksmund „Der Bürgermeister von Kaiser Ebersdorf“ genannt.

24-333dc=04-II-CD-co     Münnichplatz.1; Gedenktafel Stefan Achatz

Bauherrentafel im Durchgang- Text: Erbaut von der Gemeinde Wien unter Bgm. Franz Jonas 1957-1959. Architekten Ing. Hanns Miedel und Dipl. Ing. Fritz Rollwagen 1957 - 1959.

24-333dd=04-II-CD-co     Münnichplatz.1; Gemeinde Wien Hof Beschreibung.

Geschäfte: Cafe Konditorei Eissalon „Zur alten Bank“ Ecke Kaiser Ebersdorferstraße + Tabak Trafik + Pizzeria Al Caponne neben Durchgang, weiters Flachdach Bauwerks Abdichtung S V - Buero Gutachten Beratung + Trinkl Lackstation (Lokal zu vermieten)

 

                                                                                                                              Seite: 007.:

Ailecgasse.:                                                                        (24-001)                Plan: G-K 12/13

 

Seit 1975 ----- Josef Ailec (bei Ober- Radkersburg / Marburg 18.3.1874 - 17.9.1944 Wien), akademischer Bildhauer. 1908 etablierte sich der Künstler in Simmering (Atelier Simm.-Hauptstraße 28), als gerade die Kirche am Enkplatz im Bau war. Für sie schuf er die Kreuzwegstationen und den Taufbrunnen. Seine aus Stein gemeißelten Rosengirlanden für Grabdenkmäler waren einst sehr begehrt, dadurch war er in Fachkreisen als

" Rosenkavalier " bekannt. Der Kreuzweg und das Taufbecken in der „Neuen Kirche“ sind Werke des Simmeringer Bildhauers Josef Ailec. Der Künstler etablierte sein Atelier 1908 in der Simm.-Hauptstraße 28. Heute Fa. Lambert Hofer, Verleih und Verkauf von Theaterkostümen.

21-302ke=06-I-CD-co       Taufbecken in der Neuen Kirche von Josef Ailec

21-302kf=06-I-CD-co       Taufbecken in der Neuen Kirche von Josef Ailec

Straßenführung: Mylius Bluntschli Straße über Ostbahnstraße bis Awarenstraße/Baudißgasse (Klein Schwechat)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 12.: Betriebsgebäude 2 des Zentralverschiebebahnhof.

24-453hc=05-I-CD-co       Betriebsgebäude 2, Straßenseite

24-453hd=05-I-CD-co       Betriebsgebäude 2, Bahnseite

24-322gi=04-II-CD-co       Kreuzung Ostbahnstraße - Ailecgasse

Nr. 30.: HC Betriebsanwesen - früher Versuchsanstalt der NÖ-Landwirtschaftskammer

Nr. 32.: Betriebsgebäude - früher Versuchsanstalt der NÖ-Landwirtschaftskammer

Nr. 34a.: Firma MANUS – Feuerlöscher - früher Versuchsanstalt der NÖ-Landwirtschaftskammer

Nr. 36.: Firma LAGERMAX - früher Versuchsanstalt der NÖ-Landwirtschaftskammer

Nr. 38.: ABW Abbruch Boden und Wasserreinigungs Ges.m.b.H früher Versuchsanstalt der NÖ-Landwirtschaftskammer, Am Straßenrand Kilometerstein – 1 Klm

24-001gh=05-I-CD-co       Nr.38, Straßenansicht Richtung Schwechat mit Klm- Stein

24-001gi=05-I-CD-co        Nr.38, Klm- Stein

Nr. 49+51.: Bahnlager mit Diversen Betrieben - drop shop, Holzmühle Hofmann (Erste Wiener Holzmühle, gegr. 1925. Bilderland, Bilderrahmen Wohlleb,

 

                                                                                                                              Seite: 008.:

Alberner Brücke.:                                                          (23-354)                Plan: N  9

 

Lage: Brücke der A 4 Autobahn (Flughafenautobahn) über die Alberner Straße.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

23-354bc=04-II-CD-co     Alberner Brücke mit Alberner Straße

 

                                                                                                                              Seite: 009.:

Alberner Hafen.:                                                            (23-254)                Plan: P/Q 8

 

Vorgeschichte: Für größere Gemeinschaften und Städte sind Speicher und Kühlhäuser mit entsprechenden Umschlagplätzen notwendig. Die ersten derartigen Speicher errichteten schon die Römer im Lager Vindobona. Im 12. Jahrhundert hatten größere Lagerhäuser am Schnittpunkt der Bernsteinstraße mit dem Wasserweg der Donau auch die Funktion Wiens als Handelszentrum zu unterstützen. Der Altarm der unregulierten Donau im Verlauf des jetzigen Donaukanals entwickelte sich als bedeutendes Handelszentrum, wo auch fremde Kaufleute und Händler aus Venedig und Regensburg, ja selbst aus Köln Niederlassungen hatten. Die Belebung der Schifffahrt und des Handels in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ergab immer größeren Bedarf an Lagerhäusern. 1855 beschloß der Wiener Gemeinderat, mit kommunalen Mitteln große Getreidemagazine zu errichten. 1869 entstand ein Lagerhaus am Schüttel, 1876 wurde eine adaptierte Maschinenhalle der Weltausstellung 1873 als Lagerhaus mit 40000m² eröffnet.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Wien keinen richtigen Hafen, sondern nur Anlagestellen für Schiffe. Die Ortsbezeichnung „Lände“ erinnert an solche Landungsstellen. Es gab sie auch am Donaukanal in Simmering. 1830 begann die Dampfschifffahrt auf der Donau. Die große Donauregulierung 1870- 75 brachte keine wesentliche Änderung der Situation.

1939 - 42 bauten die Nationalsozialisten dem Alberner Hafen. Planung von Fritz Todt, Reichsminister für alle Baufragen, und später Chef der gesamten Kriegswirtschaft. Der Hafen war zum größten Getreidehafen des Deutschen Reiches bestimmt. Der Alberner Hafen mit dem 760 x 90 Meter großen Hafenbecken ist zwar nach wie vor überwiegend ein Getreidehafen, dient jetzt jedoch bereits mehr dem Export als dem Import.

1960 4.7: Gefährlicher Brand im Alberner Hafen. Staubexplosion durch Schweißarbeiten. Brand vom Kellergeschoß bis in den 10. Stockwerk.

Lage: Zwischen Alberner Hafen und 2.Molostraße steht das Lagerhaus Hansa – Kurt Kampffmeyer.

Zwischen den Alberner Hafen und 1.Molostraße Steht das Lagerhaus Rhenus heute Agrar Speicher danach Speicher M. Friesacher und Söhne Obj.6, Speicher II, Grandi Molini und Speicher I – RWA. Donausilo bzw. LAFARGE vor dem Friedhof  der Namenlosen (Seite: 086).

22a-254=A.Bacher-39-sw Flugaufnahme- Alberner Hafen mit Umgebung

Ansichten Hafen mittlerer Teil: Alberner Hafenzufahrtsstraße (Seite: 010) bis Alberner Hafen Spitz

23-254ac=91-XVI-08-co  Hochwasser, Spiegelbild Hansa Lagerhaus, Kurt Kampffmeyer           

23-254ad=91-XVI-05-co  Hochwasser,Hansa Lagerhaus mit Hinweistafeln

23-254bg=00-IIII-18-sw   Richtung Donau

23-254xc=00-IIII-31-sw   Hafenspitz mit Tafel - Hafen Wien Albern

23-254xc=04-II-CD-co     Hafenspitz mit Tafel - Hafen Wien Albern- Stand Hafenspitz

23-254xd=91-XIII-19-sw Hafenspitz mit Tafel, Stand Albern

Ansichten Seite Molostraße I (Seite: 282): Speicher Rhenus – Agrar Speicher, M.Friesacher & Söne mit Objekt 6, Speicher II -  Grandi Molini, Speicher I - RWA.

23-254aa=91-XIII-25-sw  Hafeneinsicht mit Schiffe, Stand Alb.Hafenzufahrtsstraße

23-254db=04-II-CD-co     Stand Blauen Wasser mit Friesacher und Agrar Speicher

23-254ci=04-II-CD-co       Rhenus – Agrar Speicher, Hafenseite

23-254cb=04-II-CD-co     Speicher Rhenus, Friesacher, 2 und 1. Stand Alb.Hafenzufahrtsstraße

23-254cd=04-II-CD-co     Speicher Rhenus, Friesacher, 2 und 1. Stand Alb.Hafenzufahrtsstraße

23-254cd=08-I-CD-co       RHENUS, Ansicht mit Namenszug und Feuerleiter

23-254ce=08-I-CD-co       M.Friesacher & Söhne, Fassadenansicht mit Namenszug

23-254cf=08-I-CD-co        Hafenseite, Friesacher und Rhenus

23-254cg=08-I-CD-co       Hafenseite, Speicher II und I.

23-254ch=08-I-CD-co       Hafenabgang, Richtung Alb.Hafenzufahrtsstraße (Hochformat)

23-254ci=08-I-CD-co        Hafenseite, Bahngeleise mit Weichensteller 139

Ansichten Seite Molostraße II (Seite: 283): Speicher Hansa Kurt Kampffmeyer

23-254bj=00-IIII-17-sw    Bootsdeck mit Winden

23-261bg=00-IIII-15-sw   Mündung Blaues Wasser - Alberner Hafen

23-254ab=04-II-CD-co     Hansa Lagerhaus, Kurt Kampffmeyer, Stand Alb.Hafenzufahrtsstraße

23-317nc=04-II-CD-co     Obj.2, Kampffmeyer Speicher, Schrift

 

 

                                                                                                                              Seite: 010.:

Alberner Hafenzufahrtsstraße.:                                         (23-002)                Plan: J-P 4-8

           

Seit 1960 --- Straße, die zum Alberner Hafen führt, benannt 1960 vorher Teil der Simmeringer Lände (Seite: 395). Um 1940 ein Teil Landwehr Straße III. (Zwischen Landwehr Straße II und Fuchsboden Gasse).

Straßenführung: Margetinstraße über Landwehrstraße, Zinnergasse, Durchfahrt Freudenauer Hafenbrücke, Neu Albern, Warneckegasse, Molostraße 2, Molostraße 1 bis Gottfried Schenken Straße.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 208.: TKB – Tier- Körper- Beseitigung – bis 1978, 2004 noch immer als Simmeringer Lände 208 geführt.

Ecke Margetinstraße.

23-002bg=00-III-19-sw     Straßeneinsicht - Alberner Hafenzufahrtsstraße 208, Stadt ausw.

23-002tc=95-VIII-18-sw   Nr.208, TKB  (Tier-Körper-Beseitigung)

23-002td=95-VIII-19-sw   Nr.208,Tierkrematorium

23-213tc=04-II-CD-co      Nr.208, Ansicht- Tierkörper Verwertung

Vis a Vis von 208.:

23-002cc=91-XIII-05-sw Altes BP -Gaslager an der Simm.-Lände         

23-002cc=91-XIII-06-sw Altes BP -Gaslager an der Simm.-Lände         

23-266tg=91-XVI-12-co   Donaukanal Hochwasser Höhe Tierkrematorium

23-266tg=91-XVI-13-co   Donaukanal Hochwasser Höhe Tierkrematorium

23-002cc=91-XVI-14-co   Altes BP-Gaslager neben Donaukanal, Hochwasser vor Muldenzentrale

Nr. 9.: früher 31.: Firmengelände – Muldenzentrale GmbH. Tafel mit Vormals Nr.31

23-002dk=04-II-CD-co     Nr.9, Muldenzentrale

23-002dl=04-II-CD-co      Nr.9, und Vormals Nr.31

Nr. 2??.: PKM Muldenzentrale

Nr. 2??.: Genol- Tankstelle

Nr. 2??.: G + M Autoservice Graninger & Mayr

Nr. 260.: Autohafen – Autoverwertung und Gebrauchtwagen

Nr. 262.: Früher Adresse Simmeringer Lände 262 (Gastwirtschaft Winter) Landhaus Winter  mit Bücherfriedhof.

Tafel: Befahren des Treppelweges Baden im Donaukanal und Beschädigung der Uferanlagen verboten

Mag. Abt. 58

23-002fk=00-IIII-32-sw    Tafel, Befahren des Treppelweges......., Restaurant Winter

An der Alberner Hafenzufahrtsstraße, Espresso und Motel Winter und Gartner, einziges Motel in Simmering, lange Zeit leer stehend bis zum Abriss- 2003. 2006 Baggerübungsplatz für Kinder. www.baggerpark.at - info@kids-on-stage.at

23-002fi=91-XIII-07-sw   Nr.262, Motel u. Espresso, Winter u. Gartner (Hochformat)

23-002fj=08-I-CD-co        Zufahrt Landhaus Winter / Friedhof der Bücher

Nr. 2??.: Betriebsanwesen. Bundesstrombauamt – Hochwasser – Expositur Albern, Höhe Zinnergasse.

23-002ih=95-VIII-14-sw   Bundesstrombauamt, Hochwasser Expositur Albern mit Hafenbrücke

23-002ihh=08-I-CD-co      Tafel Hochwasserexpositur Albern                                                            

Freudenauer Hafenbrücke: (Seite: 082)

23-272jc=04-II-CD-co      Freudenauer Hafenbrücke

23-002in=00-IIII-07-sw    Freudenauer Hafenbrücke mit Alberner Hafenzufahrtsstraße

23-002hcc=00-IIII-08-sw Umgebung – Haus unter der Brücke

23-002hcb=00-IIII-09-sw Umgebung – Haus unter der Brücke

23-002hc=04-II-CD-co     Umgebung - Haus unter der Brücke

23-002in=07-I-CD-co        Freudenauer Hafenbrücke mit Alb.Hafenzufahrtsstraße + Baustelle Donauuferbahn

Donauuferbahn Brücke: (Seite: 026a)

23-002in=07-I-CD-co        Freudenauer Hafenbrücke mit Alb.Hafenzufahrtsstraße + Baustelle Donauuferbahn

23-002inc=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Stadtauswärts

23-002ind=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Richtung Schneidergrund

23-002ine=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Richtung Schneidergrund

Naturschutzgebiet.: „Blaues Wasser“

23-002jd=05-I-CD-co        Einfriedung mit Tafel – Naturschutzgebiet

23-002je=05-I-CD-co        Tafel – Naturschutzgebiet - Aufforstung

Text: Wohlfahrtsaufforstung „BLAUES WASSER“. Diese ehemalige Deponiefläche wurde humusiert und wird im Frühjahr 1995 gemeinsam mit Schulkindern bepflanzt. Diese Maßnahme dient zur Absicherung und Verbesserung des Naturschutzgebietes „Blaues Wasser“. – MA 49 – Donaukraft AG.

Damm.:

23-002kc=00-IIII-28-sw   Betriebsbahngeleise, Hochwassersperre bei der Hagenalle

23-002kc=04-II-CD-co     Betriebsbahngeleise, Hochwassersperre bei der Hagenalle

Ecke Molostraße 2 (Seite: 283).

23-254ad=91-XVI-05-co  Hochwasser, Hansa Lagerhaus mit Hinweistafeln u. Ortstafel

23-317bc=04-II-CD-co     Obj.1, Ansicht

23-317bd=04-II-CD-co     Obj.1, Ansicht

23-317bf=04-II-CD-co      Obj.1, Schrift Luftschutz- Raum

23-317nb=91-XIII-24-sw Obj.2, Laderampe

23-317nc=04-II-CD-co     Obj.2, Kampffmeyer Speicher, Schrift

Höhe Alberner Hafen (Seite: 009):

23-002nd=91-XIII-11-sw Bunkertüre a. Damm b.d. Getreidespeichern (Hochformat)

23-002ne=91-XIII-12-sw  Bunkertüre a. Damm b.d. Getreidespeichern      

23-254ac=91-XVI-08-co  Hochwasser, Spiegelbild Hansa Lagerhaus, Kurt Kampffmeyer           

23-002nc=91-XVI-07-co  Hochwasser, Bunker a. Damm, Alberner Hafen + Obj1, 2.Molostraße

23-002nc=04-II-CD-co     Bunker

23-002nc=05-I-CD-co       Bunker mit Speicher Kampffmeyer

23-002ne=05-I-CD-co       Bunker (Hochformat)

23-002qc=91-XIII-13-sw  Straße mit Hafen und Speicher

23-002qc=91-XIII-14-sw  Alb. Hafen m. Bunker, Schild Gasthaus Bauer

23-254aa=91-XIII-25-sw  Hafeneinsicht mit Schiffe

23-002qc=05-I-CD-co       Straße mit Hafen und Speicher

Ecke Molostraße 1 (Seite: 282).

23-002uh=91-XVI-03-co  Alberner Hafen Ortstafel Wien im Hochwasser

23-316de=91-XVI-06-co Hochwasser - Einsicht Ecke Alb.Hafenzufahrts Str. mit Würstelstand

23-316ee=91-XVI-04-co   Hochwasser- Ecke Alb.Hafenzufahrts Str.- Würstelstand + Agrarspeicher          

23-002vf=95-VIII-16-sw  Blick zu Agrar- Speicher Kamffmeyer mit Würstelstand

23-002xg=02-XI-25a-co   Alberner Hafen Ortstafel Wien im Hochwasser

23-002xg=02-XI-28a-co   Alberner Hafen Ortstafel Wien im Hochwasser

23-002xh=02-XXI-11-sw  Alberner Hafen Ortstafel Wien im Hochwasser

23-002xo=02-XI-24a-co   Würstelstand Hafenkneipe im Hochwasser- Alb. Hafen

23-002xo=02-XXI-12-sw  Würstelstand Gruner im Hochwasser- Alb. Hafen

23-002xo=02-XI-29a-co   Würstelstand Hafenkneipe im Hochwasser- Alb. Hafen

 

                                                                                                                              Seite: 011.:

Alberner Straße.:                                                           (23-003)                Plan: M/N 9

    

Seit 1958 --- Zur Wahrung d. Ortsnamens. Albern wird urkundlich zum ersten Mal 1162 als "albrah" erwähnt

(Alben - Pappelbäume). Seit 1958 Albern, kam 1938 zum 23 Bezirk, Schwechat, 1956 zu Simmering.

Straßenführung: Dreherstraße durch Alberner Brücke (A4 Autobahn) bis Sendnergasse.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 8.: Wienstrom Umspannwerk

Nr. 25.: Gärtnereibetrieb mit ebenerdigem Wohnhaus

Nr. 27.: Gärtnereibetrieb mit ebenerdigem Wohnhaus

Nr. 29.: Gärtnereibetrieb Jelinek. Vor dem Eingang, Statue Hl. Maria.

23-003wc=04-II-CD-sw    Nr.29; Haus Jelinek mit Madonna

Nr. 54.: Gaststätte „Zum Friedhof der Namenlosen“, heute Adresse, Albern 54. (Seite: 005)

 

                                                                                                                              Seite: 012.:

Albin Hirsch Platz.:                                                       (24-004)                Plan: D/E 6

 

Seit 1949 ----- (1930 - 38 Friedplatz, 1938 - 1949 Egerländerplatz ).Georg Albin Hirsch (Altsattel / Böhmerwald

12.12.1847 -11.9.1918 Wien ), Tischlermeister. Kam 1860 nach Wien und erlernte das Tischlerhandwerk.

1870 trat er in die Waggonfabrik ein und wurde Werkmeister.1875 selbstständiger Tischlermeister. Simmering, bisher von den Liberalen verwaltet, erhielt mit Hirsch nach der Eingemeindung Simmerings zu Wien den ersten christlichsozialen Bezirksvorsteher (1896 - 1918). Wegen seiner vielfältigen humanitären Tätigkeit auch Vater Hirsch genannt; verdienstvoller Förderer des Kirchenbaues am Enkplatz.

Familiengrab am Simm.-Ortsfriedhof Gruppe 15/Reihe 1, alter Teil. (Seite: 084)

23-273sc=04-II-Cd-co       Familiengrab; Georg Albin Hirsch

Text: Georg Albin Hirsch Landtagsabgeordneter Bezirksvorsteher eh. geb. 12. 12. 1847 gest. 11. 9. 1918 dessen Gattin Elisabeth Hirsch geb. 19. 11. 1846 gest. 31. 3. 1935. Familie Dettelmaier unvergeßlich ihren Kindern.

Dr. Rudolf Dettelmaier 1903 – 1991 Marie Kerschbaum 1906 – 1997 Martha Dettelmaier 1913 - 1998

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: 1 Stock Siedlungsbau Hasenleiten. Geschäfte: Friseur H. Graber - Friseur Gangl Josef + Installateur Dunkl GmbH - Lebensmittel M. Pelc - Cafe ZIZI nähe der Stiege 3 + Billa (früher Tröpferl und Wannenbad - Konsum) + und Kohlenhandlung + SPÖ Pensionistenklub „Die gemütlichen Simmeringer“

24-004gh=07-I-CD-sw       Nr.1, Hausrückseite Höhe Kohlenhandlung – Eingang Dachboden

24-004gg=08-I-CD-co       Nr.1, Ansicht vom Pensionistenklub

Nr. 2.: 1 Stock Siedlungsbau der Gemeinde Wien Zugang zu den Stiegen 9-21. Stiege 1- 4 früher Siedlung Hasenleiten Block A Zugang von der Luise Montag Gasse. Stiege 5 – 10 Zugang Albin Hirsch Platz, Durchfahrt Oerleygasse. Stiege 11-13 Zugang Zamenhofgasse und Stiege 14 Albin Hirsch Platz neben Trafik A. Reichel, Ecke Lorystraße.

24-004ll=08-I-CD-co         Nr.2, Ecke Lorystraße, Schilder (Hochformat)

Stiege 5: Dr. Lang, Allgemeinmedizin – Med. Univ. Dr. Friedrich Kuffner, Allgemeinmedizin – Turgay Taskeran, Allgemeinmedizin

Stiege 10: In der Durchfahrt - Wohnstätte der Familie Schrom (Seite: 358) (Artistenfamilie)

Familiengrab am Simm.- Ortsfriedhof (Seite: 084) Gruppe 8/ Reihe 6, neuer Teil; Schrom, Berti 6.11.1934 - 1.9.1964, Josef 6.11.1934 - 1.11.1964 Mutter 1895-1972.

23-410cc=02-I-07-sw        Grabstelle, Familie Schrom, Artistenzwillinge und Mutter (Hochformat)

 

                                                                                                                              Seite: 013.:

Salvador Allende Hof.:                                                 (24-255)                Plan: F 7

 

Lage: Simm.-Hauptstraße 190; Stiegen, Stiegen 1 – 4

     dann Zufahrt zu den Stiegen 8,7,6,12,11,10,13,14,15,16.

     Praxen: Stiege 13, Dr. Ilse Auer Allgemeinmedizin

Simm.-Hauptstraße 192; Stiegen 17,18,19,20,21,22,23.

Weißenböckstraße 4: Stiegen, 33 – 36

Wilhelm Kreß Platz 30; Zugang zu den Stiegen 40,39,38,37 – 41,42,43,44,45

24-255gh=05-I-CD-co       Wilhelm Kreß Platz 30, Anlageplan mit Standort

Wilhelm Kreß Platz 29; Zugang zu den Stiegen 78,77,76,75 – 82,81,80,79 – 86(Ecke Am Kanal),

     85,84,83 (Ecke Fussweg B).

Am Kanal 129: Zugang zu den Stiegen; 65,64,63,62 – 72 (Ecke Fußweg B),73,74

Fußweg B: Am Kanal bis Lorystraße. Zugang zu den Stiegen 83-86 Adresse; Wilhelm Kreß Platz 29,

     79-82 Adresse; Wilhelm Kreß Platz 29, 72-74 Adresse; Am Kanal 129, 75-78 Adresse; Wilhelm Kreß

     Platz 29, 69-71 Adresse; Am Kanal 129, 66-68 Adresse; Am Kanal 129, 48-49, 58-61, 46-47, 54-57,

     37-40, 50-53.

   

...  Wilhelm Kress Platz, Simmeringer Hauptstraße 190 -192 bis Am Kanal. Am 31.8.1976 wurde die Wohnhausanlage nach Salvador Allende, dem Gründer der Sozialistischen Partei Chiles und Präsident Chiles (1908-1973) benannt. Allende wollte durch Verstaatlichungsmaßnahmen den Einfluss der USA zurückdrängen. Gegen diese Politik kam es mit Hilfe der USA zu einem Militärputsch. Allende wurde bei einem Bombenangriff auf den Präsidentenpalast am 11. September 1973 getötet. Sgraffiti (Graphische Formen) Oberhalb der Eingänge mit CH signiert (Weißenböckstraße 4).

 

                                                                                                                              Seite: 015.:

Am Gottesacker.:                                                           (22-458)                Plan: E 3

 

Lage: Sackgasse Richtung An den Gaswerken, Ecke Eyzinggasse und Birkenstockgasse.

Heute durch Wiengas verbaut.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

21-037lh=04-II-CD-co      Sammelstück Bez.Museum: Tafel, XI. Simmering – Am Gottesacker

 

                                                                                                                              Seite: 016.:

Am Himmelreich.:                                                         (23-258)                Plan: G-I 6/7

 

Lage: Flurname, Gebiet zwischen der Kaiser Ebersdorferstraße und Seeschlachtweg.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 204.: Gärtnereibetrieb Haumer. Zufahrt zwischen Kaiser Ebersdorferstraße 131/135

23-106el=06-I-CD-co        Kaiser Ebersdorfer Str.135, Ansicht mit Zufahrt Am Himmelreich 204

23-106elg=07-I-CD-co      Kaiser Ebersdorfer Str.135, Eckansicht Wegweiser „Feigenhof“

Nr. 325.: Neugestalteter „Feigenhof“ früher Gärtnerei mit fragliche Tierhaltung

23-258gg=07-I-CD-co       Nr.325, Ansicht vom Feigenhof

 

                                                                                                                              Seite: 017.:

Am Hofgartel.:                                                                (24-006)                Plan: K 9

 

Seit 1996 ----Alter Flurname. Nr. 6321 Straße vor der Namensgebung Am Hofgartel

Straßenführung: Svetelskystraße über Ernst Heiss Gasse bis Paulsgasse.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: Röm. Kath. Pfarre St. Benedikt (Seite: 212a) Ecke Svetelskystraße 9 und Promenade Ernst Heiss Gasse. + Kirchlicher Kindergarten.

24-305dd=04-II-CD-co     Ansicht, Stand Svetelskystraße 11

24-305de=04-II-CD-co     Rückseite Ansicht, Stand Am Hofgartel 1

24-305df=04-II-CD-co      Gebetsraum Pfarre St. Benedikt.

Zwischen 1 und 3 Würstelstand Alischer, Promenade Ernst Heiss Gasse sowie Blaue Eisenskulptur.

24-040gh=05-I-CD-co       Zwischen Am Hofgartel 1/3, Blaue Eisenskulptur mit Haus 3+Kindergarten

Nr. 3-7.: 5 Stock Gemeindebau- Siedlung 1995- 97.

Nr.3: Zugang zu den Stiegen 1,4,6.Ecke Promenade Ernst Heiss Gasse- Kindergarten der Gemeinde Wien

Nr.5: Zugang zu den Stiegen 2,7.

Nr.7: Zugang zu den Stiegen 3,5,8. Ecke Kosteleckyweg.

24-006gh=05-I-CD-co       Orientierungsplan Nr.3-7

Nr. 2-6.: 5 Stock Wohnbau mit Libro und Bipa.

Nr.2: Ecke Svetelskystraße 11.

Nr.6: Stiege 3. Ecke Ernst Heiss Gasse 2.

Nr. 8-10.: 5 Stock Gemeindebau 1995 – 1997 auch Ernst Heiss Gasse 1. ÖHTB Creativwerkstätte Leberberg, Stiege 4.

Nr.8: Ecke Ernst Heiss Gasse 1.

Nr.10: Garagen Ecke Kosteleckyweg

24-006gi=05-I-CD-co        Orientierungsplan 8-10

Nr. 9-11.: 6 Stock Genossenschaftsbau WBG

Nr. 9: Stiege 3. Ecke Kosteleckyweg.

Nr. 12-14.: 5 Stock Wohnbau

Nr.12: Ecke Kosteleckyweg.

Nr. 16.: 4 Stock Wohnbauten

 

                                                                                                                              Seite: 018.:

Am Kanal.:                                                                       (21-007)                Plan: C-F 4-9

 

 ---- ( 1894 - 1925 Aspangstraße ): (Früher "Am Wiener-Neustädter-Kanal") Schifffahrtskanal Wien- Wr.Neustadt, erbaut 1797-1803,aufgelassen 1879,im Wiener Stadtgebiet 1928-1935zugeschüttet.Von der

Leitha gespeist. Sollte einst nach dem Willen seiner Erbauer Wien mit der Adria verbinden.

2001; Bahntrasse der Aspangbahn unter die Erde verlegt. Schranken- Grillgasse, Hasenleitengasse und Am Kanal abmontiert. Am Kanal- Drischützgasse 11; Die Mosaike an der Hausfront zeigen den ehemaligen Wr.Neustädter- Kanal, der hier einst anstelle der Bahn angelegt war. Bei Renovierungsarbeiten 2001 ist das Mosaik verschwunden. Ursprünglich sollte der Kanal als Wasserstraße nach Triest geführt werden, um die Senkung der Transportkosten zu erreichen. Denn ein Pferd zog im Straßenverkehr eine Last von 1000 kg, auf dem Wasserweg rund 30 000 kg. Im Jahr 1929 verdrängte der Aspangbahnbau den Kanal aus der Stadt Wien. 2002-03 wurde die Bahnanlage neu angelegt und so manche Bahnübergänge unter die Erde verlegt. Maßgeblicher Grund war der Ausbau der Flughafen Verbindung auf Schienen, so wurde die S 80 ins Leben gerufen.

Straßenführung: Kurze Sackgasse dann über Dampfmühlgasse, Geystraße, Rautenstrauchgasse, Lorystraße, Hauffgasse, Geiselbergstraße, Drischützgasse, Zehetbauergasse, Herderpark, Herderplatz, Grillgasse, Braunhubergasse, Römersthalgasse, Luise Montag Gasse, Zsigmondygasse, Oerleygasse, Mitterfeldsteg, Hasenleitengasse, Ewaldgasse, Gattergasse, Wilhelm Kreß Platz, Weißenböckstraße Kreisverkehr Pretschgasse bis Kreisverkehr Schemmerlstraße, Weichseltalweg.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 27.: Firmen Park: S.I.G. -

Nr. 29.: Party C. Special – Film – Service. – A. Frey und Co Internationale Spedition, durchgehend bis Simm.-Hauptstraße 28, Lambert Hofer

Nr. 29.: Gemeinde Wien Bauten bis Simm.-Hauptstraße 32. 1991 – 1993 unter Bgm. Dr. Helmut Zilk.

Planung: Architekten D.I. Georg Feferle, D.I. Helmut Stumvoll, D.I. Eva Weil.

SGP – Gründe: Adresse, Simm.-Hauptstraße 34-40. Früher Nr. 250 an der Poststraße. 1977 Abbruch- Genehmigung der Simmering Graz Pauker Werke, der einstigen Maschinen- und Waggon Fabriks Aktiengesellschaft. Die Simmeringer von einst nannten sie kurz und bündig die „Schmidische“ gegründet 1851. Auf diesem riesigen Areal wird eine moderne Wohnhausanlage mit allen infrastrukturellen Einrichtungen geschaffen werden. (siehe unter SGP bzw. Waggonfabrik (Seite: 432) .

22a-315=A.Bacher-19-sw Aspangbahnhof- Am Kanal + Leberstraße (nach 1960)

Nr. 35.: Ebenerdiges Firmenanwesen- Autoreparatur Protax GesmbH, gegr. 1972- Ecke Geystraße 11. Abriss 2004.

21-062rb=91-VII-15-sw    Am Kanal 35/Geystraße 11 mit Würstelstand „Endstation“

21-062jc=04-II-CD-co      Baustelle Ecke Am Kanal 35 Ecke Geystraße 11.

21-007fc=04-II-CD-co      Nr.35, Baustelle

Nr. 35, 35a, 35b.: 4 Stock SEG Genossenschaftsbau mit Mansardenwohnungen und Terrassen

Nr. 35 Eingang Ecke Geystraße 11.

Nr. ??.: Kiosk vor dem Aspangbahnhof. Tabak Trafik - Würstelstand EndstationImbissstube Schneidbrett´l - Europaint Raumgestaltung GesmbH.

22a-315=A.Bacher-18-sw Aspangbahnhof- Simmering EWA, Am Kanal Höhe Geystraße

21-062tc=91-VII-14-co     Simmering Aspangbahn – Aspangbahnhof  (Stand Leeberstraße)

21-062rb=91-VII-15-sw    Würstelstand „Endstation“ mit Am Kanal 35/Geystraße 11.

21-062rc=04-II-CD-co      Imbissstube zum Schneidbrett`l

Nr. 515.: Holzhandel Blankenbichler Nachfolger Matzek- Holz, Hobelwerk.

21-007sbb=08-I-CD-co     Einfahrt mit Hausnummer 515 (Hochformat)

21-007sbb=06-I-CD-co     Matzek Ges.m.b.H. Grundstückeinsicht

21-007sbd=06-I-CD-co     Matzek Ges.m.b.H. Kanzlei

21-007sc=04-II-CD-co      Holzbaracke mit Zuschneide- Station

21-007scb=06-I-CDco       Firmentafel Matzek Ges.m.b.H.

21-007scc=06-I-CD-co      Firmenansicht mit Straßeneinsicht Am Kanal (Stadt einw.)

21-007scd=06-I-CD-co     Firmengelände mit Lagerhalle

Nr. 37.: 6 Stock neues Wohnhaus.

Nr. ??.: Firmenanwesen, Mautner Markhofsche Hefefabrik

21-007gc=91-VII-11-sw    Mautner Firmengelände mit Schlot im Hintergrund Hochhäuser Hauffgasse 37.

21-007gc=91-VII-13-sw    Mautner Industrie Einrichtung am Bahnhofsgelände

21-007gc=91-VII-12-sw   Tafel: Vereinigte Mautner Presshefe Fabriken XI. Hauptstrasse 101

Nr. 47.: (Rautenstrauchgasse 15) Otto Stich, Kfz Reparaturfachbetrieb, gegr. 1986. Firma Schilder und Schriften Fichtinger Martin Ecke Lorystraße 1.

Verbindungsweg : Am Kanal – Lorystraße Richtung Geiselbergstraße/Hauffgasse. Zugang zur S7.

21-007nb=04-II-CD-co     Ecke Lorystraße 2, Hausansicht Am Kanal

21-007nbz=06-I-CD-co     Ansicht Ecke Lorystraße 2

21-007nc=04-II-CD-co     Ecke Lorystr.2, Eckstein- Detail

Nr. 51.: Holzplanke dahinter begrüntes Anwesen mit Kastanienbäume. Eingang Lorystraße 6/Stiege 3.

21-007ih=06-I-CD-co        Nr.51, Tür mit dem Hinweis, oben rechts - Eingang Lorystraße 6/3

Mädchengarten: www.mädchengarten.at

21-007io=08-I-CD-co        Eingang - Mädchengarten

21-090rd=95-XIII-08-sw  Ecke Am Kanal-Geiselbergstraße Hauffgasse mit Johannesstöckl        

21-090rc=04-II-CD-co      Johannesstöckl „leer“ dahinter Hauffgasse 28, gegenüber Haus Nr.33

21-090re=05-I-CD-co        Johannesstöckl nach Restaurierung – Ansicht

21-090rf=05-I-CD-co        Johannesstöckl nach Restaurierung – Detail, hl.Nepomuk

Nr. 61a, 63, 63a.: 3 Stock Wohnbau Ecke Geiselbergstraße 50. Zugang Geiselbergstraße 50. Zufahrt Drischützgasse 26,26a, + 28,30,32. Im Hofe auch die Adressen Geiselbergstraße 50a + 52.

21-007uk=07-I-CD-co       Nr.61a,63,63a, Fassade mit Hausnummern

21-060om=07-I-CD-co     Geiselbergstraße 50,50a,52, Eingang mit Hausnummern (Hochformat)

Eisenbahnerbau mit Adresse Drischützgasse 7, 9, und 11 Ecke Am Kanal.

4 Stock Wohnanlage für Bundesbahnangestellte ( Herbortgasse, Zehetbauergasse 4).

21-007kc=05-I-CD-co       Eisenbahnerbau, Am Kanal - Ansicht

Drischützgasse 11: Die Eisenbahnerhäuser in Simmering Am Kanal Ecke Drischützgasse 11, deren drei Stirnwände Mosaikschmuck von Ernst Paar aufweisen: den alten Kanal mit Pappeln, Schiff und Pferd (gepflastertem Treppelweg und moderner Brücke!), die alte EWA mit Dampfzüglein und eine neue Triebwagengarnitur. Durch Sanierungsarbeiten sind diese Mosaike verschwunden.

22a-007=A.Bacher-17-co Mosaik, Wr. Neustädter- Kanal mit Pappeln, Schiff und Pferd (Hochformat)

Herderpark: Promenade

Der am 4.5.1930 eröffnete Herderpark südlich davon bedeutete hier das Ende des Kanals, nachdem das Kinderfreibad schon 1929 einen Ersatz fürs verbotene Kanalbad geschaffen hatte.

Nr. 73.: 5 Stock Wohnbau Ecke Grillgasse 47.

24-315cf=01-II-01-sw       Stand Leberstraße Bahnübergang Grillgasse 47 Ecke Am Kanal 73

Nr. 73a.: 6 Stock Wohnhaus

Nr. 75.: 3 Stock Gemeindebau genannte „Krankenkasse Häuser“, zwischen Braunhubergasse 25-29, Stiege 8-11 und Römersthalgasse, Kleingartenanlage Bahndamm Tor 4.

Stiege 12/ Tür 15; Otto Koblizek (Seite: 231) (fälschlich Koblicek geschrieben), geboren 24. 1. 1909, Arbeiter im Gaswerk Simmering. Im Auftrag des NS- Ortsgruppenleiters Ernst Cerny wurde Otto Koblizek verhaftet, im NS- Ortsgruppenlokal in der Rinnböckstraße 57-59 verhört und gefoltert und am 5. 4. 1945 vor dem NS- Parteilokal erschossen.

Zwischen Ostbahn und Frachtenbahngeleise: Kleingartenanlage. Verband der ÖBB- Landwirtschaft BBL- Region Ost  Zweigverein 2059 Simmering- Übergang.

Siedlung Hasenleiten:  (Seite: 159)

Nr. 97-103.: 5 Stock Wohnhausanlage bis Lorystraße 124-132 durchgehend mit den Stiegen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 11, 12, und 13.

Nr.97: 6 Stock Wohnbau Stiege 10.

Nr.99: 6 Stock Wohnbau, Stiege 9.

Nr.101: 7 Stock Wohnhaus, Stiege 8.

Nr.103: 8 Stock Wohnhaus, Stiege 7. Angrenzend Verbindungsweg Richtung Lorystraße

21-141vf=05-I-CD-co       Nr.124-132, Lageplan

Sportplatz: SC Simmering (Seite: 404)

21-007sc=04-II-CD-co      Kantinen Zugang SC Simmeringer Sportplatz

Nr. 103a.: Grundstück hinter Gewista Werbung

Nr. 105.: SYNTHESA Chemie GesmbH – Farben und Lacke, Ecke Ewaldgasse 1-5.

Nr. 107-109.: Wohnhausanlage Wien Süd 1996-1998, Ecke Ewaldgasse 2.

Nr. 111.: Spantex Folien GesmbH. – SECON Halbleiterproduktionsgeräte GesmbH. – Mortsch Matthäus Tischlereien – Autolacke Inmont.

Nr. 113.: Leeres Grundstück zu Vermieten

Nr. 123, 123a, 123b.: Kleingärten mit Einfamilienhäuser

Nr. 125.: Kleingarten mit Einfamilienhaus

Nr. 127.: Kleingarten mit Einfamilienhaus davor Bus Haltestelle Gattergasse, 69a Richtung Südtiroler Platz, N 6- Westbahnhof, N 6 Friedrich Engels Platz. Ecke Gattergasse 52.

Nr. 129.: Wohnhaus Ecke Gattergasse 55.

Angrenzend Salvador Allende Hof (Seite: 013) Wilhelm Kreß Platz 29.: Stiege 65; Stiege 74, 73, 72, Sackgasse ohne Namen, Stiegen 83, 84, 85, 86 Ecke Kreisverkehr Weißenböckstraße.

Nr. 133.: Grundstück mit Einfamilien Haus Ecke Pretschgasse 4.

Nr. 135.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 137.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 139.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 141.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 143.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 145.: Grundstück mit Einfamilien Haus

Nr. 147.: Unbewirtschaftetes Grundstück zwischen 145 und 918 durchgehend bis Pretschgasse 16. Früher Baumschule. 2005zzt. Aushub. Bauvorhaben: 97 geförderte Wohnungen von 48-123 m² sowie 98 Garagenplätze.

21-007wha=07-I-CD-co    Nr.147, Ansicht der Wohnhausanlage

21-007wh=07-I-CD-co      Nr.147, Baugrafik

24-184igi=07-I-CD-co       Plan, Wohnhausanlage

Nr. 291.: NS- Opfer des Jahres 1945: Gustav Christian, geboren am 21. 4. 1910, Eisenbahner. Am 17. 6. 1943 wurde er wegen Unterstützung eines Fallschirmspringers von der Gestapo verhaftet und in das KZ Dachau überstellt. Von dort kam Gustav Christian im November 1944 in das KZ Stutthof. Seit 19. März 1945 fehlt jede Nachricht von ihm.

Nr. 918.: Gartenanlage mit Wohnhaus.

21-007xb=07-I-CD-co       Nr.918, Grundstück Einsicht

Nr. 919.: Soukup´s Ranch Pferd, Schaf und Co. Erlebnishof Simmering – www:erlebnishof.at.tf

21-007yb=07-I-CD-co       Nr.919, Eingang

21-007yc=04-II-CD-co     Soukup´s Ranch Ansicht

21-007yd=04-II-CD-co     Plakat mit mail- Adresse

Nr. 463.: Auch Adresse Weichseltalweg 933.

Nr. 933 Weichseltalweg Richtig  (Eingang) Am Kanal; Reitklub Nemec.

Nr. 933. Grundstück Ecke Weichseltalweg. 

21-007yk=07-I-CD-co       Nr.463+933, Grundstück

Nr. 499.: Bahnhof Station Zentralfriedhof der S-Bahn S 7 und Aspangbahn Richtung Flughafen Vie –

GB Energie Netz EBS Wien Ost Am Kanal 499

21-007yp=07-I-CD-co       Ansicht

Nr. 858.: Blumen Herzog

 

                                                                                                                              Seite: 018a.:

Am Ziegelofen.:                                                  (21-523)                Plan: C 7 

 

Nr. 1.: 1938 wurde den Jüdischen Eigentümer Jakob Löwy das „Ziegelwerk J. Löwy“ weggenommen.

Heute 10 Bezirk: Ehemalige Planie am Fuße des Laaerberges (Bitterlichstraße Ecke An der Ostbahn)

21-532hk=06-II-097-co    J 6 L - Ziegel mit Signatur (Jakob Löwy Werk 6)

 

                                                                                                                              Seite: 019.:

Am Schulweg.:                                                                (24-008)                Plan: J 9 

 

----- Weg zur Hauptschule Kaiser- Ebersdorf (Haeckel Platz).

Straßenführung: Pantucekgasse bis Widholzgasse.

Um 1940: Simm.-Hauptstraße, Felder hinterm Dorf, Haeckel Platz.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: Autohandel Ein und Verkauf, Ecke Pantucekgasse 30.

Nr. 2.: Ebenerdiges Einfamilienhaus mit Garten, Ecke Pantucekgasse 28

Nr. 4.: 1 Stock Einfamilienhaus mit Garten

Nr. 5-7.: Schlosserei Gerl und Bruckner GmbH

Nr. 6.: Garagen

Nr. 7.: 1 Stock Wohnbau

Nr. 8.: Privates Wohnhaus mit Garten Ecke Widholzgasse 11 – archipro Baumeister Stadler

Nr. 9.: 1 Stock Wohnbau

24-008kk=06-I-CD-co       Wohnbau Ansicht Richtung Nr.7- Stand Widholzgasse.

Nr. 11.: Leere Bauparzelle- Ecke Widholzgasse 13

24-008kk=06-I-CD-co       Wohnbau Ansicht Richtung Nr.9+7- Stand Widholzgasse.

 

 

                                                                                                                              Seite: 019b.:

Angela Stadtherr Gasse.:                                            (23-009)                Plan: E/F 5-

 

----- Angela Stadtherr 2.4.1899 Wien – 7.8.1983 Wien, akademische Bildhauerin. (Seite: 119c)

Grabstätte am Simm.-Ortsfriedhof neuer Teil Gruppe 1/Reihe 6.

23-009fg=05-I-CD-co        Grabstätte Angela Stadtherr

Straßenführung: Gasse zwischen der Hadatschgasse über Spissakgasse bis Kölgengasse.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angela Stadtherr Gasse hat keine eigenen Nummern. Zwei Eingänge in der Gasse sind bezeichnet mit

Spissakgasse 3, Heimbau Genossenschaftsbau zwischen Hadatschgasse und Spissakgasse, - Kölgengasse 14, Privates Anwesen mit Garten, Ecke Kölgengasse.

Nr. 2.: 1 Stock Heimbau Genossenschaftsbau früher Adresse Spissakgasse 3.

23-009bg=99-V-11a-sw    Nr.2, Stand Hadatschgasse Richtung Kölgengasse, rechts Spissakgasse 3.

23-009wg=99-V-13a-sw    Stand Kölgengasse Richtung Spissakgasse 3.

 

                                                                                                                              Seite: 019c.:

Angela Stadtherr.:                                                       (22-594)               

 

----- Angela Stadtherr 2.4.1899 Wien – 7.8.1983 Wien, akademische Bildhauerin. Nach dem Tod des Vaters, des Spenglermeisters Johann Stadtherr (1915), Dorfgasse 33 (Mautner Markhof Gasse), mußte Angela, die jüngste der Vier Töchter, das Spenglerhandwerk erlernen und besuchte auch die Kunstgewerbeschule am Stubenring. Bildhauer Anton Hanak holte sie in seine Meisterklasse. Die markantesten Schöpfungen: Relief „Lied der Arbeit“ Gemeindewohnbau Kreuzgasse/Angeligasse (1925), Großrelief „Symphonie der Arbeit“ Strindberghof, Wien 11 (1931), der Riesenchristus am Kreuz, Hochaltar der Pfarrkirche Eßling, das Relief „Das Leben“ im Gemeindebau Pfannerstielhof in Währing, Kreuzgasse 87-89. der neue Sarg für Joseph Haydn in Eisenstadt, der Wetterhahn am Dach des Stephansdomes, Keramikverkleidungen, Laternen, Grabkreuze, Vasen und Dekorationen wie auch das Grabepitaph für Ritter von Negrelli am Wiener Zentralfriedhof.

Angela Stadtherr Gasse: (Seite: 019b)

Dorfgasse 33: Hausansicht der Werkstätte

22-147gh=05-I-CD-co       Nr.33+33a, Hausfassade

Strindberggasse 2: Metallreliefs „Symphonie der Arbeit„

22-220gc=07-I--CD-co      Metallrelief von Angela Stadtherr- Strindberggasse 2.

22-220gd=07-I--CD-co      Metallrelief von Angela Stadtherr- Strindberggasse 2.

Zentralfriedhof: Grabepitaph Ritter von Negrelli

Kirche St. Josef: 1220 Wien Esslinger Hauptstraße, Riesenchristus am Kreuz, Hochaltar der Pfarrkirche Eßling

22-594ah=08-I-CD-co       Pfarrkirche Eßling, Ansicht

22-594ai=08-I-CD-co        Christus am Kreuz von Angela Stadtherr. (Hochformat)

Kreuzgasse 87-89: Wien 1180- Gemeindebau 1924/1925 „Pfannenstielhof. Relief „Das Leben“.

22-594bb=07-I-CD-co       Gemeindebau Ansicht

22-594bc=07-I-CD-co       Relief Ansicht, Mitte und rechte Seite

22-594bd=07-I-CD-co       Relief Teilansicht, rechte Seite

22-594be=07-I-CD-co       Relief Teilansicht, linke Seite

22-594bf=07-I-CD-co       Relief Teilansicht, Mittelteil

22-594bg=07-I-CD-co       Bauherren- Angaben

Zentralfriedhof Gruppe 32a/23:

Ing. Alois Negrelli, Ritter von Modelbe – Techniker. Geb.23.1.1799 gest.1.10.1858.

Galt weit über die Grenzen der damaligen Monarchie in allen Verkehrsfragen als erster Sachverständiger. Er war an der Entwicklung des Wasserstraßen- und Eisenbahnwesens in den österreichischen Kronländern, der Schweiz und Oberitalien maßgeblich beteiligt. Seine bedeutenste Arbeit war der Entwurf des Suezkanals.

Grabdenkmal Text: Hier ruht in Gott Alois Negrelli Ritter von Moldelbe 23.1.1799 – 1.10.1858 ihm verdankt die Welt die Schaffung des Suez-Kanales.

24-352rcb=08-I-CD-co      Ing.Alois Negrelli – Grabansicht

24-352rcd=08-I-CD-co      Ing.Alois Negrelli – Grabepitaph mit Text (Hochformat)

Grabstätte am Simm.-Ortsfriedhof neuer Teil Gruppe 1/Reihe 6. Text: Ingenieur Alphons Rackars ? 1867 – 1946 Rosa Tomaschek 1891 – 1968 Angela Stadtherr 1899 – 1983 Margarethe Mackers 1895 – 1984.

23-009fg=05-I-CD-co        Grabstätte Angela Stadtherr

 

 

                                                                                                                              Seite: 019k.:

Apollo.:                                                                                                     (21-010)                Plan: C 6

Unilever.:

 

Kerzenfabrik - Beispiel einer Industriegründung in Simmering, 1877.

Wer heute mit dem Begriff „Kerzenfabrik“ konfrontiert wird, denkt vorerst an Grablichter, Tauf-,

Kommunions- und Weihnachtskerzen, daß aber vor gar nicht langer Zeit noch das Kerzenlicht die Salons

der Adelspaläste genauso erhellte wie das Kämmerlein des kleinen Mannes, wird im Zeitalter des Kraftstroms kaum mehr wahrgenommen.

Wenn man bedenkt, daß der im Jahre 1912 erbaute erste Sozialwohnbau Simmerings (Krankenkassenhäuser), Braunhubergasse 25 – 29 nur mit Gasbeleuchtung, kleiner Gaskochstellen (Recheaud) und einem Feuerherd mit Backrohr ausgestattet war, hatte das Kerzenlicht so nebenbei noch immer Saison. Besonders dann, wenn ein müder Schläfer mitten in der Nacht ein „gewisses Örtchen“ aufzusuchen hatte, daß sich außerhalb  des Wohnbereiches im Stiegenhaus befand. Die Inbetriebsetzung eines Gaslichtes wäre zu aufwendig gewesen.

Um zum eigentlichen Thema zu kommen, müssen wir unser Augenmerk den Kerzenerzeugern zuwenden. Im Vormärz, in den Tagen von Frau und Herrn Biedermeier, gründeten die Kerzenerzeuger und Seifensieder anno 1839 eine Gesellschaft, um die Fabrikation ihrer Erzeugnisse rationeller durchführen zu können – die „Erste Österreichische Seifensieder-Gewerbs-Gesellschaft der k.k. privilegierten österreichischen Apollo Kerzen- und Seifenfabriken“. Als neue Produktionsstätte erwarben sie noch im selben Jahr ein leerstehendes Vergnügungsetablissement – den Apollosaal – ein vordem noch luxuriöses Alt- Wiener Vergnügungszentrum am Schottenfeld (Apollogasse 6). Ihre bisherige Niederlassungen befanden sich sowohl innerhalb des damaligen Wiener Stadtgebietes als auch im Vorort Penzing.

Die Tradition des alten „Apollosaales“ würdigend, nannten die Seifensieder die dort erzeugten Stearinkerzen „Apollokerzen“ und verkauften sie in der „Fabrikshauptniederlage“ auf dem Kohlmarkt. Das Geschäft florierte bestens, nachdem auch noch die Glyzerin-Destillation und die Erzeugung des Halbfabrikates „Oleo-Margarine“ für den Export nach Holland aufgenommen hatte. Eine verheerende Feuersbrunst, die von einem überhitzten Sudkessel ihren Ausgang genommen hatte, vernichtete das nunmehrige Fabriksgebäude und mit ihm die letzten Reste des Apollosaales. Wegen Geruchsbelästigung verhinderten die Anrainer den Wiederaufbau.

Die Anglo-Österreichische Bank bot den Abbrändlern im Vorort Simmering, damals noch zum Bezirk Bruck a.d. Leitha gehörend, ein leerstehendes Fabriksgebäude einer ehemaligen Salpeterfabrik, Feldgasse 51 (heute Grillgasse 51 (Seite: 129), zum Kauf an. Anno 1877 erwarben die Abbrändler dieses Areal mit zwei Gebäuden, bestehend aus einem Bürohaus und einem sogenannten Stallgebäude. Nach entsprechenden Adaptierungsarbeiten konnte die Stearinkerzenerzeugung und die Fabrikation von Margarine wieder aufgenommen werden. In der Fabrik in Penzing erweiterte man die Stearinfabrikation, führte die Glyzerindestillation ein und nahm die Erzeugung von Kunstbutter und Kunstschmalz auf.

1883 überlieferte uns K. Gatter in seinem Buch „Denkwürdigkeiten der Gemeinde Simmering“ das Produktionsprogramm der Simmeringer Apollo Kerzenfabrik: Stearinsäure, Stearinkerzen, Oleomargarine, Glyzerin, weiters Halbfabrikate für die Aufarbeitung in der Penzinger Fabrik. Der Chronist vergaß auch nicht hinzuzufügen, daß der Simmeringer Betrieb 80 bis 100 Arbeiter beschäftigte, und daß alle Erzeugnisse noch auf jeder Weltausstellung mit ersten Preisen ausgezeichnet wurden.

Erfolgreiche Aktivitäten junger Direktoren und einsatzfreudiger Mitarbeiter ermöglichten dem Unternehmen nicht nur bauliche Erweiterungen, sondern auch eine erhebliche Ausweitung des Produktionsprogramms. Die zündende Idee des Anschlusses der „Apollo“ an die „Georg Schicht A.G..“ (1911) und der 1929 durchgeführte Zusammenschluß mit der Lever Brothers und Margarine Union gebar den neuen Firmentitel „UNILEVER“.

21-133tk=95-XIII-36-sw  Stand Braunhubergasse- Richtung Grillgasse 51, Seifenfabrik später Unilever

21-133tk=95-XIII-37-sw  Stand Braunhubergasse- Richtung Grillgasse 51, Seifenfabrik später Unilever

23-078ef=95-VIII-22-sw  Unilever 7.Haidequerstraße 4 – Ecke Schußlinie.

 

                                                                                                                              Seite: 020.:

Artillerieplatz.:                                                                (23-012)                Plan: M 7

 

Seit 1957 --- 1913 Baubeginn für die Landwehrkaserne (Artillerieplatz 1), die 1915 fertig gestellt wurde. 230 000 Quadratmeter groß. Bis 1957 Landwehr Straße V. Platz bei der einstigen Artilleriekaserne in Kaiser-

Ebersdorf ( 1956, nach dem Zweiten Weltkrieg  Flüchtlingslager für Ungarn - Wohnhausanlage). Kreuzung Zinnergasse 27-33 / Margetinstraße 2-8. 1974 wurde etwa ein Drittel des Areals für die Errichtung des Huma-Handelszentrums und des Media- Marktes verkauft.

Lage: Zwischen Zinnergasse und Margetinstraße.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen 1944 in Simmering: Freitag 16. Juni 1944.

Bergungsnummer – Name – Bergungsort – Anmerkung

9431 Oschtz.        Bauer Anton                        Kaiser Ebersdorfer Kaserne

9581 Gfr.              Baumgartner Alois              detto

9586 Gfr.              Friedl Lorenz                       Kaiser Ebersdorfer Kaserne

9588 Schtz.          Haas Rudolf                        detto

9589 Ogfr.            Haidinger Wilhelm             detto

9592 Gfr.              Jessen Justus                        detto

9594 Gfr.              Knoop Herbert                    detto

9597 Feldw.          Mengele Vinzenz                detto

9598 Krftf.           Mertens Heinrich                detto

9603 Sold.            Randa Josef                         detto

9605 Krftf.           Schädlich Hans                   detto

9606 Hptm.          Schumacher Wilhelm         detto

9607 OGfr.           Wibl (Wild) Johann           detto

9608 Schtz.          Winkler Rupert                   detto

              Ozahlm. Kreutzer Wilhelm                Kaiser Ebersdorf Kaserne

              Ogfr.       Steinbach Leopold              detto

                Ofeldw.  Kirchhoff Otto                     detto

                Kann.     Pape Ernst                            Kaiser Ebersdorf Kaserne

                               Mozola Josef                       K.E.Kaserne, gest 17.6.Rudolfspital

                Schtz.     Baumeister Johann             K.E.Kaserne, gest 17.6.Rudolfspital

                Ogfr.       Sator Anton                         K.E.Kaserne, gest 22.6.Rudolfspital

Nr. 1.: Haupteingang der Wohnstätten für Politische Flüchtlinge.

23-012fg=95-VIII-12-sw Haupteingang der ehem. Artilleriekaserne

23-012fg=95-VIII-13-sw  Haupteingang der ehem. Artilleriekaserne

23-012hc=04-II-CD-co     Nr.1, Trafik Ecke Zinnergasse 27

23-012hd=04-II-CD-co     Trafik Richtung Zinnergasse 27.

 

                                                                                                                              Seite: 021.:

Artmanngasse.:                                                               (24-013)                Plan: F 8

 

Seit 1973 --- Ferdinand Artmann (Prag 27.11.1830- 16.4.1883.Wien).Professor für Physik und Chemie,

Offizier und Techniker, Vizepräsident der von ihm projektierten Eisenbahn Wien- Aspang und

der Schneebergbahn. Gründer der ersten Konservenfabrik in Wien; plante schon 1871 eine

Stadtbahn als Gürtellinie. Für sein Buch "Die Lehre von den Nahrungsmitteln" erhielt er die

Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft.

Straßenführung: Privatstraße in der Weißenböck Siedlung, Zwischen Wilhelm Kreß Platz Nr.10/11 über Reischekgasse, Sackgasse mit Fußweg bis zur Anton Steinböck Gasse.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

24-013gg=06-I-CD-co       Schranke Ecke Reischekgasse mit Weißenböck Siedlung

Nr. 12.: 1 Stock Einfamilienhaus mit Garten

 

                                                                                                                              Seite: 023.:

Auer v. Welsbach Gasse.:                                            (24-259)                Plan: G 8

 

-- Dr. Karl Freiherr von Auer- Welsbach, 1858-1929, Erfinder des Gasglühlichtes, verbesserte die Metallfadenlampe durch Osmium und erfand das Zer (Zereisen) für die Funkenerzeugung bei mechanischen Feuerzeugen. Mit dieser Erfindung  „Auerlichtes“ begann ein Siegeszug von Wien aus über die ganze Welt.  Heute Mazellegasse (Seite: 272), da es in Wien noch eine Auer von Welsbach Straße gibt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

                                                                                                                              Seite: 023b.:

Auf der Spannweide.:                                                                   (23-572)                Plan: O 9

Spannweide.:

 

---- Flurname früher Albernerstraße.

Straßenführung: Grenzgasse Simmering/Schwechat Via a Vis von der Alberner Straße, Kreuzung Sendnergasse/Schlossmühlstrasse (Schwechat). Sackgasse, Verlauf bis A4 Flughafen- Autobahn.

Parzellen 1- 7a befinden sich im Ortsgebiet Schwechat NÖ.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

23-572cc=07-I-CD-co       Straßenkreuzung mit Ortstafel Schwechat

23-572de=07-I-CD-co       Glashäuser

23-572df=07-I-CD-co       Glashäuser, Teil leer

Nr. 1.: 1 Stock bzw. Ebenerdiges Wohnhaus mit Gärtnerei

23-572fe=07-I-CD-co        Nr.1, Hausansicht, Richtung Simmering

23-572ff=07-I-CD-co        Nr.1, Hausansicht, Richtung Schwechat mit Straßeneinsicht

Nr. 3.: Ebenerdiges Wohnhaus mit Gärtnereibetrieb

Nr. 5.: 1 Stock Wohnhaus mit Gärtnereibetrieb. Alte Parzellen Bezeichnung Spannweide 293.

23-572je=07-I-CD-co        Nr.5, Hausansicht mit Straßeneinsicht

23-572jf=07-I-CD-co        Nr.5, Relief hl. Florian (Hochformat)

23-572jh=07-I-CD-co        Nr.5, Alte und neue Parzellenbezeichnung (Hochformat)

Nr. 7.: Ebenerdiges Wohnhaus mit Gärtnereibetrieb

23-572ne=07-I-CD-co       Nr.7, Hausansicht

Nr. 7a.: Ebenerdiges Wohnhaus

23-572ph=07-I-CD-co       Nr.7a, Straßeneinsicht Richtung Simmering- Getreidespeicher Albern

 

                                                                                                                              Seite: 024.:

Awarenstraße.:                                                               (24-014)                Plan: K 11

 

Seit 1983 --- Die ersten Nachrichten von Awarengräber in Simmering stammen aus den Jahren 1928 und 1933.

Eine bis 1983 unbenannte Verkehrsfläche, die von der Simmeringer Hauptstraße, gegenüber der Etrichstraße, abzweigt. Dieser Straßenzug soll an das 1976/77 in der Csokorgasse -  Sängergasse freigelegte größte Awaren Gräberfeld Österreichs (8. Jahrhundert) ( 705 Grabstätten ) erinnern.

21-037oh=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab mit Beigaben

Straßenführung: Simmeringer Hauptstraße 334 bis Baudißgasse.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

22-212xk=04-II-CD-co     Abbruch Fa. Silberbauer Simm.-Hauptstraße 334, Kreuzung Etrichstraße.

 

                                                                                                                                                                                       B::

BÄDER.:                                                                             

                                                                                                                              Seite: 025.:

Kinderfreibad.:                                                                                   (21-339)                Plan: C 5

 

----- Herderplatz, 1919 wurde in der Geiselbergstraße, im einstigen Wiener Neustädter Kanal, ein Kinderfreibad angelegt, eines der vier ersten Kinderfreibäder von Wien. Bald kamen noch zwei weitere Kinderfreibäder dazu, im Simmeringer Park (der seit 1936 Hyblerpark heißt) und das heute noch bestehende im Herderpark.

21.7.1929 Eröffnung des Kinderfreibades im Herderpark durch Bgm. Karl Seitz. Die Kinderfreibäder wurden auf Initiative des sozialdemokratischen Stadtrates für Wohlfahrtswesen (Gesundheit und Fürsorge), Univ. Prof. Dr. Julius Tandler, angelegt.

5. Juni 1978, Eröffnung des Renovierten Kinderfreibades durch Stadtrat Heinz Nuttel. Zur Erwärmung des Brausewassers wurden Solarzellen eingebaut. Die Tagesspesen für die Heizung betragen einen Schilling.

21-339hh=95-XIII-10-sw  Einsicht Herderpark mit Kinderfreibad (Renoviert)

21-339hj=04-II-CD-co      Kinderfreibad Einsicht

 

                                                                                                                              Seite: 025.:

Simmeringer Hallenbad.:                                                         (24-340)                Plan: F 7

 

Lage.: Florian Hedorfer Straße 5.

Das Hallenbad ist eine nach dem Prototyp von Friedrich Grünberger entwickelte Anlage.

1977, 25. Juni. Spatenstich für das neue Hallenbad Florian Hedorfer Straße durch Bgm. Leopold Gratz und Bezvst. Komm.-Rat Hans Paulas.

1978, 30. September.  Eröffnung des Hallenbades durch Bgm. Leopold Gratz und Bezvst. Komm.-Rat H. Paulas.

24-049ec=04-II-CD-co      Florian Hedorfer Straße 5, Eingang zum Hallenbad

 

                                                                                                                              Seite: 025.:

Simmeringer Sommerbad.:                                                      (24-341)                Plan: F 7

 

----- Florian Hedorfer Straße 5- Ecke Simmeringer Hauptstraße, eröffnet 6.5.1990 durch Stadtrat Dr. Michael Häupl und Bezvst. Franz Haas. Gesamtkostenpreis 70 Mill. Schilling.                                                                    

24-049ek=G.Sit 004-sw     Sommerbad Ecke Simm.-Hauptstraße / Florian Hedorfer Straße 5 (Hochformat)

24-049ek=04-II-CD-co     Florian Hedorfer Straße 5, Eingang zum Sommerbad

 

                                                                                                                              Seite: 025.:

Öffentliches Brause und Wannenbad.:                        (24-342)                Plan: E 6

 

--- Albin Hirsch Platz 1, - heute Billa Markt                                                              

 

                                                                                                                              Seite: 025.:

Öffentliches Brausebad.:  (Tröpferlbad)                                (21-343)                Plan: C5

 

--- Geiselbergstraße 54, Erbaut 1900, das erste in Simmering. Renoviert 2000-2001.

Bad 2006 aufgelassen, heute Hausbetreuung  Stadt Wien, Wiener Wohnen.                                      

21-060qc=04-II-CD-co     Geiselbergstraße 54; Ansicht Brausebad Eingang

 

                                                                                                                              Seite: 025.:

Öffentliches Brausebad .:                                                             (24-344)                Plan: E 8

--- Weißenböck Siedlung; Weißenböckstraße 3.                                                        

24-237ae=02-I-28-sw        Weißenböckstraße 3; Ansicht, Ehemaliges Tröpferlbad

 

Bahn.:

                                                                                                                              Seite: 026.:

Aspangbahn.:                                                                  (24-315)                Plan: B-G 3-12

 

Eröffnungstag der Aspangbahn, Samstag den 6. August 1881. Die Erste Schifffahrts Canal AG, seit 1869 Besitzerin der gesamten Kanalanlage des W.N.Sch.C. (Wiener Neustädter Schiffs Canals erwarb am 27. Juni die Bewilligung für den Beginn von Vorarbeiten für die neue Bahnverbindung Wien - Aspang - Radkersburg kroatische Grenze. Die finanziellen Mittel für diesen Bahnbau konnten 1877 durch den Beitritt einer belgischen Interessensgruppe aufgebracht werden. Von nun an nannte sich die Schiffsfahrtskanal AG Austro Belgische Eisenbahn Gesellschaft. Bahnhof am Rennweg, erste Station Centralfriedhof ( die Haltestelle Simmering Geygasse konnte erst am 10. Mai 1882 ihren Betrieb aufnehmen ) Lanzendorf, Biedermannsdorf, Oberwaltersdorf, Tattendorf, Felixdorf, Wr.Neustadt dann weiter auf den Geleisen der Südbahn. Die Aspangbahn sollte Wien mit Saloniki verbinden, 1873 im Weltausstellungsjahr blieb der Bahnbau in Aspang stecken. (Eisenbahn Wien – Aspang = EWA) Sanierung und Ausbau S 7 – Flughafen Wien – 2001-2002.

22a-315=A.Bacher-18-sw Aspangbahnhof- Simmering EWA, Am Kanal Höhe Geystraße

22a-315=A.Bacher-19-sw Aspangbahnhof- Am Kanal + Leberstraße

21-062tc=91-VII-14-sw    Aspangbahnhof - Geystraße

21-060oh=99-VI-12-sw     Stand unterhalb der Aspangbrücke Richtung Hauffgasse

21-060oh=99-VI-13-sw     Geiselbergstraße, Brückenpfeiler mit Reklametafeln

21-060lt=05-I-CD-co         Unter der Brücke Richtung Johannes Stöckl- Hauffgasse       

24-315cf=01-II-01-sw       Stand Leberstraße Bahnübergang Grillgasse 47- Ecke Am Kanal 73

24-315ce=01-II-02-sw       Stand Leberstraße Bahnübergang mit Grillgasse 40  

24-315gh=01-II-03-sw      Stand Schemmerlstraße Bahnübergang Richtung Hasenleiteng.49

24-315gh=01-II-04-sw      Stand Schemmerlstraße Bahnübergang Richtung Hasenleitengasse 49

24-315dj=91-III-11-sw     Schemmerlstraße, Aspangbahn Geleise, Ostbahndamm (Stand Mitterfeldsteg)

24-315dj=01-VI-18a-sw   Schemmerlstraße., Baustelle, Aspangbahn, S7, Ostbahndamm (Stand Mitterfeldsteg)

24-315dj=03-XVIIII-02-sw Aspangbahn + S 7 Richtung Flughafen, Stadt Einw.

24-153de=04-II-CD-co     Aufgang Mitterfeldsteg mit Schemmerlstraße 12 Ecke Mitterfeldgasse 1

24-153df=04-II-CD-co      Aufgang Am Kanal Mitterfeldsteg Schemmerlstraße 12 Ecke Mitterfeldgasse 1

 

                                                                                                                              Seite: 026e.:

Saloniki Bahn.:                                                                                    (455)

 

Die Aspangbahn wurde 1877 als „Wien- Saloniki- Bahn“ (W.S.B.) von einer belgischen Gesellschaft gegründet. 1878 begann der Bau. Ihren Anfang nahm die Bahn am Wien- Aspangbahnhof im dritten Bezirk, der an der Stelle des Hafens des Wiener- Neustätter- Kanals errichtet wurde. Die Aspangbahn verlief entlang des Wiener- Neustätter- Kanals (dieser wurde dadurch um die Hälfte eingeengt) durch Simmering mit den Stationen „Simmering E.W.A.“ (bei der Geystraße und „Zentralfriedhof“. Die Eröffnung des ersten Teilstückes bis Sollenau und von Wiener Neustadt nach Pitten fand am 7. August 1881 statt. Bis Aspang wurde ab 28. Oktober gefahren. Am 6. Dezember 1881 kam eine Verbindung nach Klein Schwechat in Betrieb. Wenn die Aspangbahn nie solch eine Bedeutung gewinnen konnte wie die Süd- oder Westbahn, so war sie doch für den Verkehr zwischen Wien und dem Schneeberggebiet, dem Wechselgebiet und Westungarn von großer Bedeutung. Bereits in der Zwischenkriegszeit begann der Niedergang dieser Privatbahn. Sie wurde am 3. Oktober 1937 verstaatlicht. Die Bundesbahn verlagerte einen großen Teil des Verkehrs von der Aspangbahn auf die Südbahn, wodurch die Aspangbahn auf Lokalbahnniveau absank. Durch die fortschreitenden  Bauarbeiten am Zentralverschiebebahnhof Simmering – Kledering wurde es ab 26. Mai 1979 notwendig, das Gleis der Aspangbahn vom Zentralfriedhof nach Maria Lanzendorf über Kledering, Simmering- Ostbahn (Grillgasse) zum Südbahnhof geführt. Geblieben ist noch der Bahnhof der Eisenbahn Wien- Aspang in der Geystraße für die Züge nach Wien Nord (Praterstern) beziehungsweise nach Hainburg, Wolfsthal über Flughafen Schwechat. Aber auch die Tage dieses Bahnhofes sind gezählt, denn er wird durch eine neue Schnellbahnstation bei der Geiselbergstraße ersetzt werden.

21-037ld=04-II-CD-co      Bezirksmuseum- Sammelstück: Grenzstein, Wien Saloniki Bahn – W.S.B.

21-062tc=91-VII-14-sw    Aspangbahnhof - Geystraße

 

 

                                                                                                                              Seite: 026a.:

Donauufer Bahn.:                                                                             (23-360)

 

Donauländebahn

Am 3.Mai 1872 wurde die sogenannte Donauländebahn in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um folgende Strecke: Penzing – Lainz – Speising – Inzersdorf – Oberlaa – Klein Schwechat – Kaiser Ebersdorf – Donaukai Bahnhof – Austellungsstraße – Reichsbrücke – Brigittenau – Heiligenstadt. Wegen der Randlage dieser Linie fuhren die Personenzüge nur in sehr großen Intervallen. Der Betrieb von Kaiser Ebersdorf nach Heiligenstadt wurde erst wenige Jahre später aufgenommen. Heute ist diese Strecke nur für den Güterverkehr von Bedeutung.

1945: Zerstörung der Gleisverbindung zwischen Donaulände- und Donauuferbahn.

23-002hc=04-II-CD-sw     Umgebung – Haus unter der Freudenauer Hafenbrücke, Neu Albern

23-360jb=91-XVI-11-co   Hochwasser m. Pfeiler Donauuferbahn, Neu Albern

23-360jd=00-IIII-10-sw    Freudenauer Hafenbrücke mit Pfeiler Donauuferbahn, Richtung 2. Bezirk

23-360jf=00-IIII-11-sw     Pfeiler von der Donauuferbahn, Neu Albern (Hochformat)

23-360jh=00-IIII-12-sw    Pfeiler der Donauuferbahn mit Stiegen der Alberner Hafenbrücke

23-360jc=04-II-CD-co      Pfeiler von der Donauuferbahn, Neu Albern

2006 wurden die Pfeiler der Donauufer Bahn auf der Seite des 2. Bezirkes abgerissen.

2007: Baubeginn der neugestalteten Donauländebahn - Donauuferbahn Text: Umbau Terminal Freudenau Donauufer – Donauländebahn, Projektleitung Wien Zentral ÖBB Infrastruktur Bau AG.

Baubeginn: Februar 2007, Bauende: September 2009 - Winterhafenbrücke 168m lang.

23-360la=07-I-CD-co        Infotafel – Bauzeit Februar 2007 – September 2009

23-360lc=07-I-CD-co        Baustelle mit Donaukanalufer

23-360le=07-I-CD-co        Baustelle, Trasse mit Pfeilerfundament

23-360lg=07-I-CD-co        Baustelle, Pfeilerfundament mit Stiegen der Alberner Hafenbrücke     

2008: Bauphase

23-106zv=08-I-CD-co       Bahngeleise Durchgang – A4, höhe Kaiser Ebersdorfer Straße.

23-002inc=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Stadtauswärts

23-002ind=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Richtung Schneidergrund

23-002ine=08-I-CD-co      Alb.Hafenzufahrtsstraße mit Bauphase Donauuferbahn, Richtung Schneidergrund

23-360jca=08-I-CD-co      Donaukanal mit Donauuferbahn – Richtung Donau

23-360jcb=08-I-CD-co      Donaukanal mit Donauuferbahn – Richtung Neu Albern

 

                                                                                                                              Seite: 026b.:

Hainburger Bahn:                                                                            (361)

 

                                                                                                                              Seite: 026c.:

Ostbahn.:                                                                                                   (21-320)                Plan: F-D 2-7

 

Auch Raaberbahn.: -  vor 1918 Staatsbahn.

Durch das Entstehen von Industriegebieten im Wiener Raum stieg der Bedarf an lebensnotwendigen Gütern, wie Brenn- und Baumaterialien. Die Erfindung der Dampflokomotive schuf die Voraussetzung für ein leistungsfähiges Verkehrsmittel. Die Gegend um den Neusiedlersee bis zur Handelsstadt Raab (Györ) war eine der Kornkammern Österreichs. Simon Georg Freiherr von Sina bewarb sich am 17. Februar 1836 um die Konzession zum Bau einer Eisenbahn nach Raab. Am 20. März 1838 wurde die Gesellschaft der „Wien- Raaber- Bahn“ gegründet, und 1840 begann der Bau der Brucker Linie. Am 31. Juli 1846 war die Strecke bis Bruck an der Leitha befahrbar, doch beschädigte ein Hochwasser der Leitha Brücken und Dämme in der Nähe von Bruck, so daß die für den 14. August geplante feierliche Einweihung verschoben werden mußte, und die endgültige Betriebsaufnahme erst am 12. September 1846 erfolgen konnte. „Schnell hatten wir die Station Simmering erreicht“, so berichtete eine zeitgenössische Zeitung. „Hier, so wie auf allen Stationen waren die Stationsgebäude feierlich mit Blumen- und Reisiggirlanden geschmückt und geschmackvolle Ehrenpforten errichtet. Überall begrüßten Böllerschüsse und Musik und freudiger Ruf das Nahen und Scheiden des Trains.“ 1854 baute man die Strecke weiter. Am 12. Februar 1855 wurde die Raaber- Bahn durch die St. E. G. (Staats- Eisenbahn- Gesellschaft) angekauft. Diese eröffnete am 24. Dezember 1855 die Verlängerung bis Raab. Ab 22. September 1846 wurden an Sonn- und Feiertagen sogenannte „Bierzüge“ von Wien nach Schwechat in die Drehersche Brauerei geführt. Der schöne große Gasthausgarten, „Lagerbier“ und Blasmusik hatten damals großen Zustrom aus Wien zu verzeichnen. Eine Gedenktafel für diese Bahnlinie befindet sich am Haus Raaber Bahn Gasse 2 in Favoriten. Thema Raab – Wien, mit jeweils Wappen und Stadtmotive sowie zwei Jahreszahlen 1839 + 1855. Abbildung der Dampfbahn über einer Schleife mit Text Raaber Bahn.

21-320cc=05-I-CD-co       1100, Raaber Bahng.2, Hausansicht

21-320cd=05-I-CD-co       1100, Raaber Bahn Gasse 2, Relief

Stadlauer Flügel.:

(Strecke Wien-Mistelbach-Brünn)  (Marchfelder-Ostbahnflügel) über die Simm.-Hauptstraße nach Mähren, unter Baudirektor R. von Ruppert. Erst über drei Jahrzehnte nach Fertigstellung der Eisenbahnlinie erhielt Simmering 1903 eine eigene Haltestelle.

In einem Handschreiben Kaiser Franz Josephs an den Ministerpräsidenten Graf Belvedi vom 18. Oktober 1866 wird der Wunsch zum Baubeginn einer Eisenbahnlinie, der „Mährisch- Schlesischen Nordbahn“, zum Ausdruck gebracht. Die neue Eisenbahnlinie sollte zur Linderung des durch die „Kriegscalamitäten“ (Krieg mit Preußen und Italien) hervorgerufenen Notstandes beitragen. Die Strecke umfaßte den Bereich Brünn- Strelitz- Grußbach bis zur damaligen österreichischen Landesgrenze, die in den Jahren 1867 bis 1877 nebst mehreren Seitenlinien fertiggestellt wurde. Die in den Jahren 1867 bis 1870 unter Baudirektor R. v. Ruppert erbaute Linie Wien – Brünn, die an zwei Stellen des Wiener Bahnhofes mit der Station Favoriten- Rangierbahnhof der Wiener Verbindungsbahn verbunden ist, trennt sich mit einem Bogen von 570 m Radius von der Brucker Linie, übersetzt die Eisenbahn Wien – Aspang und die Simmeringer Hauptstraße, neben der die erst 1903 errichtete gleichnamige Haltestelle gelegen ist, und führt sodann auf einem bis zu 19 m hohen Damm von 600.000 Kubikmeter Inhalt zum Donaukanal. Die Verzögerung des erst 33 Jahre nach der Fertigstellung der Bahnlinie errichteten Haltestellenbaues an der Simmeringer Hauptstraße soll auf den Einspruch der damaligen Simmeringer Gemeindevertretung zurückzuführen sein.

22a-212=A.Bacher-03-sw Flugaufnahme, Lorystraße, Simm.-Hauptstraße, Stadlauer Flügel (Ostbahn)

22a-212=A.Bacher-04-sw Flugaufnahme, Hasenleiten- Kaiser Ebersdorferstraße / Ostbahn- Remise

21-320ek=91-I-24-sw        Geleise vor der Ostbahnbrücke über den Donaukanal

Brücke Lorystraße:

21-141skm=96-XI-33-sw  Ostbahnbrücke, Richtung Stadt, Stand Kreuzung Haugerstraße.

21-141shh=96-XI-35-sw   Ostbahnbrücke, Lorystraße 75 KlGV Bahndamm Richtung Hasenleiten

21-141skg=96-XI-34-sw  Ostbahnbrücke, Richtung Stadt, KlGV Bahndamm Nr.82+75 + Haus Nr.73,71

Haltestelle Simmering: Die Brücke über die Simm.-Hauptstraße wurde 1867-1870 erbaut. Erst 1903 bekam Simmering eine eigene Haltestelle (Simm.-Hauptstraße 151a). Links und rechts der Geleise war ein Stationsgebäude. Das rechte (Stadtauswärts) wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Neben dem zerstörten Aufgang befand sich der Einkehrgasthof „Zum goldenen Adler“ Nr. 153.

Im Zuge des U3-Bahnbaues wurde die ganze Umgebung neugestaltet bzw. viele alte bedeutende Simmeringer Häuser abgerissen. Hauszeile Hauptstraße 120 – 128 sowie 151 - 153, Hasenleitengasse 1, 2, 4. Der Bahnhof mit den Geleisen inklusive Trasse wurde neugestaltet. Diverse Geschäfte vielen zum Opfer. Hauptstraße: Fisch und Geflügel Lausecker, Würstelstand „Zum Frosch“, Pizzeria „Bella Napoli“, Grabsteine Schock, Holzschuherzeugung Stepanek, Infeld Moden, Eisenwaren Kickinger, Tabak Trafik, Eissalon Romeo, Gasthof Fortmüller, Lotto Wurzian, Textilien Smejkal, Möbel Klein, Ludwigs Apotheke. Hasenleitengasse: Pferdefleischhauer Schuller, Holzwaren Fröhlich. 

21-320ki=91-IIII-27-sw    Simm.-Bahnhof Richtung Simm.-Hauptstraße 120- Stand Bahndamm

21-320kj=G.Sit 052-sw     Ostbahn- Stellwerk Simm.-Hauptstraße (Hochformat)

21-320kj=G.Sit 053-sw     Simmeringer Ost- Bahnhof – Eingang Fuhrygasse (Hochformat)

21-320kj=G.Sit 054-sw     Simm.-Ost- Bahnhof, Bahnhofhalle (Hochformat)

21-320kj=91-VII-03-sw    Simmeringer Bahnhof- Zugang zu den Zügen nach Wien

22a-E.Huber 09-co             Brücke (Stand Fuhrygasse) durch Ostb. Brücke Richtung Hasenleitengasse 1995

22-212js=94-VIII-18-sw   Brücke (Stand Fuhrygasse) durch Ostb. Brücke Richtung Hasenleitengasse

22-054ac=91-IIII-30-sw   Simm.-Hauptstr. 147, Zielpunkt + Lausecker Fisch+ Bahnhof Ostbahn Simmering

und Würstelstand  „Zum Frosch“ – Stand Ostbahndamm.

22-212jc=95-XIII-19-sw   Simm.-Hauptstraße 145-149 mit Bahnhof

22-212jm=94-VIII-17-sw Unter d. Brücke / Hauptstraße (Hochformat)

22-212jo=94-VIII-26-sw  Ostbahnbrücke, 151: Riestorante, Fotokabine, 153: Malibu, Blumen Christine

22-212jq=94-VIII-27-sw  Ostbahnbrücke, Simm.-Hauptstraße Ecke Hasenleitengasse

22-212jo=94-VIII-28-sw  Nr.151; Riestorante Pizzeria mit Ostbahnbrücke, Stand Hasenleitengasse

21-320kk=91-IIII-31-sw   Stand Ostbahnbrücke Richtung St. Laurenz

21-320kk=93-VI-17a-sw  Stand Ostbahnbrücke Richtung St. Laurenz

Viadukt Rappachgasse/Ravelinstraße: Das nicht befahrbare Viadukt wird Heute 2004 als Flohmarkt benutzt. Früher diente es als Autobusgarage bzw. als Lager der Fa. Thell . In diesem Viadukt floss auch der „stinkerte“ Graben (Seeschlachtgraben) Richtung Simm.-Friedhof durch.

23-187ah=99-V-17a-sw    Ravelinstraße Kreuzung Bleriotgasse Richtung Viadukt

23-187ac=99-V-19a-sw    Kreuzung Ravelinstraße/Lautenschlägergasse mit Ostbahn- Viadukt

22-185bc=99-V-26a-sw    Ostbahn- Viadukt Rappachgasse/Ravelinstraße Richtung Würstelwaggon

22-185bc=04-II-CD-co     Ostbahn- Viadukt Rappachgasse Richtung Ravelinstraße

22-185bd=05-I-CD-co       Ostbahn Zwillingsviadukt Richtung Ravelinstraße

Viadukt Wachthausgasse:

22-233cb=90-XVI-13-sw  Viadukt Ostbahn- Wachthausgasse

22-233cc=04-II-CD-co      Viadukt Ostbahn- Straßeneinsicht mit Bahndamm- Wachthausgasse

Viadukt Haidestraße:

23-083ab=95-VIII-26-sw  Ostbahnviadukt Richtung Haide

23-083ac=04-II-CD-co     Ostbahnviadukt Richtung Haide

23-083ab=07-I-CD-co       Ostbahnviadukt, Schutzgitter (Hochformat)

Brücke über den Donaukanal:

21-320ek=91-I-24-sw        Geleise vor der Ostbahnbrücke

23-266bc=04-II-CD-co     Ostbahnbrücke mit Donaukanal

23-356bj=91-I-21-sw         Nieten v. Ostbahnbrücke

23-356cc=04-II-CD-co      Ostbahn Steg- Richtung Freudenau

23-356bh=91-I-23-sw        Ostbahn Steg Richtung 3. Bezirk

23-356bh=91-I-22-sw        Ostbahn Steg Richtung 3. Bezirk

Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen 1944 in Simmering: Montag 6. November 1944

Bergungsnummer – Name –                            Bergungsort – Anmerkung

11173    ital.Arb     Polsinelli Domenico       Ostbahn „Hohe Brücke“                                                   1914

 

                                                                                                                              Seite: 026d.:

Preßburger Bahn.: (L.W.P.)                                                  (363)

 

--- Lokalbahn Wien – Preßburg (Ungarn) heute Slowakei

1912 begannen die Bauarbeiten,

1913 fanden die ersten Probefahrten statt. Kopfstation „Hauptzollamt“ (heute Wien-Mitte), in Simmering verlief die Trasse entlang des Donaukanals, um dann im Raum Kaiser Ebersdorf Richtung Schwechat zu schwenken. Die Station auf diesen Streckenabschnitt waren E-Werk, Teerfabrik, Holzmarkt, Artilleriekaserne, Zinnergasse, Dreherstraße, Paul Schiff Gasse und Groß Schwechat. Wegen der geänderten politischen Verhältnisse konnte die Preßburgerbahn ab 18.Dezember 1919 nur mehr bis zur Grenze Berg verkehren. Am 3.August 1945 wurde der Bahnbetrieb auf der nur mäßig zerstörten, aber unzeitgemäßen Stadtstrecke eingestellt. Seit 14.Mai 1950 verkehren die Züge, von Schwechat kommend, über Zentralfriedhof und die Aspangbahn zum Praterstern.

Fahrpreis: Wien- Preßburg, 3 Kronen- 3 Klasse. (Tagesverdienst). 1945 wurde die Anlage von der Deutschen Wehrmacht gesprengt, und nicht mehr hergestellt. Der Verkehr wurde über die Trasse der Aspangbahn geführt. 1962 wurde die Strecke elektrifiziert, gleichzeitig der Bahnhof Praterstern (heute Wien- Nord) zum neuen Ausgangspunkt. Preßburg: slowakisch- Bratislava, ungarisch: Pozsony.

1962: Strecke elektrifiziert und Bahnhof Praterstern (heute Wien – Nord) zum neuen Ausgangspunkt gemacht.

1975: Schnellbahnverkehr im 2-Stunder-Takt eingeführt.

Bei der Bildung des Verkehrsbundes Ost- Region erhält die Linie die Nummer S 7. Sie fährt seither jede Stunde von Wien bis Wolfsthal und jede ½ Stund zum Flughafen Wien- Schwechat.

Schon zu Beginn der Bauarbeiten der Preßburgerbahn erlebten die Kaiser Ebersdorfer eine schwere Enttäuschung. Dazu berichtete die Simmeringer Zeitung vom 3. August 1913 (Nr.193, Seite 6).

„An der Preßburger Elektrischen wird jetzt etwas flotter gearbeitet. Die Geleise sind schon vom zukünftigen Kaiser Ebersdorfer Bahnhof bis zum Donaukanal gelegt. Aber der Kaiser Ebersdorfer Bahnhof, um den sich seinerzeit unsere Vertreter bemüht hatten, scheint zu einer zweigleisigen Ausweiche herabzusinken. Der Bahnhof in Schwechat wird in seiner ganzen Anlage, mit der Wagenhalle etc., bedeutend größer sein. Unsere Hoffnung auf eine größere Bahnhofanlage ist ins Wasser gefallen.“

24-032ze=08-I-CD-co       Brücke über die Dreherstraße (heute S7)

 

                                                                                                                              Seite: 026f.:

Schlachthausbahn.:                                                                         (22-451)                Plan: A+B 3

 

Betriebsbahn.

Seit 22. Jänner 1874 gibt es die Schlachthausbahn. Sie zweigt beim Gaswerk von der Ostbahn ab, kreuzt die Molitorgasse und die Döblerhofstraße (heute Litfaßstraße) und führt nach St. Marx.

2005-06 wurden großteils der Geleise abmontiert da die Erhaltungskosten zu hoch sind. Der Transport findet großteils auf der Straße statt. Der Schlachthof wurde in den 90ern auf Raten abgerissen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

22-264gh=02-III-26-sw     Ecke Erdbergerstr.201, Carl von Linde Straße, AB- Frischbeton

22a-283=A.Bacher-05-sw Flugaufnahme, Gaswerke+ E-Werk, Donaukanal und Schlachthausbahn

22-327cc=04-II-CD-co      Anton Schrammel Hof mit Geleise der Schlachthausbahn

22-043aj=95-VI-37-sw      Bahnübersetzung mit Schranken und Eyzinggasse Nr.15.

22-043ak=95-VII-01-sw   Eyzinggasse Bahnschranken Handkurbel (Mechanik) (Hochformat)

22-043ak=97-VIIII-14-sw Bahnschranken Mechanik im Hintergrund Gaswerke- Werkshalle (Hochformat)

22-043ak=06-I-CD-co       Bahnschranken im Hintergrund Gaswerk- Werkshalle

22-451cc=91-IIII-09-sw   Bahngeleise der Schlachthausbahn Stand Litfaßstraße Richtung Modecenter

 

                                                                                                                              Seite: 026g.:

Südbahn.:                                                                                                  (21-362)                Plan: A-G 5-13

 

21-362em=03-XVIIII-01sw  Süd/Ost Verschubbahnhof, Richtung 3er Bezirk    

21-362fg=95-I-09-sw         Geleise Richtung Bitterlichbrücke. Stand Ostbahnsteg.

21-055th=95-I-11-sw         Bitterlich Notbrücke

 

===============================================================================

 

                                                                                                                              Seite: 027d.:

Franz Bachmaier.:                                                                           (22-622)

 

--- Radsportler

1954 – 1958 Besuch der Hauptschule Pachmayergasse 6.

1963 Östrreichischer Staatsmeister

1963 Wiener Bahnmeister 25 km

 

                                                                                                                              Seite: 028.:

BAST.:  – LGV.:                                                             (23-260)                Plan: G/H 4/5

 

--- BAST – Bezirksabgabestelle, Anlage auf der Simmeringer-Haide, Lagerung, Verteilung und Versteigerung von Frischgemüse der Region Simmering.

--- Heute LGV.:

Im Zweiten Weltkrieg KZ Nebenlager von Mauthausen – Saurer Werke: (Seite: 249b)

Sehr geehrter Herr Langmüller, vorerst danke für ihr Interesse. Die Abkürzung bedeutet:

-- Landwirtschaftliche Gemüse- und Obst- Verwertung            ----            Leicht  Gesund  Vital

Die erste Abkürzung bezieht sich auf unseren Firmennamen, die zweite ist die moderne Interpretation der Abkürzung. Wir sind eine Erzeugerorganisation in Form einer Genossenschaft, die seit 60 Jahren das Frischgemüse der Wiener Gemüsegärtner vermarktet. Die wichtigsten Produkte, die wir heute produzieren sind GURKEN, PARADEISER, PAPRIKA, SALATE, KRÄUTER und RADIESCHEN. Wir liefern unsere Ware zu nahezu 90 % über die ihnen sicherlich bekannten Handelsketten aus, Zur Zeit liefern wir Gurken, Salat, Rispenparadeiser und Radieschen an den Handel. Vielen Dank für ihre Anfrage. Mit freundlichen Grüssen Nehammer K. Vorstand

Lage: Oriongasse 27 Ecke Haidestraße 22 und im Westen, KlGV Simm.-Haide, im Süden KlGV Kolonie Gaswerk

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

23-260ch=86-II-11-co       Lagerplatz in Flammen

23-260ee=90-III-17-sw     Steigen - Durcheinand mit E-Werke

23-260ee=90-III-07-sw     Gemüsesteigen a. Holz geschnürt

23-260ee=90-III-10-sw     Gemüsesteigen a. Holz geschnürt

23-260ee=90-V-36a-co     Holzsteigen m. blauer Verschnürung

23-260ef=90-VIII-02-co   Holzsteigen m. blauer Verschnürung

23-260ee=90-III-14-sw     Steigen aus Kunststoff

23-260ef=90-VIII-04-co   Verschnürte Holzsteigen

23-260ee=90-III-16-sw     Paletten

23-260ef=90-VIII-03-co   Paletten

Ostseite: Oriongasse 27 (Seite: 304) Haupteinfahrt und Kantine bzw. Gasthaus. Die Pächter der Kantine war Jahrelang die Familie Lehner die auch die letzten waren. 1992 im Zuge der Umbauten der Anlage wo auch Kühlhäuser gebaut wurden, wurde auch ein modernes Gasthaus gebaut, bei dieser Gelegenheit wurden alle Bunker (Einmannbunker) des Zweiten Weltkrieges entfernt.

23-260rn=92-XIIII-04-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben mit Gärtnerei

23-260rn=92-XIIII-05-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben mit KlGV Gaswerk 11

23-260rk=92-XIIII-07-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben (Hochformat) mit Wien Strom

23-260rk=92-XIIII-08-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben mit Wien Strom

23-260rn=92-XIIII-09-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben

23-260rk=92-XIIII-03-sw Haupthaus (Kantine Lehner) Oriongasse 27.

23-260rk=92-XIIII-16-sw Haupthaus m. ausgegrabenen Bunker

23-260rk=92-XIIII-08-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben mit Wien Strom

23-260rk=92-XIIII-07-sw Einmannbunker (Oriongasse) ausgegraben mit Wien Strom (Hochformat)

23-260sh=92-XIIII-20-sw Kantine Ernst Lehner (Nord-Eingang) (Hochformat)

23-260sh=03-XX-36-co    Gasthaus zur Bast

KZ Nebenlager – Saurer Werke: (Seite: 249b)

Gedenkstein: Im zweiten Weltkrieg war hier ein Nebenlager (Arbeitslager) von Mauthausen. Ein Gedenkstein erinnert daran. (Ecke Haidestraße 22 – Oriongasse 27). Die Zwangsarbeiter arbeiteten für die Saurer Werke wo u.a. Panzer erzeugt wurden. Nach Einmarsch der Alliierten wurden die Gefangenen von den Nationalsozialisten entweder gleich hingerichtet oder per Fußmarsch, am 2. April 1945 in das Lager Mauthausen verlegt wo die meisten am Weg verstarben.

Gedenkstein Gestaltung, Franz Kovar, Enthüllung; 2. April 1981

Text: AN DIESER STELLE BEFAND SICH EIN NEBENLAGER DES KZ MAUTHAUSEN. BIS ZU 1480 HÄFTLINGE MUSSTEN HIER ZWENGSARBEIT LEISTEN. 1944 – 1945. Durch die Neugestaltung der Oriongasse (1992) wurde der Gedenkstein, der neben der alten Lehner-Kantine stand, weiter östlich zur Oriongasse verlegt.

23-260tb=92-XIIII-17-sw Gedenkstein, Nebenlager Mauthausen         

23-260tb=92-XIIII-18-sw Gedenkstein, Nebenlager Mauthausen (Hochformat)

23-260tb=92-XIIII-19-sw Gedenkstein, Nebenlager Mauthausen         

23-260tc=04-II-CD-co      Gedenkstein, mit Gasthaus im Hintergrund

23-260td=04-II-CD-co      Gedenkstein, Nebenlager Mauthausen (Hochformat)

Westseite: Einfahrt bei der Kleingarten Siedlung Simmeringer Haide (Seite: 111). Hier am heutigen Parkplatz der Gartenanlage standen große halbrunde Bunker die als Schutz der Fliegerabwehr dienten.

23-260rg=90-XVI-02-sw Westseite alte Einfahrt-Einmann Bunker

23-260rh=90-XVI-02-sw Westseite Einmann Bunker neben alter Einfahrt.  

23-260rh=93-VII-08-sw    Einmannbunker neben alter Einfahrt (Hochformat)      

23-260rh=93-VII-10-sw    alte Einfahrt mit Torgitter   (West)

23-260ri=93-VII-11-sw     alte Einfahrt mit Tor   (West)

23-260ri=94-II-25-sw        alte Einfahrt  (West) mit Bunker

Südseite: Notausgänge in den Branglweg, nichtamtlicher Weg der Kleingarten Anlage Gaswerk XI (Seite: 107).

Entlang des Branglweges stand eine Lagerhalle aus Holz.

23-260wg=93-VII-17-sw   S/W Eck mit Einmannbunker Richtung Lagerhalle

23-260xg=90-III-13-sw     Lagerhalle mit Dachabwasserrohr und Holzsteigen

23-260xg=94-I-14-sw        Stand KlGV Simm.-Haide Parz.243, Richtung LGV

23-260xk=94/II/26-sw      Stand KlGV Simm.-Haide Parz.243, Richtung LGV

23-260xk=98-XII-31-co   Stand KlGV Simm.-Haide Parz.243, Richtung LGV neue Halle

S /W Eck: Einmannbunker Ecke Vereinshausstraße bzw. Straße 6 (Gartensiedlung Simm.-Haide) und Branglweg (Gartenanlage Gaswerk 11).

23-260wg=93-VII-12-sw   S/W Eck mit Einmannbunker  

23-260wg=93-VII-17-sw   S/W Eck mit Einmannbunker Richtung Lagerhalle

                                                                                                                                                                  

                                                                                                                              Seite: 028a.:

Johann Beran Hof.:                                           (22-511)                Plan: D 5

 

Lage: Krausegasse 4 – 6 (Seite: 239).

Die 1969 – 1974 erbaute Eigentumswohnhausanlage trägt den Namen des christlichsozialen Politikers und Bezirksparteiobmanns der Österreichischen Volkspartei, Johann Beran (27. Jänner 1881 – 2. November 1965). Über den beiden Durchfahrten der Anlage befindet sich hofseitig Steinreliefs mit folgenden Darstellungen: Schäfer mit Schafen; zwei Gärtner mit Sense und Schaufel (beide nördlich); Jäger mit drei Hunden; Hornbläser, Harfenspieler und Fiedler (beide südlich).

22-511cd=05-I-CD-co       Krausegasse 4, Ausfahrt mit Relief – Schäfer und Gärtner

22-511cg=05-I-CD-co       Krausegasse 4, Relief – Schäfer und Gärtner

22-511cj=05-I-CD-co        Krausegasse 6, Mosaik – Jäger und Musikanten

An der Fassade Straßenseite befinden sich drei Erker die am unteren Teil mit einem Mosaik verziert sind.

22-511bd=05-I-CD-co       Krausegasse 4, Mosaik

22-511bg=05-I-CD-co       Krausegasse 4-6, Mosaik

22-511bj=05-I-CD-co        Krausegasse 6, Mosaik     

Tafel an der Fassade: Dieses Haus wurde in den Jahren 1967-70 aus Förderungsmitteln des Bundesministerium für Bauten und Technik hergestellt, da das Kriegszerstörte Wohnhaus Wien 12, Bonygasse 29 aus zwingenden Gründen an der Schadensstelle nicht wieder errichtet werden durfte.

 

 

                                                                                                                              Seite: 028b.:

Hermann Bauch.: senj                                       (24-521)

 

--- Hermann Bauch senj., geboren am 12. Mai 1929, ist ein Kind der Kellergasse in Kronberg (Weinviertel).

Am 11. April 2006 verstarb der Künstler im 77. Lebensjahr in Kronberg.
Sein Geist und seine Denkweise leben aber weiterhin in Kronberg weiter. http://www.himmelkeller.at/bauch.html
Von seinen 4 Kindern (Manfred, Harald, Heidi und Hannes) führt der jüngste Sohn (Dipl. Grafiker Hannes Bauch) das Museum als Veranstaltungsort, Galerie und Kunstwerkstätte fort.

Er war der erste Stipendiat an der Kunstgewerbeschule in Zürich nach dem Krieg. Nach gründlicher Ausbildung als Graphiker und Maler an der Kunstakademie in Wien hat er in Italien die Mosaik-Technik gelernt. Die Arbeiten des Künstlers sind in der ganzen Welt zu finden (Hiroshima, New York, Brüssel, Wien usw.). Der „Himmelskeller“ in Kronberg, eine einzigartige Künstlerburg, ist sein Lebenswerk, wo er ein Stück Natur bewahren und auf den kulturellen Reichtum seiner Heimat hinweisen möchte.

Eine seiner Mosaik - Arbeiten befindet sich auf den Wiener Zentralfriedhof, Aufbahrungshalle I.

24-521cd=05-I-CD-co       Aufbahrungshalle Mosaik von Prof. Hermann Bauch senj.

1935-1944 Volks- und Hauptschule in Kronberg und Wolkersdorf

1944 Höhere Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt Wien, Abschluss mit Diplom

1949 Graphiker in der österreichischen Nationalbank

1950 Meisterschule der Maler in Leesdorf bei Baden, Abschluss mit Meisterprüfung

1951-1954 Akademie der bildenden Künste in Wien bei Paris v. Gütersloh

1952 verehelicht mit Editha Pentz, Graphikerin. Aus dieser Ehe: Hermann, Harald, Heidi, Hannes.

1955 Stipendium an der Kunstfachschule Zürich und Ernennung zum 1. österr. Ehrenmeister der Stadt Zürich.

1956 Mosaikschule Spilimbergo, Italien.

1957 Gründung der ersten Wiener Mosaik- und Glaskunst Werkstätte.

1958 erste Ausstellung in Zürich.

1959 Nach dem Tode des Vaters Übernahme des Himmelskellers.

1960-1962 Ausbau des Himmelskellers in Kronberg. Beginn der Sammeltätigkeit von Volks- und Brauchtumsgegenständen für die Ausstellung Brot und Wein.

1963-1966 Beteiligung an der Ausstellung „Christliche Kunst“ in Salzburg

Beteiligung an der Ausstellung „20 Jahre Republik Österreich“ in Wien

Beteiligung an der Ausstellung „Mosaike aus Spilimbergo“

Erste eigene Ausstellung in Kronberg, Erster Preis im Wettbewerb der Wiener Universität für ein Mosaik anlässlich der 600 Jahr- Feier. Teilnahme am Symposium niederösterreichischer Künstler in Karlstein.

Österreich- Woche in Stockholm. Großer Erfolg mit der Bauch-Perle. Malereien, Mosaike, Beton- und Bleifenster an zahlreichen österreichischen Kirchen, Schulen und öffentlichen Gebäuden. 

1966-1967 Lehrer an der Meisterschule in Baden.

1967 Wiederherrichtung des Burgkellers und Baubeginn von Atelier und Werkstätte in Kronberg. Ab 1967 künstlerische Ausgestaltung der Wiener Aufbahrungshallen. „Jahrtausendweinaktion“ im Friedensstüberl des Himmelskellers, es wurden 10 000 Flaschen Wein aus dem In- und Ausland unter notarieller Aufsicht eingemauert.

1969 Freilegung eines Kultraumes der Tempelritter und neuer Gänge

1971 Verlegung von Atelier und Werkstätte von Wien nach Kronberg.

1972 Ausstellung anlässlich der Niederösterreich- Wochen in Hainstadt (Frankfurt)

Erste Kellermesse in der Kapelle des Burgkellers

1973 Vorbereitung der Ausstellung „Brot und Wein“

1974 Mit der Ausstellung schließt im Herbst auch der Himmelskeller.

1981 Ausstellung „Kunst in der Kellergasse“ in Kronberg, zu Besuch zwei Simmeringer Wolfgang Hruschka (Seite: 181a) und Autor

22a-G.La=81-VIII-19-co  Wolfgang Hruschka bei Prof.Hermann Bauch in Kronberg

 

                                                                                                                              Seite: 28c.:

Eduard Battisti.:                                                                          (561)

 

Wohnhaft: Muhrhoferweg 1-5.

Musiker - Schlagzeuger der Gruppe „Freshmen“ die in den 60ern in diversen Simmeringer Tanzlokale auftraten. Sie spielten in erster Linie Musikstücke der Stones. (JG SPÖ-Lokal in der Strindberggasse 1, Haus der Begegnung in der Lorystraße 40 sowie im Gasthaus Wegl in Mannswörth- NÖ, Bahnhofsrestauration Hamberger, Pottendorf - Landegg).

Um 1966 mit Sängerin Gertraude Köpf, Künstlername „Sandie“.

22a-E.Huber 02-sw             Gruppenfoto; Frl. Sandie and the Freshmen

22a-E.Huber 01-co             Plakat 1966 Bahnhofsrestauration Hamberger, Pottendorf - Landegg

Eigenes Musikstück: „Piano Express“ mit Kurt Zöchlinger, Peter Gehmk, Peter Weik und Eduard Battisti.

Später Kleintransportunternehmer, nebenbei noch immer Musiker.

 

                                                                                                                              Seite: 029.:

Baudißgasse.:                                                                  (24-015)                Plan: K 11

 

Seit 1974 --- Prof. Dipl. Ing. Leo Baudiß, (Prag 21.11.1861- 13.9.1914,Wien),Diplom- Ingenieur, Professor an der Technischen Hochschule Wien, Maschinenbauer. Er erfand die Baudißsche Lenksteuerung für Dampfmaschinen und führte die Vorarbeiten zur Schaffung des Maschinenbaulaboratoriums der Technischen Hochschule durch.

Straßenführung: Simmeringer Hauptstraße bis Awarenstraße.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 3.: Ing. Anton Lenhardt, Spenglerei und Asphaltierungen - Car – Park Opel Eisner Silberbauer

Nr. 5-7.: Holzhandel Holz- Mayer.

Nr. 9.: Firma LANZA kg – Buntmetalle, Drehteile

Nr. 10.: Akzo, Coatigs GesmbH, Farben und Lacke -  Firma Neckam – IVECO, DEAWOO zwischen Awarenstraße und Ecke Ailecgasse.

 

                                                                                                                              Seite: 029a.:

Alfons Benda.:                                                   (470)

 

--- Alfons Benda 2.8.1856 Oberkreutzwald/Schlesien – 23.10.1916 Wien

Bürgerschuldirektor (Enkplatz), Gemeinderat (Christlich) 1906 – 1916. Erwarb sich als Lehrer und Mandatar große Verdienste, wenn es galt, für den Bezirk Großes zu erreichen.

Familiengrab am Simm.-Ortsfriedhof Gruppe 8/Reihe 1.

Grab nicht auffindbar

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

                                                                                                                              Seite: 029k.:

Bezirksmuseum.:                                                (21-508)

 

Lage: Enkplatz 2.

--- Bereits Ernest K. Gatter (Seite: 119b), dem wir die erste geschichtliche Darstellung Simmerings aus dem Jahre 1883, „Denkwürdigkeiten der Gemeinde Simmering“, verdanken, bemühte sich, Gegenstände, die in Bezug zu unserem Orte standen, zu sammeln. Jedoch eine museale Schaustellung lag noch in weiter Ferne. Mehr Glück hatte der durch seine rege Sammeltätigkeit Bezirksbekannte Heimatforscher Leopold Swatosch (Seite: 415a), von den Simmeringern kurz „Poldi“ genannt, der 1935 mit Unterstützung des damaligen Bezirksvorsteher Hans Fuhry in einem 30m² großen Raum im Amtshaus am Enkplatz ein bescheidenes Heimatmuseum eröffnete. Zur Unterstützung seiner Bestrebungen gründete Swatosch den „Alt Simmeringer Club“, dessen Aufgabe unter anderen war:

„Führung einer Bezirkschronik, die alles Wichtige für den XI. Bezirk (Simmering und Kaiser Ebersdorf) Vorkommende in Wort und Bild festhält, um dies der Nachwelt zu hinterlassen.“ Drei Jahre später wurde dieser Schausammlung ein vorzeitiges Ende bereitet. Die Nationalsozialistischen Machthaber unseres Landes benötigten diesen bescheidenen Raum für ihr neu ins Leben gerufene Standesamt. Johann Havelka erzählt in seinen Aufzeichnungen über die oft abenteuerlich anmutenden Wanderwege der Sammlung Swatosch:

„In jahrelanger mühevoller Sammeltätigkeit hatte Leopold Swatosch ein vielfältiges Sammelgut mit rund 1500 Inventarnummern zusammengetragen. Die Exponate und das heimatkundliche Archiv übersiedelten in ein Magazin im alten Simmeringer Bürgermeisteramt – Simmeringer Hauptstraße 76. Bald darauf wurde auch dieser Raum für eine Gemeinschaftsküche beansprucht. Das Sammelgut ging wieder auf Reisen. Ein Gartenhaus der Familie Leopold Specht (Seite: 399a), Krausegasse 10, war der nächste Unterbringungsort. Durch Witterungseinflüsse und bei Durchsuchungsaktionen der Besatzungsmacht erlitt diese für Simmering einmalige Sammlung arge Schäden. Wären aber die Exponate im alten Rathaus, Simmeringer Hauptstraße 76, verblieben, würde davon kein einziges Stück mehr existieren. 1944 wurde das Gebäude von Bomben zerstört und brannte aus.

In der Nachkriegszeit, wo das Aufbringen einer Schnitte Brot problematisch war und 100 000 Kubikmeter Schutt in den Straßen Simmerings lagen, blieben die Rufe Swatoschs, der zur Neugründung eines Bezirksmuseums aufrief, ungehört. 1950 starb er ohne sein Ziel realisiert zu haben. In der Zielsetzung, seine Arbeit fortzusetzen, konnte der Alt-Simmeringer Club unter der Leitung des damaligen Bezirksvorsteher Stellvertreter Franz Zahalka und Herrn Severa Räumlichkeiten im alten Schulstöckl der Braunhuberschule, Braunhubergasse 3, für museale Zwecke erwerben. Dieses Gebäude diente einst für den jeweiligen Oberlehrer der Schule als Dienstwohnung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im ersten Stockwerk eine Bombenbeschädigte Familie untergebracht. Die Parterreräume bestanden aus einem winzigen Vorraum, drei kleineren Kammern und einem größeren Saal. Das Hauptproblem der zweiten Museumsgründung war gelöst.

Seit dem Jahre 1954 – die Eröffnung erfolgte am 20. Mai 1954 – sehen wir Johann Havelka (Seite: 164) als unermüdlicher Kustos für unser Museum wirken. Das nun wieder neu erstandene Heimatmuseum erfreute sich eines regen Interesses. Doch hatte auch diese Museumsgründung keinen langen stand, denn im Jahre 1956 mußte das alte Gebäude (Braunhubergasse) wegen Baufälligkeit demoliert werden. Das Inventar des Museums wanderte wieder in ein Depot – diesmal ins Neugebäude. Und wieder begeben wir uns auf die Erinnerungsspuren Havelkas, der über die nun eingetretene „museumslose Zeit“ folgendes zu berichten weiß:

In den Jahren der Stilllegung war der nun „museumslose Kustos“ nicht müßig geblieben. In zahlreichen Lichtbildvorträgen während der Bezirksfestwochen, in Veranstaltungen verschiedener Vereine und Organisationen, in unzähligen Publikationen in den Pfarrblättern des Bezirkes, warb er für den heimatkundlichen Gedanken. Durch planvolle Arbeit konnte er den Bestand des Archivs fast verdoppeln und einen kleinen Mitarbeiterstab um sich scharren, um den Tag X gerüstet zu sein – den Tag einer Neuaufstellung eines Heimatmuseums. Durch die großzügige Unterstützung der Stadt Wien, auf Intervention von Bezirksvorsteher Josef Haas, wurden die freigewordenen Räume der Lungentuberkolosefürsorgestelle für eine abermalige Museumsgründung zur Verfügung gestellt. Wieder war es Johann Havelka, der selbstlos an die Spitze unseres Museums trat.

Am 22. Mai 1965 eröffnete zum dritten Mal unser Museum seine Pforten. Die Grundlagen für die nun bis zur heutigen Zeit geleisteten mannigfaltigen Tätigkeiten fußen auf einem glücklichen Zusammenspiel der Kräfte – Bezirksvorstehung – Museumsleitung und ein heimatkundlichen interessiertes Publikum. Um nun auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen: Heute beweist das rege Interesse von Schulbehörden und Bevölkerungsschichten, die weit über die Grenzen unseres Bezirkes hinausgehen, an unserem Museum, an der Sonderausstellungen und Publikationen, daß unser Bezirksmuseum ein fester und aktiver Bestandteil der kulturellen Landschaft Simmerings ist. Wir wollen aber diesen kurzen Streifzug durch die Entwicklung unseres Museums nicht beenden, ohne unseren Museumsleiter Johann Havelka, der in diesen 25 Jahren als treibender Motor für neue Museumsideen und guter Freund aller Mitarbeiter wirkte, zu danken, und hoffen, mit seiner führenden Hilfe noch viele Aktivitäten entfalten zu können. Wiedereröffnung durch Kulturstadtrat Hofrat Hans Mandl.

http://www.magwien.gv.at/ma53/museen/bm11/       neu:   http://www.bezirksmuseum.at/simmering

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Pestkreuz (hölzernes Wegkreuz, 1894 zum Gedenken an eine im 17. und 18. Jh. bestehende Begräbnisstätte Ecke Kopalgasse – Eisteichstraße errichtet und 1966 von dort entfernt). 

21-037kc=02-II-29-sw      Im Hof- Wegkreuz (Pestkreuz), Originalstandplatz Oberleitenbergerl

21-037kc=04-II-Cd-co      Sammelstück: Pestkreuz

21-037kd=04-II-CD-co     Pestkreuz Tafel mit Beschreibung

21-037lc=04-II-CD-co       Sammelstück: Gedenkstein an Rosa Jochmann 1901-1994

21-037ld=04-II-CD-co      Sammelstück: Grenzstein, Wien Saloniki Bahn

21-037le=04-II-CD-co       Sammelstück: Grenzstein 1640

21-037lf=04-II-CD-co       Sammelstück: Tafel, Städtische Straßenbahnen- Wagen Abfertigung

21-037lg=04-II-CD-co       Sammelstück: Tafel, 11, Dorfgasse

21-037lh=04-II-CD-co      Sammelstück: Tafel, XI. Simmering – Am Gottesacker

21-037mc=04-II-Cd-co     Sammelstück: Hauszeichen Branntweinschenke – Kanne, MARKL

21-037md=04-II-CD-co    Tafel zu Hauszeichen- Markl Simmeringer Hauptstraße

21-037nc=04-II-CD-co     Sammelstück: Wasserpumpe

21-037nd=04-II-CD-co     Sammelstück: Wasserpumpe, Detail

Im Museumsraum, Rekonstruktion eines Awarengrabes Nr.243: Mädchen ca. 6 Jahre alt, Stirnband aus Leder und Bronzeblättchen, Ohrringe, Halskette aus Glasperlen.

21-037od=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab, Mädchen ca.6 Jahre alt.

21-037oh=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab mit Beigaben

21-037oi=04-II-CD-co      Bez.Museum, Awarengrab, Kopf mit Oberkörper

21-037oj=04-II-CD-co      Bez.Museum, Awarengrab, Beckenbereich

21-037ok=04-II-CD-co     Bez.Museum, Awarengrab, Beckenknochen mit Schmuckstücke

 

Simmeringer Museumsblätter.: - Inhalt:

11. Sonderausstellung des Simmeringer Heimatmuseums September 1969 bis Mai 1970

                Hans Havelka:                    Die Simmeringer Heide – erster Wiener Flugplatz

Heft 6                                    1975

                Hans Havelka:                    Simmeringer Gassennamen erzählen Bezirks- und Stadtgeschichte

Heft 2.:                                  April 1978

                Hans Havelka:                    Neue Simmeringer Gassennamen

                Karl Kobrc:                          Stumme Zeugen der früheren Besiedlung unseres Bezirkes – Funde aus der

                                                               Zeit der Urnenfelderkultur um 1000 v.Chr.

Herbert Exenberger:           Die Märztage 1938 in Simmering

                Hans Havelka:                    Wichtige Daten zur Bezirksgeschichte

                Gustav Jauch:                      Erinnerungen an die alte Schmidgunstgasse

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung – Literatur über Simmering

Heft 3.:                                  Oktober 1978

                Wolfgang Häusler:             Vor 130 Jahren: Simmering im Sturmjahr 1848

                Hans Havelka:                    Das weiße Kreuz in Kaiser- Ebersdorf

                                                               Die Poststallungen des Erbpostmeisters Ritter von Uhl in Simmering

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung – Literatur über Simmering

Heft 4.:                                  Jänner 1979

                Hans Amon:                        Das Spielgrafenamt im Lande Österreich unter und ob der Enns

                Herbert Exenberger:           Jubiläum – 25 Jahre Heimatmuseum – Bezirksmuseum

                Hans Havelka:                    Wichtige Daten zur Bezirksgeschichte

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung – Neue Literatur über Simmering

Heft 5.:                                  November 1979

                Johann Raimund Kopitar: Von der Glöckerlbahn zum Schienenwurm

Heft 6.:                                  März 1980

                Hans Havelka:                    Unterirdische Vorgänge zu St. Laurenz – Baugeschichte der Laurenzkirche

                Ludwig Streinz:                   Archäologische Forschungen in der und um die Laurenzkirche

                Alios Gehart:                       Die Familie Römersthal

Heft 7.:                                  Oktober 1980

                Herbert Exenberger:           Die große Stadt im kleinen Staat- Simmering 1918 – 1938

                Karl Kaniak:                        Die Riviera von Simmering – Sentimentale Erinnerungen eines alten

                                                               Simmeringers (1930)

Walter Strauß:                     Die Achsenknicke am Kirchenbau zu St. Laurenz in Simmering – Ein

                                                Beitrag zu ihrer Baugeschichte

Herbert Exenberger:           Buchbesprechung- Neue Literatur über Simmering   

Heft 8.:                                  1979

                Hans Havelka:                    Verfasser

                Herbert Exenberger:           Bezirksgeschichtliche Darstellungen 1914 – 1975

                Heinrich Salzer:                  Aus der Erdgeschichte Simmerings

                Karl Kobrc:                          Die ersten Spuren menschlicher Siedlungen (Heft 2)

Heft 9.:                                  März 1981

                Hans Havelka:                    Die großen Flugtage auf der Simm.-Haide 1909 – 1911

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger (Roman in Fortsetzungen)

                                                               Nachruf an einem großen Toten (M.M.M)

Heft 9                                    1985

                Hans Havelka:                    Was Simmeringer Gassennamen zu erzählen wissen

Heft 10.:                               Oktober 1981

                Hertha Wohlrab:                 Heinrich Daniel Schmid- der Gründer der Simm.-Waggonfabrik

                Karl Kobrc:                          Abschluss der archäologischen Untersuchungen im Gruftraum

                                                               Der St. Laurenz Kirche.

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger (Roman)

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung

Heft 11.:                               März 1982

                Wolfgang Häusler:             Ein Rundgang zu den Gedenkstätten der Revolution von 1848 auf

                                                               Dem Wiener Zentralfriedhof

                Hertha Wohlrab:                 H.D.Schmid und sein Haus auf der Landstraße 144

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung              

                Hans Havelka:                    Simmering in den 30er Jahren                        

Heft 12.:                               Oktober 1982

                Harald Ruppert:                  Der Wiener Neustädter Schaffahrtskanal

                Herbert Exenberger:           Der österreichische Arbeiterdichter Alfons Petzold in Simmering

                Werner Horn:                      Die Entwicklung der evangelischen Gemeinde Wien Simmering

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung

Heft 13.:                               Februar 1983

                Hertha Wohlrab:                 Wiener Sagen und Legenden

                Hans Havelka:                    Sagen und Legenden aus Simmering

                                                               Ist Simmering eine karolinische Ortsgründung ?

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger

Heft 14.:                               April 1983

                Hans Havelka:                    Der Weinbau in Simmering vor und nach dem Türkensturm 1683

                Herbert Exenberger:           Auf der Simm.- Had…. Das Attentat auf Kaiser Franz Joseph 18.2.1853

                Alois Gehart:                       Parlamentwahlen in der Ersten Republik

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger – Roman, Fortsetzung

Heft 15.:                               Oktober 1983

Hertha Wohlrab:                 H.D.Schmid und die k.k. landesbefugte Maschinen Fabrik in Simmering Johann R. Kopitar: Von unseren Gräbern

                Hans Havelka:                    Gedenktage im Jahr 1983

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger – Roman, Fortsetzung

                Hans Havelka:                    In memoriam…

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering      

Heft 16.:                               Februar 1984

                Hans Havelka:                    Runde Gedenktage 1984

                Harald Ruppert:                  Neugebäude – was ist das?

                Hans Havelka:                    Ein Simmeringer Kulturreservat vor dem Verfall gerettet!

                                                               Der Ministerwind (Bezirksanekdote)

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger – Roman, Fortsetzung

Heft 17.:                               April 1984

                Hans Havelka:                    Die Luftangriffe in Simmering im Kriegsjahr 1944

                Hertha Wohlrab:                 Vom Tragsessel zur U-Bahn

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger – Roman in Fortsetzung

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 18.:                               Oktober 1984

                Hans Havelka:                    Das Simmeringer Gaswerk jubiliert

                Hans Havelka:                    Die Luftangriffe in Simmering im Kriegsjahr 1945

                Alois Litschauer:                Ein Wegkreuz im Exil

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 19.:                               März 1985

                Hertha Wohlrab:                 Simmering hat eine Litfaßstraße – 130 Jahre Litfasssäule

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1985

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

                Karl Kaniak:                        Die Geiselberger – Roman in Fortsetzungen

Heft 20.:                               Juni 1985

                Hans Havelka:                    Sprengung verhindert – Erbsen gerettet – Schreckenstage April 1945

                Hans Amon:                        Das Vereinsleben in Alt- Kaiserebersdorf

                Herbert Exenberger:           Buchbesprechung – Nachrichten der Museumsleitung

Heft 21.:                               November 1985

                Alois Litschauer:                Böhmisch Trübau – Zur Geschichte einer Siedlung

                Hans Havelka:                    Wiederinstandsetzung eines Baujuwels in Simmering

                                                               Die Kapelle der Strafvollzugsanstalt im Schloß Kaiserebersdorf

                                                               Neue Literatur über Simmering

Heft 22.:                               Mai 1986

                Hans Havelka:                    75 Jahre Dr. Karl Gedächtniskirche

                Karl Wagner:                       Die Dr. Karl Lueger Kirche und ihre künstlerischen und theol. Aussage

                Dietrich Auer:                      Max Hegele, Otto Wagner und der Jugendstil

                Hans Havelka:                    Leopold Forstner kontra Kolo Moser

                Alfred Zoppelt:                   „Zentralfriedhof“ Gedicht

                Hans Havelka:                    Künstler des Jugendstils – Mitgestalter am Kirchenbau

Heft 23.:                               September 1986

                Peter Csendes und

                Ferdinand Opil:                    Wenia – Wienne – Wien, Siedlungsnamen auf dem Boden ser Stadt Wien

                Hans Havelka:                    Zwei Simmeringer Wegsäulen wurden Renoviert

                                                               Der Müller und sein Kind in Simmering

                Herbert Exenberger:           Die Geiselberger, verkürzter Abschluss des Romans von Karl Kaniak

Heft 24.:                               Dezember 1986

                Herbert Exenberger:           Volksbüchereien in Simmering

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1987

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 26.:                               Juni 1987

                Hans Havelka:                    Wie der Herderpark um ein Jahr jünger wurde

                                                               75 Jahre Doppelschule am Herderplatz – die Geburt eines Grätzels

                                                               Der unauffindbare Oberst

                                                               Der Vulkan von Wien – das Neugebäude fällt

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 27.:                               November 1987

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1988

                Herbert Exenberger:           85 Jahre Volksschule Simmering

                Heinrich Salzer:                  Neues vom Haus Simmeringer Hauptstraße 46

                Jörg Schielin:                       Besuch bei der Ewigkeit

Heft 28.:                               März 1988

                Hans Havelka:                    Neue Erkenntnisse über die Pferderennen auf der Simmeringer Haide

Hans Havelka:                    Auszüge aus den Briefen des Herrn Langnese an seinen Freund Lues in Hamburg

Anton Lang:                        Donauwellen (Friedhof der Namenlosen)

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 29/30.:                         September 1988

                Herbert Exenberger:           Die Reichskristallnacht und die Geschichte der Juden in Simmering

                Hans Havelka:                    Hazur tomim – die Israelische Zeremonienhalle am Wiener Zentralfriedhof

Heft 31.:                               Februar 1989

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium

                Hans Amon:                        Die Herren von Hintperg

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 32.:                               Mai 1989

                                                               10 Jahre Kulturverein Simmering und Kultur 11

Heft 33.:                               November 1989

                Hans Havelka:                    Wien- Preßburg über Kaiserebersdorf 75 Jahre Preßburgerbahn

                Hans Havelka:                    Vor 180 Jahren: Die Franzosen in Simmering und Kaiserebersdorf

                Herbert Exenberger:           Die Simmeringer Märchentante Bertl Hayde zum 30. Todestag

                                                               Neue Literatur über Simmering

Heft 34.:                               März 1990

                Hans Havelka:                    Der Simmeringer Ortsfriedhof- Seine bedeutsamen Grabstätten

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 35.:                               Oktober 1990

Renate Weinmüller:            75 Jahre Hasenleiten – Vom k.u.k. Kriegsspital zur Wohnsiedlung

                Hans Havelka:                    Zur Geschichte der Pfarre Hasenleiten

                                                               Kunterbuntes aus Hasenleiten

                Herbert Exenberger:           100 Jahre 1. Mai

                Hertha Wohlrab:                 Gedanken zur Robert Stolz Ausstellung im Bezirk

Heft 38.:                               Dezember 1991

                Ludwig Posch:                    Der Wiener Hafen, ein Teil der Geschichte Wiens und auch Simmerings

                Hans Havelka:                    Das Wasser kommt…!

                                                               Die Apollo Kerzenfabrik

                                                               Beispiel einer Industriegründung in Simmering

                                                               Der Kellner Johann Zorko

                                                               Charlotte Prinz, einst eine kongeniale Interpretin des Wienerliedes

Heft 39.:                               März 1992

                Patricia Steines:                   Dort, wo die Steine liegen…

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium

                                                               Späte Rehabilitatierung des Hauses Mailergasse 12

                                                               Eine Kuriosität aus der bierproduzierenden Vergangenheit Simmerings

                                                               Der Poet vom Geiselberg…

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 40.:                               Mai 1992

                Hans Havelka:                    Heft 40 – eine Rückschau

                Michaela Lilgenau Wanko: In den Ställen meines Vaters standen viele Pferde

                                                               Die Tochter eines Simmeringer Großfuhrwerkers erinnert sich

                Hans Havelka:                    Vor 130 Jahren bebte die Erde in Simmering

                                                               Explosion einer Laboratoriumshütte auf der Simmeringer Haide

                                                               Informationen der Museumsleitung

Heft 41.:                               Oktober 1992

                Hans Havelka:                    Die Laurenzerkirche – fast eintausend Jahre alt?

Gedanken z. Ausstellung „Von St.Laurenz bis St.Lucas“ im Bez.Museum Der jüngste Kirchenbau Simmerings   St.Lucas

                                                               Schüler und Lehrer hatten es nicht immer leicht…

                                                               Vor 120 Jahren- feierliche Eröffnung der alten Enkplatzschule

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 42.:                               März 1993

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1993

                Herbert Exenberger:           Vor 60 Jahren: Simmeringer Schutzbündler vor Gericht

                                                               Vor 100 Jahren: Brandkatastrophe in Simmering (III.Wr. Extrablatt)

                Hans Havelka:                    In memoriam Gustav Jauch

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 11                                 1993      Sonderheft

Heft 43.:                               April 1993

                Herbert Exenberger:           Simmeringer Juden, die Opfer des Holocaust wurden oder in den Jahren

                                                               der Verfolgung, 1939 bis 1945, in Wien starben.       

Heft 44.:                               Oktober 1993

                Hans Havelka:                    Als der erste Apotheker nach Simmering kam

                                                               Vor 150 Jahren eröffnete Dr. Wenzel Sedlitzky die erste Apotheke

                                                               in Simmering

                                                               Wie das Bezirksmuseum in den Besitz von Simmerings ältesten

                                                               Schulzeugnis kam

                Kurt Tschöp:                       Simmeringer Elegien

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 45.:                               März 1994

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1994

                                                               Eine zeitgeschichtliche Betrachtung zum Februar 1934

                                                               Gedenkstätten in Simmering

                                                               Eine Schule ohne beglaubigte „Geburtsurkunde“

                                                               100 Jahre Volksschule Münnichplatz

                                                               Gedankensplitter vor einer Vitrine im Bez.Museum- Urnenfelderkultur

Heft 46.:                               Mai 1994

                Herbert Exenberger:           Unser Bezirksmuseum 1934 – 1965

                Karl Wagner:                       Die Luegerkirche wird gerettet

                Hans Havelka:                    Die Einhundertjährige besitzt doch eine Schulchronik

                                                               Eine Ergänzung zum Aufsatz Heft 45

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 47.:                               Oktober 1994

                Gerhard Grün:                     Geschichte eines Industriestandortes – am Beispiel „Norma“

                Hans Havelka:                    Vor 100 Jahren starb Simmerings erster Bezirksvorsteher Georg Grill

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 48.:                               April 1995

                Herbert Exenberger:           Ende und Anfang April 1945 in Simmering

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 1995

Heft 49.:                               November 1995

                Robert Budig, Herbert Exenberger: Neue Literatur über Simmering

                Hans Havelka:                    Der Wandel ist das Gesetz des Lebens

                Alfred Mayer:                     Ein ländliches Idyll

Sonderheft                            Jänner 1996

                                                               Tor.. Tor… Tooor! Die Geschichte des Simmeringer Fussballs

Heft 50.:                               Februar 1996

                Karl Eigner:                          Baron Karl und die Republik

                Petra Leban:                        Simmeringer Kriminalgeschichte(n)

Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium

Heft 51.:                               Mai 1996

                Hans Havelka:                    1000 Jahre Österreich – 1000 Jahre Simmering

                Alfred Mayer:                     Vor 20 Jahren wurde in Kaiserebersdorf der größte Awarenfriedhof

                                                               Österreichs freigelegt

                Herbert Exenberger:           Simmeringer Juden, die Opfer des Holocaust wurden

Heft 52.:                               Oktober 1996

                Hans Havelka:                    Das Mirakel von Kaiserebersdorf –

                                                               250 Jahre Maria am Baume 1746 – 1996

                Petra Leban:                        Über das Wäsche waschen zu Uromas Zeiten

                Alfred Mayer:                     In Memoriam Josef Fuchs

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 53.:                               März 1997

                Marcello La Speranza:      Die Simmeringer Saurerwerke – heute Betriebsstandort der

                                                               Steyr Daimler Puch AG

                Silvia Sakl Oberthaler:      Archäologie und U-Bahn-Bau in Simmering

                Alfred Mayer:                     Bezirkskalendarium

                                                               Der verschwundene Brückenheilige

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 54.:                               Mai 1997

                Hans Havelka:                    Adolph Ignaz von Markhof- ein Pionier des beginnenden Industrie-

                                                               Zeitalters. (Seite: 271)

Alfred Mayer:                     Schon vor 392 Jahren wurde in Simmering Bier gebraut –

                                               Die Geschichte des Simmeringer Brauhauses (Seite: 038h)

Heft 55.:                               Oktober 1997

                Hans Havelka:                    Simmering den Simmeringern näher bringen

                                                               20 Jahre Simmeringer Museumsblätter

                Alfred Mayer:                     Kirche am Enkplatz – Ein Wahrzeichen von Simmering wird 90 Jahre alt

                Herbert Exenberger:           Um das Evangelium zu sagen – Sebastian Faber

                Lydia Burchhardt:              50 Jahre Evangelische Pfarrgemeinde Simmering

Heft 56.:                               März 1998

                Alfred Mayer:                     In Memoriam Gustav Jauch

                Marcello La Speranza:      Auf Spurensuche nach historischen Saurer Fahrzeugen

                Hans Havelka:                    Simmerings Alma Mater

                Herbert Exenberger:           Das Schicksal des Simmeringer Arztes Dr.Friedrich Seidler

                                                               Neue Literatur über Simmering

Heft 57.:                               Mai 1998

                Alfred Mayer:                     Ein tollkühner Mann in seiner fliegenden Kiste

                Ernst Schachner:                Schloss Ebersdorf im Wandel der Zeiten

                Hans Havelka:                    Die Wirtin des Gasthauses vom Friedhof der Namenlosen

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 58.:                               Dezember 1998

                Hans Havelka:                    Als man das Jahr 1848 schrieb…

                Sabine Hödl, Tina Walzer: Simmering im Mittelalter:

                                                               Die Herren von Ebersdorf und der Wiener Jude Lebmann

                                                               (Die Verpfändung des Kämmereramtes)

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 13                                  1999      Verbesserte Neuauflage des Heftes 12 - 1996

Heft 59.:                               März 1999

                Herbert Exenberger:           Johann Strauß und Simmering

                Alexandra Linzmeier:        Der Ritter am Zentralfriedhof.  Carl Wollek, Bildhauer (Seite: 208k)

                Marcello La Speranza:      Das verschwundene Ravelin auf der Simmeringer Haide

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 60.:                               Mai 1999

                Petra Leban:                        Die Giganten von Simmering sind 100 (Seite: 116)

                Gertrude Stella:                   Großstadtungetüme

                Ingeborg König:                  20 Jahre Kulturverein Simmering

                Barbara Ruhsmann, Rosa Scheuringer: Gesprächs und Schreibrunde „Erinnertes Leben“

                Hans Havelka:                    In Memoriam Leopold Krammer

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 61.:                               November 1999

                Hans Havelka:                    Wiens sechsgrößte Kirchenorgel wird 80

                Lieselotte Fliedl, Edith Zivkovic: Die Kirchenmusik an der Pfarre Neusimmering

                Hanna Folwar:                    Herbst

                Petra Leban:                        ..in dism weitn, bradn, windvawadn Grabstapark zenträu!

                Heinz Riedel:                       Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen in Simmering (Seite: 243c)

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur in Simmering

Heft 62/63.:                         Mai 2000

                Franz Haas:                         Hoch soll er leben!

                Herbert Exenberger:           Johann Baptist Mareck

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 2000

                Gerhard Grün:                     Gestatten Josef Lang, k.k. Scharfrichter

                Ingrid Pölcz:                        rund um´d Gstettn!

                Ursula Schwarz:                  Simmeringer Gemeindebauten

                Alfred Thomas Lane:        Erinnerungen eines Bibliothekars

                Petra Leban:                        Hereinspaziert ins Bezirksmuseum Simmering

                Heinz Riedel:                       Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen, Teil 2 (Seite: 243c)

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Nachrufe: Johann Neuwerth, Margarete Schütte- Lihotzky, Friedrich Deutsch. Robert Klenkhart.

Heft 64.:                               Dezember 2000

                Hans Havelka:                    90 Jahre Kirche am Enkplatz

                Petra Leban:                        Die renovierte Lueger Kirche

                Richard Hufschmied:        Pierced Steel Planking

                Volker Lindinger:                Mühlsanger- und Csokorgasse, eine Ansiedlung d. älteren Urnenfelderzeit

                Leopoldine Schittenhelm: Winter in Wien

                Karl Eigner:                          Zeitsensibel oder Kindererinnerungen- politisch

                Petra Leban:                        Karl Josef Gunsam – 100 Jahre

                Heinz Riedel:                       Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen, Teil 3 (Seite: 243c)

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 65/66.:                         Mai 2001

                Hans Havelka:                    Zum 20. Todestag von Franz Wohlmuth

                Petra Leban:                        Rosa Jochmann, geboren 1901

                Iris Linner, Manuela Schindler, Petra Weissenbäck:  „Simmering“

                Erika Kosnar:                      Selbst Erlebtes und Erlauschtes

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 2001

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

                Nachrufe: Anton Stilling, Walter Mickerts.                 

Heft 67.:                               Dezember 2001

                Hans Havelka:                    120 Jahre Aspangbahn

                Marcello La Speranza:      Die zerschossene Christusstatue

                Gerhard Grün:                     Viktor Schmidt & Söhne

                Richard Hufschmied:        Grabstelle 0-0-112 verwahrlost

                Petra Leban:                        Mit nassen Füßen fing es an

                Ladislav Zazky:                  Meine kleine Piave

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 86/69.:                         Mai 2002

                Herbert Exenberger:           Rayonsinspektor Karl Tlasek

                Alexandra Linzmeier:        Richard Teschner

                Hubert Weitensfelder:        Hanns Hoerbiger

                Marcello La Spiranza:       Die Gasschleuse beim Alberner Hafen

                Gerhard Grün:                     Viktor Schmidt & Söhne, Teil 2

                Herbert Exenberger:           David und Kurt Knapp

                Robert Klenkhart:               Zauber des Böhmischen Praters

                Hans Havelka:                    Bezirkskalendarium 2002

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 70.:                               Dezember 2002

                Gerhard Grün:                     25 Jahre Simmeringer Museumsblätter

                Petra Leban:                        Kaiserlicher Waldspaziergang x 2

                Hans Havelka:                    Roland Sollath

                Karl Eigner:                          Unsere Gstätten

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

                Nachruf: Dr. Hans Fischer Evang.Pfarrer.

Beiheft 4/2003

                Hans Havelka – Petra Leban Wiener Geschichtsblätter 11 Bezirksmuseum Simmering

Heft 71/72.:                         Dezember 2003/Juli 2004

                Herbert Exenberger:           Jugendgefängnis Kaiser Ebersdorf 1940 – 1945

                Hannelore Leban:               90 Jahre Preßburgerbahn

                Angela Mrakota:                Die Schule am Simoningplatz

                Gerhard Grün:                     Friedrich Muster, eine Simmeringer Fußballerlegende

                Richard Hufschmied:        Das Neugebäude, ein Heldengrab

                Franz Leban:                       Unterirdisches Simmering

                Herbert Exenberger:           Ein neues Mahnmal in Simmering

                Gerhard Grün:                     Die Austro Tatra werke in Simmering

                Petra Leban:                        Volksschülerinnen erforschen Bezirksgeschichte

                Alois Dvorak:                      da oide Greißla!

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 73/74.:                         April 2005

                Petra Leban:                        Vorwort

                Bela Varga:                          Über meine Familie

                Herbert Exenberger:           Simmeringer NS-Opfer des Jahres 1945

                                                               Evakuierung des KZ Nebenlagers Saurer- Werke

                Herta Dietl:                           1945. Aus meinem Tagebuch

                                                               Sterbefälle nach alliierten Luftangriffen 1945

                Franz Poller:                         Die letzten und die ersten Stunden in Simmering

                Richard Hufschmied:        Simmering 1945 im Spiegel britischer Akten

                Max Wopenka:                   Bericht des Bezirksvorstehers am 15. Juli 1946

                                                               Splitter über das Jahr 1945 in Simmering

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 75.:                               April 2006          

Petra Leban:                        Bezirkskalendarium 2006

                Herbert Exenberger:           Jugendgefängnis Kaiserebersdorf 1940-1945, 2. Teil

                Helene Stenger:                   Gartensiedlung Neugebäude

                Christina Pal:                       Schwechat zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

                S.Zahradnik Leirer:             Projekte der Volksschule Rosa Jochmann und Braunhuberschule

                Martin Kukacka:                Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Braunhubergasse

                Karl Eigner:                          Amalienbad – hin und zurück

                Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering      

Heft 76/77.:                         Oktober 2006

                Herbert Exenberger:           Vorwort

                Hans Landauer:                  Lebenswege – Die Simmeringer Spanienkämpfer.: Franz Auer, Viktor Denner, Franz Difan, Johann Dittrich, Leopold Dittrich, Josef Engel, Franz Etz, Wilhelm Etz, Otto Fojtik, Heinrich Fröhlich, Stefan Guth, Johann Hammerling, Josefa Kavka, Viktor Koblicek, Leopold Kralik,

Ludwig Kralik (Seite: 263c), Rudolf Kumhera, Franz Limbeck, Theodor Malcher, Anton Martin, Viktor Necas, Heinrich Neubauer, Georg Nürnberger, Viktor Pavlik, Ludwig Petrzelka, Johann Pfleger, Josef Puracek, Otto Rudolf, Johann Schmauz, Michael Skinar, Andreas Franz Tscherwenka, Franz Wewerka, Georg Winterer, Robert Zwerina, Josef Zwonarich, Hans Landauer war Spanienkämpfer und ist langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes.

                Herbert Exenberger:           Solidarität mit der spanischen Republik

Josef Schneeweiss:             Spanische Nacht

Herbert Exenberger:           Neue Literatur über Simmering

Heft 78.:

 

                                                                                                                              Seite: 030.:

Birkenstockgasse.:                                                         (22-016)                Plan: E/F 3-

           

Seit 1894 --- bis 1890 Untere Wintergasse, Johann Melchior von Birkenstock (Heiligenstadt in Eichfelde 11.5.1738 - 30.10.1809 Wien).Schulmann. Nach den Gesetzen eines vernünftigen Fortschritts war er als Studienpräses in Wien tätig. Als nach geänderten Grundsätzen die Erziehung in die Hände der Geistlichkeit gelegt worden war, wurde er als Hofrat in den Ruhestand versetzt. Ratgeber Kaiser Josefs II.

Straßenführung: Die Birkenstockgasse führt von der Eyzinggasse zum Meichl Tor – Kreuzung Meichlstraße, Kopalgasse, Haidestraße und Rappachgasse.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Birkenstockgasse hat keine erkennbaren Hausnummern.

22-314fg=95-VIII-24-sw  Blick von der Birkenstockgasse durch die Brücke Richtung Rappachgasse

22-314fg=95-VIII-25-sw  Blick von der Birkenstockgasse- Richtung Anton Schrammel Hof.

22-016gg=06-I-CD-co       Stand Eyzingg. mit Gaswerke- Werkshallen sowie Wasserturm

22-314gc=04-II-CD-co      Meichl Tor - Einsicht Birkenstockgasse

22-016kc=04-II-CD-co     Sackgasse – Einfahrt (Hintergrund, Wien Strom)

 

                                                                                                                              Seite: 031.:

Blaues Wasser.:                                                               (23-261)                Plan: G 5-

 

----- Alberner Augebiet, Schneidergrund früher Bademöglichkeit; 1964 betrieb ein gewisser „Sachs“ eine Wasserschischule, angeblich war er der Erste der in den Staaten mit bloßen Füßen über das Wasser glitt. 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

22a-254=A.Bacher-39-sw Flugaufnahme- Alberner Hafen, Blaues Wasser mit Umgebung

23-261ag=00-IIII-14sw-   Kanalsteg zum Blauen Wasser - Schneidergrund

23-261bg=00-IIII-15-sw   Mündung in den Alberner Hafen

23-261cg=00-IIII-16-sw   Zillen im Blauen Wasser

23-261gg=00-IIII-30-sw   Tafel - Badeverbot

03/XX/32-co                        Blaues Wasser Richtung Alberner Hafen

 

                                                                                                                              Seite: 032.:

Bleibtreustraße.:                                                             (23-017)                Plan: I 4

 

Seit 1981 --- Hedwig Bleibtreu (Linz 23.12.1868 - 24.1.1958 Wien), Kammerschauspielerin. Kam 1892 an das Carltheater, wurde 1893 Mitglied des Burgtheaters, gastierte viele Jahre bei den Salzburger Festspielen.

Beliebte Filmdarstellerin.

Straßenführung: Kurze Sackgasse –  Ecke Wildpretstraße 12.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 2.: Firmenanwesen Intercont Möbeltransporte - Logistik Zentrum A4 - Ecke Wildpretstraße . 

AKS Arbeitsgesellschaft f. Kranverleih – Vienna Trading Larner Handelsagentur – Danzas GmbH Spedition – Dittes GmbH Spedition – Eurapid Express Spedition – Schneider u. Peklar GmbH Spedition.

 

                                                                                                                              Seite: 033.:

Georg Blemenschütz.:                                                  (23-364)

 

Wohnhaft, Hugogasse 12 (im ersten Stock oberhalb des Einganges) mit seiner Mutter.

21-101ng=05-I-CD-co       Hugogasse 12, Hausansicht

--- genannt „Schurl“, Ringer, sechsfacher Weltmeister, nach seiner Glanzzeit Schauringer am

Heumarkt tätig. ( Ruhestätte am Simm. Friedhof Gruppe 1, Weg 1; Georg Blemenschütz gest. 15.11.1990,

Gattin Mery, 3.6.1998 ). Elterlicher Wohnsitz, Hugogasse 12 ....“ Schurli, geh Schurli, reiss eam aus des Uhrli. Spann eam in die Säu, gib eam a Tschinnäu.“ Der Vorkämpfer der 50er und 60er hieß Georg Blemenschütz, die Massen drängten herbei, die Fans brachten den Schurli, dessen Gattin Mitzi die Kassa kontrollierte, stärkende Henderln mit. Blemenschütz fuhr, wenn er nicht dunkle Mächte bekämpfte, mit dem Pferdefuhrwerk Essig des Hauses Mautner aus. Er errang vier WM- und sechs EM- Titel, diente noch, als er weit über sechzig war, dem Guten im Teammatch gegen das Böse. Erst als der WEV einen anderen Veranstalter engagierte, zog sich Blemenschütz zurück. 1990 starb er mit 76 Jahren an Gehirnblutung.              DER STANDART 17.12.1999

Simmeringer Ortsfriedhof, Gruppe 1/Reihe1; Georg Blemenschütz gest. 15.11.1990,Gattin Mery, 3.6.1998.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

23-364kc=02-I-04-sw        Grabstelle: Georg Blemenschütz (Hochformat)         

23-364kc=04-II-CD-co     Grabstelle: Georg Blemenschütz (Hochformat)

23-364kd=02-I-05-sw        Grabstelle: Foto aus seiner Ringerzeit (Hochformat)

23-364kd=04-II-CD-co     Foto Schurl in Pose

23-364ke=04-II-CD-co     Foto Porträt mit Gattin Mary

 

                                                                                                                              Seite: 034.:

Bleriotgasse.:                                                                  (23-018)                Plan: E/G  5/6

 

Seit 1969 --- Lois Bleriot, 1872-1936, überquerte als erster Aviatiker mit seinem Aeroplan am 25.Juli 1909 den Ärmelkanal und vollführte im selben Jahr, am 23.Oktober, in Anwesenheit von 300.000 Zuschaue einen Schauflug über die Simmeringer Haide. – Bleriotgasse / Seeschlachtweg

Straßenführung: Ravelinstraße bis Unter der Kirche, keine Nummer vorhanden > Unter der Kirche Geh- und Fahrradweg über Geringergasse (dort auch Gehzone) bis Florian Hedorfer Straße > Florian Hedorfer Straße bis Kirche St. Josef - Seeschlachtweg, Sackgasse.

2008: Linke Seite- Nr. laufend: Vikings American-Football, Karl Maisel Hof zwischen Unter der Kirche 24 und verlängerte Geringergasse, 21- Karl Maisel Hof. 25- Karl Maisel Hof zwischen Nr.21 und Florian Hedorfer Straße 25, Karl Swoboda Hof, (Seeschlachtweg).

2008: Rechte Seite- Nr. laufend: Friedhof Alt Simmering zwischen Ravelinstraße und Unter der Kirche, Post mit der Adresse Unter der Kirche 22, Seeschlachtpark, EKZ Geringergasse, Parkanlage mit Kinderspielplatz bis Florian Hedorfer Straße, Nr.46- Karl Swoboda Hof, Kirche St. Josef.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. ?U.: Thell Gründe- ab 2007 Dogge Vikings American-Football-Trainingszentrum mit der Adresse Ravelinstraße 8.

23-187ije=08-I-CD-co       American Football im Hintergrund Karl Maisel Hof, Stand Bleriotgasse

23-187ijf=08-I-CD-co       Amerikan Football Trainingsmatch, Eingang Bleriotgasse

Nr. 21.: Karl Maisel Hof (Seite: 267)- Durchhaus Geringergasse bis Lindenbauergasse, zu den Stiegen 11-15.

Stiege 13: Pensionistenklub „Simmeringer Heide“

23-313eg=05-I-CD-co       Nr.21, (Durchhaus) Gedenktafel

23-313eh=05-I-CD-co       Nr.21 (Durchhaus) Bauherrentafel

Nr. 24.: Karl Maisel Hof (Seite: 267) Kindertagesheim der Stadt Wien

Nr. 25.: Karl Maisel Hof (Seite: 267)- zu den Stiegen 12-14.

Nr. 27.: Karl Maisel Hof (Seite: 267)- zu den Stiegen 15+16.

1971. Zwischen Seeschlachtweg und Bleriotgasse entsteht auf einer 1,4 Hektar großen Fläche eine neue Parkanlage mit Kinderspielplatz und Rodelhügel. (Höhe Studenygasse)

23-208cj=05-I-CD-co        Kinderspielplatz mit Kletterflugzeug - Bleriot

Nr. 46.: Maier Obst und Gemüse,

Karl Swoboda Hof (Seite: 417) 1967-1969, Ecke Ecke Florian Hedorfer Straße 28 mit den Stiegen 1 – 6.

18. Oktober 1969, Bürgermeister Bruno Marek übergibt dem Ehepaar Hans und Erika Strau die 100 000 seit 1945 in Wien fertig gestellte Gemeindewohnung in der Floria Hedorfer Straße.

22a-080=spö-09-sw           Panorama -  Stand Schöllerbergerl Richtung Kaiserebersdorfer Schule

Stiegen 1-4, 5 Stock mit Hochparterre

Stiegen  5+6, 3 Stock mit Hochparterre

Sackgasse mit Kirche St. Josef (Seite: 221)

 

                                                                                                                              Seite: 035.:

Harald Böhm.:                                                                                     (560)

 

Bariton singt Schlager und Mozart, auch Gitarrist und Manager der Gruppe „Just For Funk“.

 

                                                                                                                              Seite: 036.:

Böhmisch Trübau.:                                                                          (24-276)                 Plan: D+E 7/8

 

Lage: Böhmisch Trübau ist das Gebiet zwischen dem ehemaligen Wiener Neustädter Kanal nächst der früheren Aspangbahn (Eisenbahn Wien – Aspang = EWA) und der „Raaberbahn“ (Ostbahn über Bruck an der Leitha nach Ungarn, über Raab, heute Györ, nach Budapest); im engeren Sinne: die jetzige Fabiganstraße und ihre nächste Umgebung, im weiteren Sinne: von den Friedhofsgärtnern am oberen Weichseltalweg zwischen den genannten Bahnen bis zum Ostbahnflügel, der über Stadlau in die Tschechoslowakei führt.

Gekürzte Geschichte von Alois Litschauer über Böhmisch Trübau.

Simm.- Museumsblätter Heft 21 November 1985.

1916 wurde der Bogen zum Transitbahnhof Simmering gebaut.

Im vorigen Jahrhundert gab es da weit und breit nur Felder. Das einzige Haus war das des Bahnwächters beim Schranken EWA- Hasenleitengasse, das aber etwa 1955 abgetragen wurde. Um die Jahrhundertwende kaufte die Heimstätten- Gesellschaft die Ackerparzellen 835 und 836 und Teile der Parzellen 834 und 837, Grundbuch Simmering, das damals beim Bezirksgericht Simmering in der Dorfgasse (jetzt Mautner Markhof Gasse) Nr.66 aufbewahrt wurde. Die Gründe mit insgesamt etwa eineinviertel Hektar wurden in 25 Grundstücke geteilt. Vor Baubeginn wurden diese Grundstücke halbiert, sodaß die Baugründe, Bauareal und Garten zusammen, mit einer Größe von je 150 bis 300 m² ergaben.

Etwa 1902 begann die Planung und 1903 die Errichtung der Häuser. Die ersten zwölf Häuser, die erbaut wurden waren: Schemmerlstraße 46 und 48, Hasenleitengasse 53, 55 und 57 und Fabiganstraße 2, 4 und 5 bis 13. In weiterer Folge entstanden bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges noch 15 einstöckige und 13 Parterrehäuser, als letztes davon das Gasthaus Fabiganstraße 1.

Der Name Böhmisch Trübau richtet sich nach den ersten Siedlern die großteils Böhmische Namen hatten.

Bis zum Ende der zwanziger Jahre waren noch große Felder zu bestellen, die Besitzer waren die Landwirte: Ferstl, Geringer, Gey, Knapp, Krammer, Kraus und Selinger.

Die einziger Wasserstelle ein hölzerner Ziehbrunnen, der am Feldrand stand, befand sich am heutigen Grundstück Hasenleitengasse 74. 1910 wurde eine Wasserleitung verlegt. 1912 wurde die Gasleitung verlegt, die Straßen zu beleuchten. 1925 kam die elektrische Beleuchtung. Die Kanalisation wurde 1956/57 durchgeführt.

Im Krieg 1914 – 1918 wurde zwischen der Raaberbahn und Böhmisch Trübau der Transitbahnhof Simmering gebaut, Rangier- oder Verschubbahnhof.

 

                                                                                                                              Seite: 037.:

Bockbergergasse.:                                                          (24-019)                Plan: J 9

 

Seit 1971 --- Ignaz Bockberger,(-25.3.1897- 18.8.1954 Wien), Betriebsobmann im E-Werke Simmering.

Trat 1924 in den Dienst des E-Werkes Simmering. Seine Kollegen wählten ihn zum Betriebsratobmann.1934 erhielt er für sein mutiges Eintreten für die Sache der Arbeiterschaft 14 Monate Arrest, die er in Stein verbüßen  musste. Die Nationalsozialisten stellten ihn 1938 als Heizer wieder ein. Er übernahm die Führung der illegalen Gewerkschaftsorginisation.1945, nach der Befreiung Österreichs, Betriebsobmann, Zentralvorstandmitglied und Mitglied des Vorstandes der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten.

Straßenführung: Sackgasse – zwischen Widholzgasse 5/7

24-176cc=04-II-CD-co      Plan der Anlage (Gemeindebauten)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: 9 Stock Plattenbau der Gemeinde Wien Stiege 15 Zugang zu 12-16, Ecke Widholzgasse

Nr. 3.: 10 Stock Plattenbau der Gemeinde Wien, Stiege 1- Hausrückseite Stiege 2, Herretweg 6.

 

                                                                                                                              Seite: 038.:

Brambillagasse.:                                                             (23-020)                Plan: F 6

 

Seit 1894 --- bis 1890 Bachergasse, Johann Alexander Ritter von Brambilla (Pavia 15.5.1728 - 29.7.1800 Padua), Chirurg. Leibarzt und Leibchirurg Josef II., Erfinder zahlreicher chirurgischer Instrumente.

Straßenführung: Kaiser Ebersdorfer Straße bis Seeschlachtweg.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: Gärtnereibetrieb Berger

Heute Firmenanwesen Porsche Simmering- Ecke Kaiser Ebersdorfer Straße 1-3.

Nr. 2.: Gärtnerei F. Graber

Heute 4 Stock Wohnbau, Ecke Kaiser Ebersdorfer Straße 11 bis Geringergasse 3.

Nr. 3.: 2 Stock Betriebsbau – Bösner, Künstlerbedarf. 

Nr. 4.: 2 Stock Zinshaus. W. Prenninger, Elektroinstallationen

Nr. 6.: 2 Stock Zinshaus (Gärtner M. Mayerl).

Nr. 8.: 2 Stock Zinshaus

Geschäftslokale: EHS Elektronik - Zahnstudio Thomas Mayr.

Nr. 10+12.: Bauplatz mit Ebenerdigen Wirtschaftsgebäuden.

23-020gh=06-I-CD-co       Nr.10+12, Bauplatz mit Wirtschaftsgebäuden

Nr. 11.: Firma Ferdinand Jerkitsch & Söhne, alpenländische Drahtindustrie, 98 Arbeiterinnen. 1938 wurde den Jüdischen Eigentümer „Futurit Werk“ weggenommen. Bösner Künstlerbedarf + Billa AG. über Seeschlachtweg bis Unter der Kirche (Eingang)

Nr. 14.: Ebenerdiges privates Haus mit Garten.

23-020jh=06-I-CD-co        Nr.14, Ansicht

Nr. 16.: 3 Stock und Dachterrassenwohnungen (Stiege 4+5). Urbanbau 2005/07 Genossenschaftsbau durchgehend bis Geringergasse 9-13 (Stiege 1-3).

Nr. 20.: 2 Stock Wohnhaus mit Garten.

Nr. 22.: 1 Stock Wohnhaus mit Vorgarten.

Nr. 24.: Altes Anwesen Fam. Golder Ecke Seeschlachtweg. Früher Wäscherei mit der Nummer Bachergasse 2.

23-020rg=06-I-CD-co        Nr.24, Hausansicht mit Restbrückengeländer des Seeschlachtgrabens

 

                                                                                                                              Seite: 038h.:

Simmeringer Brauhaus.:                                                           (22-580)                Plan: D 4

 

Lage: Simmeringer Hauptstraße 99.

Simmeringer Hof – Brauhaus Gegründet 1772 Jahresproduktion - 180 000 Hektoliter – Telephon S. 6.

15. 1. 1822: Braumeister Georg Meichl (Meichlstraße) erwirbt das seit 1802 von Braumeister Johann Georg Dittmann (Dittmanngasse) betriebene Brauhaus, Dorfgasse 40. Die erste Kunde von einem Brauhaus in Simmering übermittelt uns eine Urkunde aus dem Jahre 1605.

1895 Baumeister Anton Kurz (Seite: 249a) nach Plänen des k.k. Baurates Julius Koch. Baubeginn 1896 (Hauptgebäude) vom Brauereibesitzer Meichl.

1887 wurde ein Literarischer Klub- Grillparzer gegründet. Die Vorstellungen fanden auf einer richtigen Bühne statt, die im Kleinen Brauhaussaal bestand. Ein Programm das im Archiv des Bezirksmuseum sich befindet zeigt das die Gruppe im Jahre 1938 noch aktiv war.

1920. Gründung des Wiener Arbeiter Turnvereines Simmering unter dem Vorsitz des Bezirksvorsteher Eduard Pantucek im kleinen Brauhaussaal.

Geschäftslokale: Wienerwald - heute Billa Einkaufsmarkt + Farben Drogerie Friedrich Jirschik GesmbH vormals Karl Steffanides „zum weißen Kreuz“ Telephon S.99. – Secondhand - Kopier Shop, Copi 11 – Teksa Wohn und Hausartikeln.

22a-010ak=04-II-CD-sw   Nr.99, Annonce, Simm.-Zeitung 21.3.1915 Seite 6,Franz Handl, Brauhaus

22a-010ai=04-II-CD-sw    Nr.99, Annonce, Simm.-Zeitung 21.3.1915 Seite 7,Friedr.Jirschik, Rum

Simmeringer Hauptstraße 99:

22-476fg=95-VIII-03-sw Nr.99; Simmeringer Hof - (Simm.-Brauhaus) (Hochformat)

22-476fg=95-VIII-04-sw Nr.99; Simmeringer Hof - (Simm.-Brauhaus)

22-476fg=96-II-20a-sw     Musikstube im Hintergrund Simm.-Hauptstraße 99, Brauhaus

22-476fg=96-II-21a-sw     Nr.99; Simm.-Brauhaus – Stand Gottschalkgasse (Hochformat)

Stiege 1: Einfahrt mit Holzstockpflasterung

22-580id=06-I-CD-co        Holzpstockflasterung

Hofseite:

22-265gh=96-XII-11-sw   Rückseite vom Simm.-Brauhaus Einfahrt Dittmanng.4.

22-265gh=96-XII-07-sw   Rückseite vom Simm.-Brauhaus Einfahrt Dittmanng.4.

22-265gh=96-XII-08-sw   Rückseite vom Simm.-Brauhaus (Hochformat) Einfahrt Dittmanng.4.                

22-265gh=96-XII-09-sw   Rückseite vom Simm.-Brauhaus (Hochformat) Einfahrt Dittmanng.4.

Simmeringer Museumsblatt Nr. 54/ Mai 1997

Die Geschichte des Simmeringer Brauhauses von Alfred Mayer.

Seit 1605 gibt es den ersten sicheren Nachweis des Bierbrauens in Simmering. In einem Brief des Freiherrn Stephan von Haimb an den damaligen Bürgermeister der Stadt Wien Augustin Haffner erwähnt Haimb

„… das auf dem Hof zu Simmering bereits Bier gebraut wird…“ (Im sogenannten „Thurnhof“ (Seite 417a).

Eine weitere Nachricht erreicht uns erst im Jahr 1622, wo – ebenfalls in einem Brief- belegt ist, „… dass das Brauhaus in Simmering, 2 Eimer Bier an das Bürgerspital in Wien lieferte…“.

Den ersten Namensnachweis eines Braumeisters gibt es hingegen erst seit 1650, wo Mathias Bayr als Pächter des Brauhauses genannt wird. 1675 scheint Norbertus Hübel als „Meister der edlen Gilde der Brauer des begehrten Gerstensaftes“ in den Annalen auf.

1683. Die Bedrohung durch die zweite Türkenbelagerung von Wien lässt für dieses profane Gewerbe außerhalb der befestigten Stadtmauern Wiens keinerlei Gedanken aufkommen. In panischer Flucht verlassen die meisten Bewohner Simmerings ihre Heimat.

So auch die Nonnen des Filialklosters „Zur Himmelpforte“, die den Thurnhof 1677 von Hans Franz Collona Römersthal, Freiherr zu Fels (Felsgasse), mit Genehmigung Kaiser Leopold I. erworben haben, und hinter die schützenden Stadtmauern von Wien in ihren Konvent fliehen. Franz Loidl, der Verfasser der Geschichte der Erzdiözese Wien, findet bei seinen Forschungen folgenden Vermerk: „… ihren Besitz an zurückgelassenem, gebrautem Bier schenkten sie großmüstigst dem Orden der Barfüßer…“ (Die Barfüßer haben sich 1588 als Ordenszweig strengerer Observanz von den „beschuhten“ Augustinern abgetrennt) Pater Bruno und Laienbruder Petrus machten sich noch am selben Tag, nämlich Montag, dem 12. Juli 1683, auf dem Weg nach Simmering, und tatsächlich gelingt es ihnen, eine Fuhre mit 20 Eimern Bier in die Stadt zu retten. „… obwohl sich schon der eine oder andere Rebell von Feind im genannten Dorf hat blicken lassen und Feindseligkeiten hat verübt…“ (Damals zum Zeitpunkt des Geschehans, vermutlich weniger als heute – die Flucht der Damen dieses Stiftes muss tatsächlich Hals über Kopf erfolgt sein).

1684, nach dem Abzug der Türken, meldete sich die Oberin des Stiftes in einer Schadensmeldung: „…dass im Gütel Simmering alle Meierhöfe und auch alle Unterthanenhäuser in Brand gesteckt worden seien…“.

Der Krieg, der das Land zur Gänze ausgeblutet hatte, verhinderte für lange Zeit den Wiederaufschwung bzw. Wiederaufbau von Simmering, da alle Feld-, Wein-, und sonstige Kulturen vernichtet, die Bewohner getötet, in die Sklaverei gezwungen oder verschleppt worden waren.

Natürlich war auch an das Bierbrauen nicht zu denken. Erst am 1. Juni 1732 ist ein Dokument überliefert, das uns bezeugt, dass zwischen dem Kloster „zur Himmelpforte“ ein Pachtvertrag mit dem Brauer Josef Gigel in Simmering abgeschlossen wurde, der besagt: „… dass der Pächter das Brauhaus im guten Zustand zu halten habe, zu jedem Gebräu 34 Metzen Gerste und 7 Pfund Hopfen, 2 Klafter weiche und einen ½ Klafter harte Scheiter bekomme und als Gegenleistung dafür aber jährlich 50 Eimer Bier und 15 Maß Branntwein der Herrschaft in Natur oder in Geld reluieren muß…“.

Josef II. beendete die Geschichte des Klosters „Zur Himmelpforte“ mit dem Aufhebungsdekret vom 18. September 1783. Das vormalige Damenstift wird Staatsbesitz und der Staatsgüteradministration unterstellt. Diese vereinbart 1784 mit Braumeister Johann Mausperger einen neuen Pachtvertrag. Ihm folgt 1800 Sebastian Ruster. Die, keineswegs nur auf Gegenliebe stoßenden Liberalisierungsbestrebungen Josef II., lassen die ehemaligen Besitzungen des Stiftes im Religionsfond aufgehen. 1802 schreibt dieser Fond den Bestand an Gebäuden und den zugehörigen Grundstücken zur Versteigerung aus. Johann Georg Dittmann (Dittmanngasse

(Seite: 050) ersteigert diesen Besitz.

Er scheint ihm kein privates Glück gebracht zu haben, denn in der Zeit von 1806 bis 1819 verliert Dittmann durch die damalige Geißel der Menschheit, die Lungentuberkulose, seine Familie – 5 Kinder und seine geliebte Frau mit 36 Jahren….

10 Jahre später, am 13 Mai 1829 stirbt Georg Dittmann. ER und seine Angehörigen sind in einem Familiengrab am „Bergfriedhof“ von St. Laurenz begraben. (Seite: 084)

Sein Nachfolger wird Georg Meichl I. (Meichlstraße (Seite: 273).Er hatte das Brauhaus schon 1822 von Dittmann gekauft und neben seinem, in Schwechat gepachteten „Figdor Brauhaus“ betrieben. Er stirbt am 6. Oktober 1834. Auch er ist – so wie Dittmann – mit seiner Familie an der südostseitigen Chormauer der Kirche St. Laurenz begraben. (Seite: 084)

Sein Sohn Theodor Meichl (geb. 1820) ist bei seinem Tod erst 14 Jahre alt. Der Betrieb wird im Interim von einem Kurator geführt, der uns nicht bekannt ist.

Die Geschichte der Meichl´s setzt sich mit dessen Kindern Theodor und Georg Meichl II. fort. Da Theodor 1901 stirbt, geht das Haus in den Alleinbesitz seines Bruders Georg Meichl II. und dessen Sohn, Georg Meichl III., der den Betrieb schon seit 1900 führt, über. Ein entscheidendes Jahr in der Geschichte des Hauses ist 1913, wo eine Fusion mit den Betrieben „Vereinigte Schwechater Brauereien“, „St. Marx“, „Simmering-Dreher“, „Mautner“, sowie der „Meichl AG“ erfolgt.

Der erste Weltkrieg 1914 zeigt seine Wirkung auch im Braubetrieb: Die produzierten Mengen gehen schlagartig ab 1915 zurück. Waren 1912 noch 188.029 hl Bier – der Kulminationspunkt des Unternehmens – mit 250 Mitarbeitern erzeugt worden, schrumpfen die Hektoliterzahlen 1917 auf 2.129hl !. Mangelnde Rohstoffe, dafür als „Malzersatz“ Moharsamen, Pferdebohnen, Zwetschkenmarmelade, (wenn überhaupt vorhanden!) Kunsthonig, Rohzucker, Melasse u.s.w. – die noch dazu teurer waren als die Qualitätsware zu Friedenszeiten – bedingt dadurch schlechte Bierqualität, zu wenig Personal, wirken sich auf die Produktion verheerend aus. Unter solchen Umständen war ein Regelbetrieb nicht mehr aufrecht zu erhalten. Der Betrieb wird als Brauerei geschlossen.

Als die Nahrungsversorgung 1917 in Wien ein mehr als kritischen Ausmaß annimmt, wird am 3. August des gleichen Jahres auf Auftrag des „Volksernährungsamtes“ in einem der Keller eine Gefrieranlage für Fleischvorräte montiert, die bis 1919 in Betrieb steht. Das Brauhaus war in dieser Zeit diesem Amt unterstellt. Diese Gefrieranlage wird 1920 wieder demontiert.

1927 wird das Brauhaus noch einmal in Betrieb gesetzt, um gemeinsam mit den Brauereien Hütteldorf und Jedlesee den Umbau der Brauerei Schwechat in ein modernes, leistungsfähiges Unternehmen zu ermöglichen.

Die Geschichte des Hauses aber geht weiter. Im Eigentum der Firma Mautner Markhof, dient es bis zum heutigen Tag noch immer unterschiedlichen Zwecken.

 

                                                                                                                              Seite: 039.:

Heinrich Braun Hof.:                                                   (22-262)                Plan: C 3

 

--- Heinrich Braun (Seite: 039a) Christlich Sozialer Stadtrat (1851-1920) und Simmeringer Hausbesitzer (Simm.Hauptstr. 9). Er erwarb große Anerkennung bei der Errichtung von Gas- und Elektrizitätswerken.

Lage: Heinrich Braun Hof; Simmeringer Hauptstraße 7 bis Rinnböckstraße 8.

22-262kg=05-I-CD-co       Simm.-Hauptstraße 7 + 9, Hausansicht Braun Hof

22-262fh=05-I-CD-co       Simm.-Hauptstraße 7, Mosaik

22-262fj=05-I-CD-co        Simm.-Hauptstraße 7, Mosaik

22-262hh=05-I-CD-co       Rinnböckstraße 8, Hausansicht

 

                                                                                                                              Seite: 039a.:

Heinrich Braun.:                                                                  (22-571)

 

--- Christlich Sozialer Stadtrat (1851-1920) und Simmeringer Hausbesitzer (Simm.Hauptstr.9.). Er erwarb große Anerkennung bei der Errichtung von Gas- und Elektrizitätswerken.

Heinrich Braun Hof (Seite: 039), Simmeringer Hauptstraße 7, 6 Stock  (Bienenkorb) Eigentumsbau 1956, nach ihm benannten Wohnanlage. Im Eingangsbereich Mosaike die Wohnräume darstellen.

22-262kg=05-I-CD-co       Nr.7 + 9, Hausansicht Braun Hof

22-262fh=05-I-CD-co       Nr.7, Mosaik links vor dem Eingang

22-262fj=05-I-CD-co        Nr.7, Mosaik rechts vor dem Eingang

22-262hh=05-I-CD-co       Rinnböckstraße 8, Hausansicht

Geburtshaus Simmeringer Hauptstraße 9. 1 Stock Wohnhaus. Heinrich Braun (Seite: 039) früherer Besitzer

des Hauses. An der Fassade Gedenktafel mit Text: Hier in diesem Hause wurde am 13. Feber 1851 Heinrich Braun geboren. Vom Jahre 1895 bis zum Jahre 1918 wirkte er als Gemeinderat und Stadtrat des XI.

Wiener Gemeindebezirkes und hat bei der Erbauung der städtischen Gas- und Elektrizitätswerke als Referent verdienstvoll mitgewirkt.  Der Alt-Simmeringer-Klub.

22-262kg=05-I-CD-co       Nr.7 + 9, Hausansicht Braun Hof

22-262kh=05-I-CD-co       Nr.9, Gedenktafel

 

 

                                                                                                                              Seite: 040.:

Braunhubergasse.:                                                        (21-021)                 Plan: D/E 5/6

 

---- Landwirt Joseph Braunhuber, (Fischamend 27.11.1811- 25.8.1862, Simmering), Wirtschaftsbesitzer, 1850-1856 Simmeringer Gemeinderat, Bürgermeister 8.11.1856 – 25.8.1862.

Grabstätte am Simm.-Ortsfriedhof (Seite: 084) Gruft, Gruppe 5/Reihe 1.

23-021ab=05-1-CD-co      Ruhestätte der Familie Braunhuber und Seidler (Hochformat)

Wilhelm Seidler (Seite: 377) – Bärn/Mähren 1835 – 4.5.1900 auch Simmeringer Bürgermeister.

Straßenführung: Simmeringer Hauptstraße über Hugogasse, Lorystraße, Ehamgasse, Herbortgasse bis Am Kanal.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nr. 1.: Dörfliche Hauszeile, Ecke Simm.-Hauptstraße 112-114 mit diversen Geschäften, Strumpf Sikora, Papierwaren Dams, Obst und Gemüse....später Autoecke.... heute 5 Stock, Stiege 2 Genossenschaftsbau mit Restaurant Asia Running Sushi.

21-021ae=95-XIII-20-sw Auto Ecke -(Ecke Simm.-Hauptstraße 112, Straßeneinsicht)

21-021af=95-XIII-23-sw  Nr.1, Holzlagerplatz Niklasch

Nr. 2.: 3 Stock Zinshaus mit Ebenerdige Geschäftslokale - Ecke Simm.-Hauptstraße 110. Im Hausflur Neoklassizistische Ornamente, die Fassade ist glatt. Torinnenseite Tafel mit Conskriptions No.328

Geschäfte: Limberg, Textilien - Hasiputz, Textilien ab 2005 SIWAN Backshop + Obst u. Gemüse Keck – Lebensmittel Ersoy Fatma (ab 31.12.2004 geschlossen) 2005 Wiedereröffnung.

21-021bf=G.Sit 001-sw     Nr.2, Südfrüchte GmbH, Kemal Vural

Nr. 2a.: 3 Stock Zinshaus

Nr. 3.: Festliche Eröffnung eines Heimatmuseums (Seite: 029k) durch Senatsrat Dr. Kraus (in Vertretung des Bürgermeisters) im alten Schulstöckl der Volksschule, Hauptschule Braunhubergasse 3.

1956 zieht das Bezirksmuseum aus dem Schulstöckl.

1874. Bau einer Doppelschule, Braunhubergasse 5, (heute 2004 Nr.3) durch den Simmeringer Baumeister Schneider (Schneidergasse). Im selben Gebäude wurde auch am 1.2.1875 eine gewerbliche Fortbildungsschule eröffnet.

21-411bj=95-XIII-17-sw  Nr.3; Vorderansicht der alten Volksschule- Tore

21-411bc=95-XIII-18-sw  Nr.3; Vorderansicht der alten Volksschule (Hochformat)

21-411bn=95-XIII-24-sw Nr.3, Vorderansicht der alten Volksschule   

21-411bd=05-I-CD-co       Nr.3, Ansicht, Volks- und Hauptschule

21-411hc=95-XIII-25-sw  Nr.3, Zugang zur neuen Volksschule

21-411hc=06-I-CD-co       Nr.3, Neue Volksschule Ansicht

Nr. 4.: Bürgerhaus / Wiederaufbau 1959/60.

Wiederaufbau Tafel- Text: Dieses Haus wurde in den Kriegsjahren 1939/45 beschädigt und aus Fondsmitteln

des Bundesministerium f. Handel u. Wiederaufbau in den Jahren 1959/60 unter dem Bundeskanzler Ing. Julius Raab wiederhergestellt.

Nr. 4a.: AH Genossenschaft 1969, Förderungsmittel Land Wien.

Tafel an der Fassade: Dieses Bauvorhaben wurde unter Verwendung von Förderungsmitteln des Landes Wien

im Rahmen des wwfsg 1989 gefördert.

Nr. 5.: Parkanlage mit Kinderspielplatz, Zugang von der Volksschule Braunhubergasse.3.

Gedenkstein aus Mauthausner Granit an die Reichskristallnacht 1938 Ecke Hugogasse.  (65 Gedenktag). Zerstörung der Simmeringer Synagoge. Der Gedenkstein wurde von Leopold Grausam entworfen. Text: ZUERST ZERSTÖRTEN SIE DIE GEBÄUDE DANN TÖTETEN SIE DIE MENSCHEN. HIER GEGENÜBER, BRAUNHUBERGASSE 7 STAND EINE 1898/99 NACH PLÄNEN DES ARCHITEKTEN JAKOB GARTNER ERBAUTE SYNAGOGE DIE IN DER REICHSKRISTALLNACHT AM 10.NOVEMBER 1938 VON DEN NATIONALSOZIALISTEN ZERSTÖRT WURDE. NIEMALS VERGESSEN, DIE SIMMERINGER BEZIRKSVERTRETUNG.

21-101jc=04-IX-26-sw      Gedenkstein (Hochformat)

21-101jc=04-II-CD-co      Gedenkstein (Hochformat)

Nr. 6.: 3 Stock Wohnhaus Ecke Hugogasse.

Klublokal des Humanitären Geselligkeitsklub „ D´nassn Füass „ gegründet 1921 in Wien 11. ( Betreuung armer Kinder ) Ab 2006 Simm.-Hauptstraße 50, Simmeringer Landbier Rosner Gasthaus. 

21-101jd=95-XIII-26-sw  Nr.6 Einfahrt und Fenster

21-101jd=95-XIII-16-sw  Nr.6; Hugo`s Beisel früher Mladek- Ecke Hugogasse (Hochformat)

Geschäfte: Gasthaus M. Mladek - Hogo´s Beisel - Gasthaus zum Pöblitsch bis April 2006, Gaststätte Pistauer  - „Stern“ Christian Werner 2008 - 

Nr. 7.: 2.12. 1898 Grundsteinlegung; 31.10.1899, Einweihung der Synagoge (Seite: 216a) unter Teilnahme zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der israelitischen Kultusgemeinde (1938 von den Nationalsozialisten zerstört).

Wohnbau aus Bundes- Landesmitteln 1968. Ecke Hugogasse

Nr. 8.: Begrüntes Anwesen zu Hugogasse 8.

Nr. 9.: Privates unbebautes Grundstück.

21-021jv=98-XXVI-07-sw Nr.9; Bauplatz, Hofeinsicht

Nr. 10.: 3 Stock altes Eingerüstetes Wohnhaus. Torinnenseite Tafel mit Conskriptions No.497

Geschäfte: Linker Hand von der Einfahrt, Friedrich Krumpholz u.Co. Konserven und Lebensmitteln 

21-021je=02-II-14-sw       Nr.14-10; Hauszeile

21-021je=05-I-CD-co        Nr.10, Ansicht des Hauses mit Gerüst

21-021je=06-I-CD-co        Nr.10, Hausansicht ohne Gerüst

21-021jea=08-I-CD-co      Nr.10, Hofeinsicht

21-021jeg=08-I-CD-co      Nr.10, Torinnenseite mit Conskriptions No.497         

Nr. 11-13.: 1 Stock Haus, Vienna Wäscherei und Putzerei

21-021kh=98-XXVI-06-sw Nr.13; Vienna – Wäscherei, Eingang und Einfahrt

21-021kh=05-I-CD-co           Nr.13, Hausansicht      

Nr. 12.: